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vom 30.03.2026 PDF
#3871
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Wir plädieren zudem für einen branchenweiten Tarifvertrag, der allen Anbietern im Sozialsektor gleiche Eintrittsbedingungen sichert und den Verdrängungswettbewerb über Lohnkosten reduziert.
#3872Wir GRÜNE sind zudem der Meinung: Das Streikrecht ist ein soziales Grundrecht, das mit dem Tendenzschutz und dem kirchlichen Selbstord nungs und Selbstverwaltungsrecht vereinbar ist.
#3873Wir wollen zudem, dass das Betriebs verfassungsgesetz auch im kirchlichen Sektor Anwendung findet.
#3874Einige Regelungen für die kirchlichen Mitarbeitervertretungen gehen über die Regelungen des Betriebsverfas sungsgesetzes sogar hinaus.
#3875Diese wollen wir erhalten.
#3876Sonn und Feiertage Gesetzliche Feiertage sind vom Grundsatz her, ebenso wie Sonntage, Tage der Arbeits ruhe, die der Erholung sowie des familiären und sozialen Miteinanders dienen.
#3877Diese kollektiv freien Tage sind in der Bevölkerung in der Regel allgemein akzeptiert.
#3878Dabei spielt es weder bei den religiösen noch bei den säkularen Feiertagen eine Rolle, welche Bedeutung der Sinngebung der einzelnen Feiertage subjektiv beigemessen wird.
#3879Wir set zen uns daher vor allem aus kulturellen, sozialen und arbeitsethischen Gründen für den Schutz von Sonn und Feiertagen ein.
#3880Es muss Zeiten für die Familie und für Freund*innen, für die religiöse oder weltanschauliche Praxis, für Sport, Freizeit und Kulturveranstaltun gen oder ehrenamtliches Engagement geben.
#3881Deswegen haben wir bei der Novelle des NRW-Ladenöffnungsgesetzes auch den Arbeitsschutz an Sonn und Feiertagen ausge weitet.
#3882Außerdem soll der 8.
#3883Mai zum Gedenk und Feiertag gemacht werden.
#3884An diesem sogenannten „Tag der Befreiung“ wollen wir der Opfer der nationalsozialistischen Verbre chen gedenken und gleichzeitig die Werte der Freiheit und Demokratie stärken.
#3885Auch das NRW-Feiertagsgesetz muss der Pluralität in der Gesellschaft Rechnung tra- gen.
#3886Es geht darum, einen respektablen Ausgleich zwischen der Rücksichtnahme auf eine religiöse Praxis auf der einen und individueller Freiheit auf der anderen Seite zu schaffen.
#3887Deswegen plädieren wir für eine Novelle des Feiertagsgesetzes, die an „stil len“ Feiertagen das bestehende, generelle Verbot von Kultur und Tanzveranstaltungen überwindet.
#3888Außerdem wollen wir, dass Angehörigen religiöser Minderheiten ein indi vidueller Feiertag ermöglicht wird – sowohl in der Schule wie auch im Arbeitsleben.
#3889Ablösung der Staatsleistungen Wir GRÜNE wollen den seit 1919 nicht umgesetzten Verfassungsauftrag zur Ablösung der altrechtlichen Staatsleistungen an die großen christlichen Kirchen umsetzen.
#3890Als laufende Entschädigungszahlung für die Säkularisierung kirchlichen Eigentums Anfang des 19. Jahrhunderts stellen sie eine dauerhafte Verflechtung staatlicher und kirchli cher Finanzen dar.
#3891Den Weg zur Ablösung der Staatsleistung wollen wir im Dialog mit den Kirchen vorbereiten.
#3892Hierzu ist zunächst die staatliche Seite gefragt, als Auftakt für einen transparenten Prozess Vorschläge zu entwickeln und die Grundsätze bundesge setzlich hierfür aufzustellen.
#3893Unabhängig von der bundesgesetzlichen Regelung wollen wir mit den Kirchen Verhandlungen aufnehmen und durch landesrechtliche Lösungen die Ablösung der Staatsleistungen weiter vorantreiben, wie uns das bei der Auflösung der Schul und Studienfonds schon gelungen ist.
#3894Religion und Weltanschauungen im säkularen Staat – das wollen wir GRÜNE: ■ gleiche Rechte für Menschen jedweder religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung oder ohne solche Überzeugungen ■ die Rechte von Arbeitnehmer*innen in kirchlichen Einrichtungen stärken ■ die Kirchenaustrittsgebühren abschaffen ■ eine Novelle des Feiertagsgesetzes ■ altrechtliche Staatsleistungen ablösen NRW – STADT.
#3895HEIMAT.
#3896IN EUROPA UND DER EINEN WELT.
#3897NRW – STADT.
#3898HEIMAT.
#3899IN EUROPA UND DER EINEN WELT.
#3900Die Menschen in NRW fühlen sich wohl in ihren Regionen, Städten und Dörfern.
#3901Und so vielfältig diese auch sind, so viel Verbindendes gibt es auch.
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