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vom 18.03.2026 PDF
#3301
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Sie sind Ansprechpartner*innen in ihrem Bezirk, zeigen Präsenz und leis ten damit einen wichtigen Beitrag zur Deliktprävention und zur Erhöhung des Sicher heitsgefühls.
#3302Darüber hinaus bauen sie Netzwerke auf und arbeiten bei der Lösung von Sicherheitsfragen oder der Verstetigung erfolgreicher Sicherheitsprojekte mit Kommu nen, sozialen Trägern, der Frauenhilfeinfrastruktur und Jugendeinrichtungen, Religions gemeinschaften und anderen zivilgesellschaftlichen Institutionen zusammen.
#3303Wir wollen sowohl den Bürger*innen als auch den Polizeibeamt*innen selbst die Möglichkeit von Anregungen und Kritik geben und deshalb beim Landtag das Amt des bzw.
#3304der Polizeibeauftragten schaffen.
#3305Das Vorbild dafür ist der bzw.
#3306die Wehrbeauftrag te des Bundestages.
#3307Dieses Amt soll unabhängig vom Innenministerium sein und vom Parlament gewählt werden.
#3308Denkbar ist eine Schlichtungsfunktion bei Beschwerden von Betroffenen polizeilicher Maßnahmen.
#3309Zudem sollte die bzw.
#3310der Polizeibeauftragte aktiv konkrete Verbesserungsvorschläge für die Polizeiarbeit machen sowie Anliegen der Polizeibeamt*innen an die Politik herantragen.
#3311Die Einrichtung einer solchen un abhängigen Stelle liegt also im Interesse der Polizei selbst und würde gleichzeitig das Vertrauen der Bürger*innen in die Polizei weiter stärken.
#3312Die Versammlungsfreiheit hat als Grundrecht einen hohen Stellenwert in unserer Demokratie.
#3313Seit der Föderalismusreform I im Jahr 2006 haben die Bundesländer die Gesetzgebungskompetenz für das Versammlungsrecht.
#3314Dennoch haben bisher nur weni ge Länder davon Gebrauch gemacht.
#3315Wir wollen die umfangreiche Rechtsprechung der letzten Jahre zum Versammlungsrecht, insbesondere zum Vermummungsverbot und zu Sitzblockaden, sowie die bestehenden Landesversammlungsgesetze auswerten und auf dieser Grundlage prüfen, ob eine Umsetzung der Rechtsprechung in ein landeseigenes Versammlungsgesetz angemessen und hilfreich ist, mehr Verbindlichkeit und Rechtssi cherheit bei der Durchführung von Versammlungen zu erreichen.
#3316Unser Ziel ist es, der freien Ausübung der Meinungsäußerung im öffentlichen Raum größtmögliche Priorität zu gewähren.
#3317An der sogenannten nordrhein-westfälischen Linie für den bürgernahen Einsatz der Polizei, die sich durch Kommunikation und Deeskalation einerseits sowie kon sequentes Einschreiten bei Straftaten andererseits auszeichnet, halten wir weiterhin fest.
#3318Hunde und Pferde als polizeiliches Einsatzmittel sollten insbesondere unter dem As pekt des Tierschutzes und unter weitgehendem Ausschluss einer Gefährdung von Teil nehmer*innen an Großveranstaltungen nur in einem engen Rahmen eingesetzt werden.
#3319Die Polizei Nordrhein-Westfalens ist mit insgesamt 47 Kreispolizeibehörden so kleinteilig organisiert wie in keinem anderen Bundesland.
#3320Die stark unterschiedlichen Behördengrößen und Zuständigkeiten führen zu Nachteilen durch ineffektive Organisa tionsabläufe, unterschiedliche Standards und ineffizienten Technikeinsatz.
#3321Deshalb stre ben wir eine Strukturreform mit einer Reduzierung der Anzahl der Kreispolizeibehörden an.
#3322Um dafür einen Weg unter Beibehaltung einer bürgernahen Polizeipräsenz vor Ort zu entwickeln, setzen wir uns für einen Modellversuch ein.
#3323Dafür bietet sich eine Aus weitung des in der Städteregion Aachen praktizierten und bewährten Modells der kon zentrierten Polizeistruktur auf die gesamte Städteregion für weitere Polizeibehörden in der Region an.
#3324Unser Ziel ist es dabei insbesondere, die an den Grenzen der bisherigen Kreispolizeibehörden fehlende übergreifende Zuständigkeit und die Zusammenarbeit der betreffenden Behörden einzuführen und damit eine bürger und deliktnahe Ermitt lungsarbeit und Gefahrenabwehr umzusetzen.
#3325Denn organisierte Kriminalität und Wirt schaftskriminalität machen nicht an Zuständigkeitsgrenzen halt.
#3326Die in allen Bundesländern steigende Einbruchskriminalität ist auch ein Problem in Nordrhein-Westfalen, wo eine hohe Bevölkerungsdichte und das gute Verkehrsnetz Tä ter*innen begünstigen.
#3327Das Land hat bereits Aufklärungsmaßnahmen für die Bürger*innen dafür, wie Wohnungen und Häuser gesichert werden können, sowie ein spezielles Fahn dungskonzept zur Aufdeckung von Einbrecherbanden aufgelegt.
#3328Wir brauchen aber weitere Maßnahmen, um den Trend umzukehren.
#3329So sollte in der Bauordnung der Ein bruchschutz verankert werden.
#3330Gleichzeitig müssen unter Einbindung des Landeskrimi nalamtes die Sachfahndung intensiviert und die Absatzwege der Beute gestört werden.
#3331Zudem wollen wir die Kriminalpolizei stärken, damit sie ausreichend Ressourcen zur Bekämpfung von Eigentumsdelikten hat und so die Aufklärung verbessern kann.
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