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vom 18.03.2026 PDF
#3376
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ehren amtliche Helfer*innen im Katastrophenschutz arbeiten tagtäglich für unsere Sicherheit.
#3377Dafür gebühren ihnen unser Dank und unsere Anerkennung.
#3378Die Zahlen machen deut lich, dass der Brand und Katastrophenschutz auf bürgerschaftliches Engagement an gewiesen ist.
#3379Die Feuerwehren stehen allerdings vor der Herausforderung, dass immer weniger Personen an ihrem Wohnort arbeiten und das Verständnis der Arbeitgeber*in nen für Einsätze während der Arbeitszeit fehlt.
#3380Deshalb haben wir zur Stärkung des Ehrenamtes bei der Feuerwehr gemeinsam mit dem Verband der Feuerwehren in NRW das breit angelegte Projekt „FeuerwEhrensache“ auf den Weg gebracht.
#3381In dem Projekt werden Maßnahmen und Handlungsvorschläge erarbeitet, um das Ehrenamt nachhal tig zu stärken.
#3382Wir setzen dabei auch auf die verstärkte Gewinnung von Frauen und Migrant*innen als Nachwuchs für die Feuerwehren.
#3383Zudem wollen wir gemeinsam mit Städten, Gemeinden und Straßen.
#3384NRW zu einer Lösung kommen, wie die Feuerwehrleute von der Aufgabe der Ölspurbeseitigung ent lastet werden.
#3385Des Weiteren wollen wir ein Modell prüfen, in dem die außerordentliche Belastung durch den ehrenamtlichen Einsatz in der Feuerwehr und in den Hilfsorga nisationen durch die Einführung eines freiwilligen Heimarbeitstags pro Woche für Be schäftigte des öffentlichen Dienstes anerkannt wird.
#3386berdies verfolgen wir das Ziel, eine „Feuerwehr-Rente“ und analog auch eine Regelung für Ehrenamtler im Katastro- phenschutz einzuführen.
#3387Neben dem bürgerschaftlichen Engagement als Rückgrat des Brand und Katastro phenschutzes ist die Bedeutung hauptamtlicher Kräfte wegen geänderter Rahmenbe dingungen immer wichtiger geworden.
#3388Die Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der Gefahrenzulage erkennt die besondere Arbeit der Berufsfeuerwehrleute an.
#3389Zudem ist es ein Erfolg, dass wir die Anwärterbezüge für Personen mit abgeschlossener hand werklicher Ausbildung angehoben haben, um ausreichend Nachwuchs für die Berufsfeu erwehren zu gewinnen.
#3390Angesichts häufiger auftretender Naturkatastrophen, Starkregenereignisse und an derer Katastrophenszenarien wollen wir den Katastrophenschutz in Nordrein-Westfa len weiterentwickeln.
#3391Dabei wollen wir vor allem auf einen möglichen großflächigen Stromausfall vorbereitet sein.
#3392Auch wenn der Katastrophen und Zivilschutz eine staat liche Aufgabe ist, wollen wir die Bürger*innen zu einer angemessenen Eigenvorsorge motivieren, ohne dabei Ängste zu schüren.
#3393Wir machen den öffentlichen Dienst attraktiver Wir wollen den öffentlichen Dienst attraktiver, moderner und familienfreundlicher ge stalten und das Engagement der Mitarbeiter*innen entsprechend würdigen.
#3394Sie gewähr leisten mit ihrer Arbeit die Funktionsfähigkeit unseres Gemeinwesens.
#3395Wir wollen daher die öffentlichen Verwaltungen auch weiterhin noch bürgerfreundlicher gestalten.
#3396Wir haben eine umfangreiche Dienstrechtsreform mit vielen Verbesserungen für die Beschäftigten verabschiedet.
#3397So ermöglichen zum Beispiel flexiblere Arbeitszeitmodelle eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
#3398Mit der Reform sind wir in vielen Be reichen Vorreiter für eine moderne Verwaltung, wie etwa beim Gesundheitsmanagement und bei Fort und Weiterbildungen.
#3399Daran wollen wir anknüpfen und die Arbeitsbedin gungen im öffentlichen Dienst für Beamt*innen und Angestellte weiter verbessern.
#3400Dazu gehört die Verringerung der Belastungen durch Schichtdienste mithilfe arbeitnehmer freundlicher Modelle.
#3401Auch wollen wir prüfen, ob die Beihilfe als Arbeitgeberanteil auf die gesetzlichen Krankenkassen ausgeweitet werden kann, um Landesbeamt*innen die Möglichkeit zu geben, freiwillig Teil des Solidarsystems zu werden und um bestehende Ungleichheiten in diesem Bereich abzumildern.
#3402Wir wollen zudem die Beamtenanwär ter*innen unterstützen, die keine private Krankenversicherung erhalten.
#3403Härten bei den Beamtenanwärter*innen, die Ausbildungszeiten verlängern müssen, sollen mit dem Ziel geprüft werden, sie in der Regel ohne Abzüge weiterzubezahlen.
#3404Durch eine bereichsspezifische Zielquote bei Beförderungen und für Leitungsfunkti onen werden Frauen bei im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung in Zukunft im öffentlichen Dienst bevorzugt befördert – wenn der Frauenanteil in dem jeweiligen Beförderungsamt 50 Prozent noch nicht erreicht hat.
#3405So sollen die Karrierechancen für Frauen im öffentlichen Dienst gestärkt und langfristig der Frau- enanteil in den höheren Beförderungsämtern und in Leitungsfunktionen erhöht werden.
#3406Unsere Gesellschaft wird vielfältiger.
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