Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 31.03.2026 PDF
#3972
Wir haben Unter stützungsangebote für das urbane Gärtnern erarbeitet.
#3973
Die Stadtentwicklung ist zu sammen mit „grünen Infrastrukturen“ vom Quartier bis zur Region ein Schwerpunkt der europäischen Förderprogramme, die in Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden.
#3974
Mit der Neuausrichtung des Bau und Liegenschaftsbetriebs des Landes haben wir die Weichen für einen ökologisch und baukulturell vorbildlichen Landesbau gestellt.
#3975
Die Landesbauordnung wurde umfassend novelliert und damit die Verfahren ver einfacht, das Bauen mit Holz deutlich erleichtert und die Nahmobilität gestärkt.
#3976
Barrierearme Wohnungen werden nun der Standard sein.
#3977
Mit dem neuen Wohnungs aufsichtsgesetz ist ein starkes Instrument gegen Geschäfte mit „Problemimmobilien“ geschaffen worden.
#3978
Durch die Mehrjährigkeit bei gleichzeitiger Aufstockung der Pro grammsumme um 300 Millionen Euro auf 1,1 Milliarden Euro jährlich sowie inhalt liche Schwerpunkte (Quartiersentwicklung, sozialer Wohnungsbau, Wohnraum für Flüchtlinge, energetische Sanierungen, Schaffung von Barrierefreiheit und Erwerb von Wohneigentum) und weitere Anreize (zum Beispiel Tilgungsnachlässe) konnte auch während der Niedrigzinsphase die soziale Wohnraumförderung zukunftsfähig und nachhaltig ausgerichtet werden.
#3979
Das Programm zeigt erste Erfolge, es wurden deutlich mehr öffentlich geförderte Wohnungen gebaut.
#3980
Allein im Jahr 2015 stieg die Anzahl der genehmigten Wohnungen um über 30 Prozent.
#3981
Das „Bündnis für Wohnen“ wirkt auf Initiative des Landes zur Intensivierung des Wohnungsbaus.
#3982
Die Mietpreisbremse wurde eingeführt und der Verkauf von Landes grundstücken an Baugemeinschaften und zugunsten des sozialen Wohnungsbaus wur de deutlich verbessert.
#3983
Wir haben Kommunen bei der Neugründung von kommunalen Wohnungsgesellschaften unterstützt.
#3984
Kurz: Wir haben die Stadt schöner, klimagerechter und sozialer gemacht.
#3985
Bezahlbarer Wohnraum – Wohnraum für alle Aus Grüner Sicht gilt es, das Spannungsverhältnis zwischen bezahlbarem Wohnraum auf der einen Seite und energetischen, baulichen und ökologischen Anforderungen und dem Flächenverbrauch auf der anderen Seite aufzulösen.
#3986
Diese Aufgabe wollen wir mit einer Neugestaltung der Wohnraumförderung angehen, die bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen – auch in stark wachsenden Regionen und Städten in NRW – möglich macht.
#3987
Hierzu wollen wir die erheblichen Landesmittel auch weiter einsetzen und die Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften unterstützen.
#3988
Die vom Bundesmit tel zur Wohnungsbauförderung müssen aufgestockt werden.
#3989
Nach jahrzehntelangem Wachstum der Pro-Kopf-Wohnfläche brauchen wir einen flä chensparenden Städte und Wohnungsbau, auch in den Wachstumsregionen.
#3990
Zusätzliche Wohnflächen müssen dort realisiert werden, wo es verträglich ist.
#3991
Dazu setzen wir auf eine maßvolle Nachverdichtung.
#3992
Neuer Wohnraum soll darum vorzugsweise dort ent stehen, wo es bereits einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr und eine Infra struktur für den täglichen Bedarf gibt.
#3993
Bei der Begleitung von Bauprojekten achten wir auf die Umsetzung von gemischten Strukturen.
#3994
Wir unterstützen die Kommunen auch beim Aufbau von Beratungsnetzwerken, die bei Fragen der energetischen Fassadenmodernisierung, der Schaffung zeitgemäßer und flexibler Wohnungsgrundrisse, dem Angebot günstiger Flächen im Rahmen der kommu nalen Liegenschaftspolitik, dem Umzugsmanagement für nicht mehr nachgefragte, zu große Wohnungen oder bei Wohnpartnerschaften beraten.
#3995
In Innenstädten sollten auch die Möglichkeiten der Aufstockung geprüft werden.
#3996
Bei Nachverdichtungen im Innenbe reich sollen Kommunen beim Aufbau von Leerstandskatastern unterstützt werden, denn für uns gilt der Grundsatz: Innen vor Außenbebauung.
#3997
Wir setzen uns für eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit ein: Wir wollen Wohnungen fördern, die sich junge Familien, Menschen mit wenig Einkommen oder Studierende auf Dauer leisten können.
#3998
Dabei setzen wir auf Vielfalt, Nachhaltigkeit und Transparenz.
#3999
Wir wollen eine Vielzahl von Akteur*innen am Wohnungsmarkt, die Wohnungen mit langen Sozialbindungen bereitstellen und die mit ihren Geschäftsmodellen mehr dem Allge meinwohl verpflichtet sind.
#4000
In Städten mit einer Mietpreisbremse werden wir Zweckentfremdungssatzungen verbindlich machen.
#4001
Engagierte Wohnungsgenossenschaften wollen wir mit einem re gelmäßigen Genossenschaftspreis unterstützen.
#4002
Im Bundesrat wollen wir uns für eine Verbesserung der Wirksamkeit der Mietpreisbremse einsetzen, damit die Mieter*innen auch zu Ihrem Recht auf bezahlbaren Wohnraum kommen.


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