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vom 16.03.2026 PDF
#2986
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Inklusiver Arbeitsmarkt Jedem Menschen mit Behinderung muss gesellschaftliche Teilhabe durch Arbeit und Ausbildung ermöglicht werden.
#2987Die UN-Behindertenrechtskonvention spricht Men schen mit Behinderung das gleiche Recht auf Arbeit und die Möglichkeit zu, ihren Le bensunterhalt selbst zu verdienen.
#2988Damit allen Menschen mit Behinderung in NRW gesellschaftliche Teilhabe durch Arbeit ermöglicht werden kann, wollen wir die Integ rationsunternehmen als Alternative zu den Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) weiter ausbauen.
#2989Den über 70.
#2990Menschen in den Werkstätten in NRW wollen wir mehr und vielfäl tigere Chancen der Teilhabe eröffnen.
#2991Wir wollen echte Wahlfreiheit für Menschen mit Behinderung bei der Arbeitsplatzwahl.
#2992Hier gilt es, das „Budget für Arbeit“ weit mehr Menschen als bisher zu öffnen und die Anzahl der Menschen mit Behinderung in öffent lichen und privaten Betrieben deutlich zu erhöhen.
#2993Wir werden die Schaffung von alternativen inklusiven Arbeitsmöglichkeiten für Men schen mit Behinderung außerhalb von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) mit dem Ziel der sozialversicherungspflichtigen, tariflich entlohnten und dauerhaften Beschäftigung unterstützen.
#2994Um den Weg dahin zu erleichtern, werden wir auch die Schaffung von zusätzlichen, gut begleiteten Außenarbeitsplätzen für WfbM-Beschäftig te in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes fördern.
#2995Ferner wollen wir durch die Schaffung von weiteren inklusiven Ausbildungsstätten Menschen mit Behinderung den Start in das Berufsleben erleichtern und ermöglichen.
#2996Unser Ziel ist ein echter inklusiver Arbeitsmarkt ohne Trennung zwischen Arbeitslosen mit oder ohne Behinderungen oder psychischen Erkrankungen.
#2997Hemmnisse bei der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen beseitigen Menschen, die zu uns geflohen sind, wollen und brauchen Arbeit.
#2998ber Arbeit gelingt Teilhabe und Eigenverantwortung wird angestoßen.
#2999Im Zentrum der Bemühungen müs sen zunächst schulische und berufliche Qualifizierungen stehen.
#3000Nur dann wird die Ver mittlung in Arbeit auch nachhaltig Erfolg haben.
#3001Wir wollen deshalb das Arbeitsverbot und die Vorrangprüfung bei der Arbeitsagentur dauerhaft und flächendeckend abschaf fen und ganzheitliche Arbeitsmarktprogramme für Flüchtlinge auflegen, die neben Ar beit auch Bildung und sozialpädagogische Begleitung beinhalten.
#3002Die im Pflegebereich erfolgreich eingesetzten Module „Spracherwerb“, „Schulabschluss“, „Qualifizierung“ und „Ausbildung/Studium“ wollen wir auch auf die Arbeitsmarktintegration zugewanderter Frauen in anderen Berufen ausdehnen, bei denen ein erhöhter Fachkräftebedarf besteht.
#3003Ausbildung fördern – Ausbildungsplatzabgabe einführen Nach wie vor gibt es in NRW in manchen Regionen und für manche Berufe zu wenige Ausbildungsplätze.
#3004Die freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen greift nicht.
#3005Nur jeder vierte Betrieb in NRW bildet aus.
#3006Wir wollen deshalb nach dem erfolgreichen Modell im Bereich der Altenpflegeausbildung auch in anderen Bereichen eine Ausbil dungsplatzabgabe einführen.
#3007Natürlich müssen bei der Übertragung dieses Modells auf andere Branchen deren spezifische Besonderheiten berücksichtigt werden.
#3008Dabei zahlen Unternehmen in einen Ausbildungsfonds ein, aus dem betriebliche und vollzeitschuli sche Ausbildungsplätze finanziert werden.
#3009Wer ausbildet, erhält Geld aus diesem Fonds.
#3010Gerade kleinere Unternehmen haben oft nicht die Möglichkeit, allein auszubilden, da sie nicht alle notwendigen Ausbildungsabschnitte sicherstellen können.
#3011Damit die se Ausbildungskapazitäten nicht ungenutzt bleiben, wollen wir, dass Betriebe stärker zusammenarbeiten und gemeinsam im Rahmen der Verbundausbildung aktiv werden.
#3012Gute Arbeit – das wollen wir GRÜNE: ■ jedem Menschen, mit oder ohne Behinderung, die Förderung und Unterstützung geben, die nötig ist, um den eigenen Lebensunterhalt selbst zu verdienen ■ prekären Beschäftigungsverhältnissen entgegenwirken ■ echte Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt herstellen ■ den sozialen und inklusiven Arbeitsmarkt ausbauen ■ mehr Ausbildungsplätze sichern und die Verbundausbildung fördern ZURÜCK ZUR ZEITSOUVERÄNITÄT Zeit ist wertvoll und wird angesichts der Beschleunigung und Verdichtung unseres Lebens immer knapper.
#3013Immer mehr Anforderungen, Ansprüche und Wünsche wollen erfüllt und miteinander in Einklang gebracht werden.
#3014Im Kern bedeutet das auch, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu realisieren, Zeit für die Kindererziehung sowie Angehörigen pflege zu haben, aber auch für die Erwerbstätigkeit und die Karriere.
#3015In unterschiedlichen Lebensphasen haben die Menschen unterschiedliche Bedürfnisse an die Arbeitszeit.
#3016Wir wollen die gleichberechtigte Aufteilung von Arbeit und Familie ermöglichen.
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