Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 16.03.2026 PDF
#309
Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Die letzte Wahlperiode war für die nachhaltige Entwicklung unseres Landes ein großer Erfolg.
#310
Durch die Neufassung des Landesplanungsgesetzes haben wir für verbesserte Bürger*innenbeteiligung, eine Entschlackung der Vorschriften und für starke und effekti ve Planungsprozesse gesorgt.
#311
Mit dem neuen Landesentwicklungsplan (LEP) haben wir eine Vielzahl neuer Akzente gesetzt.
#312
Das Fünf-Hektar-Ziel – also die Begrenzung des der zeit etwa bei neun Hektar pro Tag liegenden Flächenverbrauchs auf täglich maximal fünf Hektar – wurde für NRW eingeführt und damit erstmals in einem Landesentwicklungs plan eine Strategie gegen den weiteren Flächenverbrauch festgelegt.
#313
Die Ausweisung zusätzlicher Gebiete für Windenergie, ein Fracking-Verbot, mehr Klimaschutz und eine Kategorisierung von Häfen und Flughäfen sowie die landesplanerische Absicherung ei nes zweiten Nationalparks in der Senne sind weitere Erfolge des neuen Landesentwick lungsplans (LEP).
#314
Er ist ein Meilenstein für eine nachhaltige Entwicklung unseres Landes.
#315
Der LEP muss nun konsequent umgesetzt werden.
#316
Er hat deutlich gemacht, dass die Entwicklung unseres Bundeslandes stärker integrativ betrachtet werden muss.
#317
Aus den Ergebnissen werden wir weitere Ansätze für die nachhaltige Entwicklung ableiten.
#318
Auch 22 23 die Regionalpläne werden wir begleiten und eine Durchsetzung der LEP-Vorschriften erwirken.
#319
Durch ein landesweites Monitoring soll sichergestellt werden, dass zukünftig Flächen nur dann als Bauland ausgewiesen werden, wenn es dafür vor Ort konkreten Bedarf gibt.
#320
Langfristiges Ziel ist es, den Nettoverbrauch auf null zu senken.
#321
Die Wiedernutzung von Brachflächen, die oft in Verbindung mit der Sanierung von Altlasten steht, ist in Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Baustein für eine flächenspa rende und klimaangepasste Siedlungs und Gewerbeentwicklung.
#322
Bevor weitere Frei flächen genutzt werden, gilt es intensiv zu prüfen, inwieweit vorhandene Infrastrukturen umgenutzt werden können.
#323
LÄRM Lärm macht krank.
#324
Lärm ist ein weit verbreiteter Stressfaktor und die Ursache für Schlaf störungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
#325
In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfa lens stellen hohe Lärmbelastungen ein erhebliches Umwelt und Gesundheitsproblem dar.
#326
Etwa 1,4 Millionen Menschen sind in Nordrhein-Westfalen gesundheitsschädlichen Lärmpegeln ausgesetzt.
#327
Hauptlärmquelle in den Städten ist nach wie vor der Verkehr auf der Straße und der Schiene, aber auch der Luftverkehr.
#328
Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Mit einer umfassenden Lärmminderungsstrategie und dem Aktionsbündnis „NRW wird leiser“ haben wir die Reduzierung des Umgebungslärms vorangetrieben.
#329
Den noch reichen die bestehenden rechtlichen Regelungen nicht aus, um Bereiche mit sehr hohen Lärmbelastungen zu entlasten und dem Entstehen neuer Lärmprobleme vorzubeugen.
#330
Lärmreduzierung auf Straße, Schiene und in der Luft Um dem Anspruch eines ganzheitlichen gesundheitsbezogenen Lärmschutzes gerecht zu werden, bedarf es einer Gesamtlärmbetrachtung.
#331
Wir setzen uns dafür ein, die dazu er forderlichen Methoden zu entwickeln und die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen.
#332
Wir werden dafür streiten, die Regelungen zum Verkehrslärmschutz bundes weit zu verbessern, und darauf drängen, dass der Bund sich an der Finanzierung der Lärmsanierung an kommunalen Straßen finanziell beteiligt.
#333
Wir wollen den Lärm schutz bei bestehenden Straßen und Schienenwegen stärken, indem die Auslöse werte für Sanierungsmaßnahmen gesenkt werden.
#334
Wir befürworten die Ausweitung des Rechtsanspruchs auf Lärmschutz.
#335
Ebenso wollen wir sowohl über Initiativen auf Bundesebene als auch im Rahmen der Landeszuständigkeiten beim Luftverkehr ver schiedene wirksame Maßnahmen für einen besseren Schutz vor Fluglärm ergreifen.
#336
Näheres dazu im Kapitel NRW – Zukunft durch Innovation, Flugverkehr) Der Ausgleich zwischen dem Interesse an Freizeitgestaltung und dem Bedürfnis nach Ruhe wird aufgrund der immer stärkeren Flexibilisierung von Arbeitszeiten und geän dertem Freizeitverhalten – insbesondere in den Ballungsräumen – sehr viel schwieriger.
#337
Hierzu streben wir einen Dialogprozess an.
#338
Es kann aber nicht sein, dass bestehende Sportanlagen nachträglich durch Anwohnerklagen in ihrer Nutzung eingeschränkt wer den.
#339
Hier setzen wir uns für einen umfassenderen Bestandsschutz ein.


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