Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 19.03.2026 PDF
#3450
Wir haben über 6.
#3451
neue Lehrer*innen eingestellt, um den Unterricht für alle hier lebenden Kinder zu garantieren.
#3452
Wir fördern Mehrsprachigkeit und bieten denen, die das wünschen, Religionsunterricht an.
#3453
Auch bei der Einwanderung aus Südosteuropa haben wir die Städte und Gemeinden unterstützt.
#3454
Das novellierte Bestattungsgesetz berück sichtigt die religiöse Vielfalt und trägt zu einem besseren Miteinander der Religionen bei.
#3455
Der Umgang mit Flüchtlingen und ihre Integration werden uns auch in den kommen den Jahren beschäftigen.
#3456
Um diese Herausforderung zu bewältigen, die wir gleichzeitig auch als große Chance für unser Land begreifen, haben wir noch viel vor.
#3457
Versorgung und Unterbringung – menschenwürdig leben Viele Geflüchtete suchen und finden derzeit Schutz in Deutschland.
#3458
Allein in NRW wur den im Jahr 2015 rund 230.
#3459
Menschen aufgenommen und versorgt.
#3460
Trotz derzeit niedriger Ankunftszahlen können wir aufgrund der weltweiten Entwicklungen nicht von langfristig sinkenden Zahlen Geflüchteter in NRW ausgehen.
#3461
Wir wollen langfristig si cherstellen, dass alle Geflüchteten in den Landeseinrichtungen eine menschenwürdige Versorgung finden.
#3462
Dazu gehört neben einer guten Unterbringung und einer angemes senen medizinischen Versorgung auch eine unabhängige Verfahrensberatung.
#3463
Bei der Vergabe von Aufträgen zum Betrieb von Flüchtlingsunterkünften darf nicht nur der Preis ausschlaggebend sein, sondern vor allem die Standards für eine qualifizierte Betreuung.
#3464
Spezielle Angebote für traumatisierte Menschen sind besonders wichtig.
#3465
Die Be- dürfnisse besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge wie Minderjähriger, Schwangerer, LSBTTI*, allein reisender Frauen, Menschenhandelsopfern und Kranken müssen berück sichtigt werden.
#3466
Auch ohne die dringend notwendige Unterstützung des Bundes in die sem Bereich setzen wir uns dafür ein, dass in den Landeseinrichtungen die Belange der besonders Schutzbedürftigen Beachtung finden.
#3467
Es ist unsere Aufgabe, sie nach ihrer Ankunft bestmöglich zu betreuen und gezielt Gewaltschutzkonzepte für Landeseinrich tungen zu entwickeln.
#3468
Wir wollen, dass möglichst zeitig nach der Ankunft der Geflüchteten die Integration beginnen kann.
#3469
Dazu gehören vor allem der Zugang zu einem Deutschkursangebot auch während laufender Anerkennungsverfahren und über Anfängerkurse hinaus sowie die zügige Anerkennung sowohl formaler als auch durch die praktische Ausübung gewon nener Berufsqualifikationen und die Integration in den Arbeitsmarkt.
#3470
Asylrecht – keine Symbolpolitik auf Kosten von Geflüchteten Auf Bundesebene setzen wir uns für zügige und faire Asylverfahren ein.
#3471
Noch immer ist der Antragsstau beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine der Hauptursachen für die verzögerte Integration.
#3472
Die monatelangen Wartezeiten stellen eine Belastung für die Betroffenen dar.
#3473
Rechtsstaatlich problematische Konstrukte wie die sogenann ten sicheren Herkunftsstaaten lösen die Probleme nicht.
#3474
Gleichzeitig muss ein Wechsel vom Asylverfahren in die Arbeitsmigration möglich sein, die auch Migrant*innen aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten außerhalb der EU und ohne Aussicht auf eine EU Blue Card einen legalen Zugang in den deutschen Arbeitsmarkt ermöglicht.
#3475
Symbo lische Abschreckungspolitik wird auch weiterhin an der Situation nichts ändern.
#3476
Trotzdem sind auf Bundesebene in den letzten Jahren eine Reihe von Verschärfungen im Asylrecht erfolgt.
#3477
Bei ihrer Umsetzung wollen wir unsere landesrechtlichen Spielräu me im Sinne der Rechte der Geflüchteten nutzen.
#3478
Dazu gehört es, die Aufenthaltsdau er in der Erstaufnahmeeinrichtung zu begrenzen, Geldleistungen statt Sachleistungen bereitzustellen und nach Abschluss der Verfahren zunächst die freiwillige Rückkehr zu unterstützen.
#3479
Die Inhaftierung von Menschen zur Durchsetzung aufenthaltsrechtlicher Bestimmungen ist ein schwerwiegender Eingriff in die Freiheit der Person und darf al lenfalls in eng umrissenen Ausnahmefällen in Betracht gezogen werden.
#3480
Daher halten wir an unserer langjährigen Forderung fest, die Abschiebungshaft abzuschaffen, und setzen uns auf Bundesebene weiterhin dafür ein.


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