Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 16.03.2026 PDF
#377
Zahlreiche Bundesländer sind inzwischen unserem Beispiel gefolgt.
#378
Für die Modernisierung von Tierheimen in NRW wurden Investitionshilfen gewährt, Tierschutzvereine und enga gierte Bürger*innen bekamen finanzielle Hilfe, um wild lebende Katzen kastrieren zu lassen und so deren ungeregelte Vermehrung zu begrenzen.
#379
Mit einer Ausnahme, über die noch die Gerichte zu befinden haben, konnten alle Pelztierhaltungen in NRW beendet werden.
#380
Unsere Initiativen für bessere Haltungsbedingungen, insbesondere für mehr Platz für Schweine und Puten, haben deutliche Impulse gesetzt.
#381
Das Gleiche gilt für die Forderung nach einem Ende der zigmillionenfachen Tötung männlicher Eintagsküken, die aus rein wirtschaftlichen Gründen wie Abfall behandelt und unmit telbar nach dem Schlüpfen getötet werden.
#382
In beiden Fällen weigert sich die Bun desregierung, diese Initiativen in das Tierschutzgesetz zu übernehmen, was wir nicht hinnehmen werden.
#383
Tierschutz weiter voranbringen – Tierhaltung nachhaltig gestalten Wir werden diese Ziele in der kommenden Legislaturperiode beharrlich weiterverfolgen und für mehr Tierschutz kämpfen.
#384
Zukünftig muss gelten: Nicht die Tiere dürfen den Haltungsbedingungen angepasst werden, sondern die Haltungsbedingungen müssen den Bedürfnissen der Tiere entsprechen.
#385
Im Rahmen des Konzepts einer nachhaltigen Nutztierhaltung wollen wir die Tier haltung tiergerechter und extensiver gestalten und verlässliche Rahmenbedingungen für eine bäuerliche Landwirtschaft schaffen.
#386
Wir wollen die Stellung der landwirt schaftlichen Erzeuger*innen in der Wertschöpfungskette unter Berücksichtigung von Umwelt und Tierschutzaspekten stärken.
#387
Wir gehen diesen Weg mit Landwirtschafts-, Umwelt und Naturschutz sowie Tierschutzverbänden.
#388
Unser Ziel ist die gemeinsame Entwicklung eines Nachhaltigkeitskodexes für die Landwirtschaft.
#389
Auf diese Weise wol len wir das Vertrauen der Verbraucher*innen in und die gesellschaftliche Akzeptanz für die Nutztierhaltung stärken.
#390
Fehlentwicklungen in der Zucht müssen korrigiert werden.
#391
Ferner muss das Zuchtziel wieder die Gesundheit des Zuchtindividuums sein und nicht die Optimierung seiner Leistung.
#392
Wir setzen uns für eine Verbesserung der gesetzlichen Grundlagen im Tierschutz gesetz und der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung ein.
#393
Dies gilt für alle Tiere, vom Schwein bis zur Pute und dem Mastkaninchen.
#394
Mehr Platz für jedes Tier, Auslauf oder andere Klimareize, Beschäftigungsmaterial und eine artgerechte Fütterung, die den Bedürfnissen und gesundheitlichen Anforderungen der Tiere entspricht und nicht nur einseitig an einer Maximierung der Leistung ausgerichtet ist, sind zentrale Elemente unserer Tierschutzpolitik.
#395
Dies hilft nicht nur den Tieren, sondern senkt gleichzeitig den Antibiotika und Me dikamenteneinsatz in der Tiermast und vermindert damit das Risiko von Resistenzen, die auch für Menschen gefährlich sind.
#396
Die Amputation von Körperteilen wie des Rin gelschwanzes beim Schwein oder das Kupieren der Schnäbel bei Geflügel, die aufgrund unzureichender Haltungsbedingungen heute die Regel darstellen, wollen wir beenden.
#397
Hofschlachtungen und regionale Schlachthöfe sollen gefördert werden, um Tiertrans porte zu vermeiden oder zu verkürzen.
#398
Generell müssen Tiertransporte schärfer kontrol liert und deren Durchführung und Ergebnisse besser vernetzt werden.
#399
Wir werden die „Bruderhahn-Initiative“ in NRW durch die Förderung der Erhaltung und züchterischen Bearbeitung historischer Zweinutzungsrassen und die Förderung der Zucht neuer Zweinutzungsrassen unterstützen.
#400
Tierheime sollen zukünftig landesweit einheitlich finanziert werden.
#401
Hierzu ist eine NRW-weite Harmonisierung der kommunalen Verpflichtung zur systematischen Finan zierung der Tierheime notwendig.
#402
Auf Bundesebene setzen wir uns für ein Heimtier- schutzgesetz ein, nicht nur, um den tierschutzgerechten Umgang mit den Millionen Heimtieren zu regeln, sondern auch, um den Vollzugsbehörden Rechtssicherheit zu ge- ben.
#403
Weiterhin sollen die Kastrationsprogramme finanziell unterstützt werden.
#404
Der undurchsichtige internationale Welpenhandel verlangt Kontrollen.
#405
Für den bes seren Tierschutzvollzug fordern wir daher eine Stärkung der mit den Aufgaben betrau ten Veterinärämter.
#406
Diese Maßnahmen entlasten auch die Tierheime.
#407
Einfuhr und Haltung von Wildtieren begrenzen Die Einfuhr und Haltung von wildlebenden, insbesondere gefährlichen Tieren wollen wir streng reglementieren.


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