Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 31.03.2026 PDF
#3982
Die Mietpreisbremse wurde eingeführt und der Verkauf von Landes grundstücken an Baugemeinschaften und zugunsten des sozialen Wohnungsbaus wur de deutlich verbessert.
#3983
Wir haben Kommunen bei der Neugründung von kommunalen Wohnungsgesellschaften unterstützt.
#3984
Kurz: Wir haben die Stadt schöner, klimagerechter und sozialer gemacht.
#3985
Bezahlbarer Wohnraum – Wohnraum für alle Aus Grüner Sicht gilt es, das Spannungsverhältnis zwischen bezahlbarem Wohnraum auf der einen Seite und energetischen, baulichen und ökologischen Anforderungen und dem Flächenverbrauch auf der anderen Seite aufzulösen.
#3986
Diese Aufgabe wollen wir mit einer Neugestaltung der Wohnraumförderung angehen, die bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen – auch in stark wachsenden Regionen und Städten in NRW – möglich macht.
#3987
Hierzu wollen wir die erheblichen Landesmittel auch weiter einsetzen und die Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften unterstützen.
#3988
Die vom Bundesmit tel zur Wohnungsbauförderung müssen aufgestockt werden.
#3989
Nach jahrzehntelangem Wachstum der Pro-Kopf-Wohnfläche brauchen wir einen flä chensparenden Städte und Wohnungsbau, auch in den Wachstumsregionen.
#3990
Zusätzliche Wohnflächen müssen dort realisiert werden, wo es verträglich ist.
#3991
Dazu setzen wir auf eine maßvolle Nachverdichtung.
#3992
Neuer Wohnraum soll darum vorzugsweise dort ent stehen, wo es bereits einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr und eine Infra struktur für den täglichen Bedarf gibt.
#3993
Bei der Begleitung von Bauprojekten achten wir auf die Umsetzung von gemischten Strukturen.
#3994
Wir unterstützen die Kommunen auch beim Aufbau von Beratungsnetzwerken, die bei Fragen der energetischen Fassadenmodernisierung, der Schaffung zeitgemäßer und flexibler Wohnungsgrundrisse, dem Angebot günstiger Flächen im Rahmen der kommu nalen Liegenschaftspolitik, dem Umzugsmanagement für nicht mehr nachgefragte, zu große Wohnungen oder bei Wohnpartnerschaften beraten.
#3995
In Innenstädten sollten auch die Möglichkeiten der Aufstockung geprüft werden.
#3996
Bei Nachverdichtungen im Innenbe reich sollen Kommunen beim Aufbau von Leerstandskatastern unterstützt werden, denn für uns gilt der Grundsatz: Innen vor Außenbebauung.
#3997
Wir setzen uns für eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit ein: Wir wollen Wohnungen fördern, die sich junge Familien, Menschen mit wenig Einkommen oder Studierende auf Dauer leisten können.
#3998
Dabei setzen wir auf Vielfalt, Nachhaltigkeit und Transparenz.
#3999
Wir wollen eine Vielzahl von Akteur*innen am Wohnungsmarkt, die Wohnungen mit langen Sozialbindungen bereitstellen und die mit ihren Geschäftsmodellen mehr dem Allge meinwohl verpflichtet sind.
#4000
In Städten mit einer Mietpreisbremse werden wir Zweckentfremdungssatzungen verbindlich machen.
#4001
Engagierte Wohnungsgenossenschaften wollen wir mit einem re gelmäßigen Genossenschaftspreis unterstützen.
#4002
Im Bundesrat wollen wir uns für eine Verbesserung der Wirksamkeit der Mietpreisbremse einsetzen, damit die Mieter*innen auch zu Ihrem Recht auf bezahlbaren Wohnraum kommen.
#4003
Schrumpfende Orte und Regionen brauchen unsere Unterstützung auch bei der Bewältigung des Strukturwandels.
#4004
In Klein und Mittelzentren wollen wir wichtige In frastrukturen bündeln, damit sie auch weiterhin ihre Versorgungsfunktion für die umlie gende Region wahrnehmen können.
#4005
Die allermeisten Menschen wollen im Alter möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld oder ihrer Wohnung leben.
#4006
Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie sich Woh nungen in der gewohnten Umgebung so anpassen lassen, dass sie lebenswert und barrierearm sind.
#4007
Gleichzeitig müssen mögliche Mietsteigerungen durch den Umbau aufgefangen werden.
#4008
Darüber hinaus setzen wir auf Quartierskonzepte, die es ermög lichen, dass verschiedene Generationen gemeinsam leben und in ihrem Wohnumfeld über einen direkten Zugang zu allen Einrichtungen des täglichen Bedarfs verfügen.
#4009
Ne ben den sozialen Aspekten muss es auch gelingen, die weitere Infrastruktur in eine quartiersweise Betrachtung mit einzubeziehen, so zum Beispiel, was die Energieversor gung angeht oder auch besondere Wohnbedürfnisse wie rollstuhlgerechte Wohnungen oder eine fußläufige Nahversorgung.
#4010
kologische Quartiersentwicklung – grüne Städte und lebendige Quartiere Wir wollen grüne Städte.
#4011
Parks und andere Grün und Freiflächen oder Fassaden begrünungen brauchen wir für frische Luft, Geselligkeit und als kühlende Zonen in Zeiten des Klimawandels.
#4012
Wir werden die Kommunen finanziell und beratend dabei unterstützen, ihre grünen Infrastrukturen und urbane Parklandschaften, Gärten und Schrebergärten zu erhalten und zu entwickeln.


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