Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 16.03.2026 PDF
#306
Wasser, Boden, Luft – das wollen wir GRÜNE: ■ die naturnahe Gewässerentwicklung voranbringen ■ ein Infrastrukturprojekt „Grüner Rhein“ auf den Weg bringen ■ Mikroeinträge reduzieren ■ eine NOx-Minderungsstrategie und eine Schwermetallminderungsstrategie erarbeiten ■ die Altlastensanierung und -erkundung voranbringen DAS LAND ENTWICKELN NRW ist dicht besiedelt, hoch industrialisiert und eine Verkehrsdrehscheibe in Deutsch land und Europa.
#307
An den begrenzten Raum und seine Ressourcen werden vielfältige Nutzungsansprüche gestellt: die Bereitstellung von Flächen für Wohnsiedlungs und Freizeitnutzungen, für Gewerbe, Industrie und Handel, für die Verkehrs und technische Infrastruktur, die Sicherung der land und forstwirtschaftlichen Nutzungen sowie die Sicherung der Flächen für den Natur und Wasserschutz und, last, but not least, den Hochwasserschutz.
#308
Mit einer nachhaltigen Landesentwicklungsplanung zielen wir darauf, diese unter schiedlichen Nutzungsansprüche bestmöglich aufeinander abzustimmen.
#309
Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Die letzte Wahlperiode war für die nachhaltige Entwicklung unseres Landes ein großer Erfolg.
#310
Durch die Neufassung des Landesplanungsgesetzes haben wir für verbesserte Bürger*innenbeteiligung, eine Entschlackung der Vorschriften und für starke und effekti ve Planungsprozesse gesorgt.
#311
Mit dem neuen Landesentwicklungsplan (LEP) haben wir eine Vielzahl neuer Akzente gesetzt.
#312
Das Fünf-Hektar-Ziel – also die Begrenzung des der zeit etwa bei neun Hektar pro Tag liegenden Flächenverbrauchs auf täglich maximal fünf Hektar – wurde für NRW eingeführt und damit erstmals in einem Landesentwicklungs plan eine Strategie gegen den weiteren Flächenverbrauch festgelegt.
#313
Die Ausweisung zusätzlicher Gebiete für Windenergie, ein Fracking-Verbot, mehr Klimaschutz und eine Kategorisierung von Häfen und Flughäfen sowie die landesplanerische Absicherung ei nes zweiten Nationalparks in der Senne sind weitere Erfolge des neuen Landesentwick lungsplans (LEP).
#314
Er ist ein Meilenstein für eine nachhaltige Entwicklung unseres Landes.
#315
Der LEP muss nun konsequent umgesetzt werden.
#316
Er hat deutlich gemacht, dass die Entwicklung unseres Bundeslandes stärker integrativ betrachtet werden muss.
#317
Aus den Ergebnissen werden wir weitere Ansätze für die nachhaltige Entwicklung ableiten.
#318
Auch 22 23 die Regionalpläne werden wir begleiten und eine Durchsetzung der LEP-Vorschriften erwirken.
#319
Durch ein landesweites Monitoring soll sichergestellt werden, dass zukünftig Flächen nur dann als Bauland ausgewiesen werden, wenn es dafür vor Ort konkreten Bedarf gibt.
#320
Langfristiges Ziel ist es, den Nettoverbrauch auf null zu senken.
#321
Die Wiedernutzung von Brachflächen, die oft in Verbindung mit der Sanierung von Altlasten steht, ist in Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Baustein für eine flächenspa rende und klimaangepasste Siedlungs und Gewerbeentwicklung.
#322
Bevor weitere Frei flächen genutzt werden, gilt es intensiv zu prüfen, inwieweit vorhandene Infrastrukturen umgenutzt werden können.
#323
LÄRM Lärm macht krank.
#324
Lärm ist ein weit verbreiteter Stressfaktor und die Ursache für Schlaf störungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
#325
In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfa lens stellen hohe Lärmbelastungen ein erhebliches Umwelt und Gesundheitsproblem dar.
#326
Etwa 1,4 Millionen Menschen sind in Nordrhein-Westfalen gesundheitsschädlichen Lärmpegeln ausgesetzt.
#327
Hauptlärmquelle in den Städten ist nach wie vor der Verkehr auf der Straße und der Schiene, aber auch der Luftverkehr.
#328
Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Mit einer umfassenden Lärmminderungsstrategie und dem Aktionsbündnis „NRW wird leiser“ haben wir die Reduzierung des Umgebungslärms vorangetrieben.
#329
Den noch reichen die bestehenden rechtlichen Regelungen nicht aus, um Bereiche mit sehr hohen Lärmbelastungen zu entlasten und dem Entstehen neuer Lärmprobleme vorzubeugen.
#330
Lärmreduzierung auf Straße, Schiene und in der Luft Um dem Anspruch eines ganzheitlichen gesundheitsbezogenen Lärmschutzes gerecht zu werden, bedarf es einer Gesamtlärmbetrachtung.
#331
Wir setzen uns dafür ein, die dazu er forderlichen Methoden zu entwickeln und die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen.
#332
Wir werden dafür streiten, die Regelungen zum Verkehrslärmschutz bundes weit zu verbessern, und darauf drängen, dass der Bund sich an der Finanzierung der Lärmsanierung an kommunalen Straßen finanziell beteiligt.
#333
Wir wollen den Lärm schutz bei bestehenden Straßen und Schienenwegen stärken, indem die Auslöse werte für Sanierungsmaßnahmen gesenkt werden.
#334
Wir befürworten die Ausweitung des Rechtsanspruchs auf Lärmschutz.
#335
Ebenso wollen wir sowohl über Initiativen auf Bundesebene als auch im Rahmen der Landeszuständigkeiten beim Luftverkehr ver schiedene wirksame Maßnahmen für einen besseren Schutz vor Fluglärm ergreifen.
#336
Näheres dazu im Kapitel NRW – Zukunft durch Innovation, Flugverkehr) Der Ausgleich zwischen dem Interesse an Freizeitgestaltung und dem Bedürfnis nach Ruhe wird aufgrund der immer stärkeren Flexibilisierung von Arbeitszeiten und geän dertem Freizeitverhalten – insbesondere in den Ballungsräumen – sehr viel schwieriger.


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