Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 31.03.2026 PDF
#3996
Bei Nachverdichtungen im Innenbe reich sollen Kommunen beim Aufbau von Leerstandskatastern unterstützt werden, denn für uns gilt der Grundsatz: Innen vor Außenbebauung.
#3997
Wir setzen uns für eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit ein: Wir wollen Wohnungen fördern, die sich junge Familien, Menschen mit wenig Einkommen oder Studierende auf Dauer leisten können.
#3998
Dabei setzen wir auf Vielfalt, Nachhaltigkeit und Transparenz.
#3999
Wir wollen eine Vielzahl von Akteur*innen am Wohnungsmarkt, die Wohnungen mit langen Sozialbindungen bereitstellen und die mit ihren Geschäftsmodellen mehr dem Allge meinwohl verpflichtet sind.
#4000
In Städten mit einer Mietpreisbremse werden wir Zweckentfremdungssatzungen verbindlich machen.
#4001
Engagierte Wohnungsgenossenschaften wollen wir mit einem re gelmäßigen Genossenschaftspreis unterstützen.
#4002
Im Bundesrat wollen wir uns für eine Verbesserung der Wirksamkeit der Mietpreisbremse einsetzen, damit die Mieter*innen auch zu Ihrem Recht auf bezahlbaren Wohnraum kommen.
#4003
Schrumpfende Orte und Regionen brauchen unsere Unterstützung auch bei der Bewältigung des Strukturwandels.
#4004
In Klein und Mittelzentren wollen wir wichtige In frastrukturen bündeln, damit sie auch weiterhin ihre Versorgungsfunktion für die umlie gende Region wahrnehmen können.
#4005
Die allermeisten Menschen wollen im Alter möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld oder ihrer Wohnung leben.
#4006
Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie sich Woh nungen in der gewohnten Umgebung so anpassen lassen, dass sie lebenswert und barrierearm sind.
#4007
Gleichzeitig müssen mögliche Mietsteigerungen durch den Umbau aufgefangen werden.
#4008
Darüber hinaus setzen wir auf Quartierskonzepte, die es ermög lichen, dass verschiedene Generationen gemeinsam leben und in ihrem Wohnumfeld über einen direkten Zugang zu allen Einrichtungen des täglichen Bedarfs verfügen.
#4009
Ne ben den sozialen Aspekten muss es auch gelingen, die weitere Infrastruktur in eine quartiersweise Betrachtung mit einzubeziehen, so zum Beispiel, was die Energieversor gung angeht oder auch besondere Wohnbedürfnisse wie rollstuhlgerechte Wohnungen oder eine fußläufige Nahversorgung.
#4010
kologische Quartiersentwicklung – grüne Städte und lebendige Quartiere Wir wollen grüne Städte.
#4011
Parks und andere Grün und Freiflächen oder Fassaden begrünungen brauchen wir für frische Luft, Geselligkeit und als kühlende Zonen in Zeiten des Klimawandels.
#4012
Wir werden die Kommunen finanziell und beratend dabei unterstützen, ihre grünen Infrastrukturen und urbane Parklandschaften, Gärten und Schrebergärten zu erhalten und zu entwickeln.
#4013
Die Städtebauförderung werden wir mit Qualitätsansprüchen im Hinblick auf eine grüne Stadt verbinden.
#4014
Die bestehenden Förderprogramme des Landes NRW müssen wir weiter optimieren, attraktiver machen und verknüpfen.
#4015
Häufig werden insbesondere in Großstädten einfache Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität vernachlässigt.
#4016
Durch die Anbringung von Nistkästen sowie die Fassaden und Dachbegrünung kann an vielen Gebäuden mit einfachen Mitteln ein Mindestmaß an Lebensraum geschaffen werden.
#4017
Daher fordern wir analog zum Programm „Kunst am Bau“ ein Programm „Artenschutz am Bau” für öffentliche Neubauten.
#4018
Wir wollen die Aufenthaltsqualität der Straßen und Plätze durch Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung und -beruhigung deutlich verbessern.
#4019
In der Folge könnten dort vielfältige Nutzungen möglich und die Teilhabemöglichkeiten aller am öffentlichen Leben verbessert werden.
#4020
Für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist die Qualität des öffentlichen Raums ein wesentlicher Faktor.
#4021
Wir werden uns für starke und lebendige Quartiere einsetzen.
#4022
In diesem Sinne wollen wir die Kommunen dabei unterstützen, durch eine gezielte Planungs und Bodenpolitik zur ökonomischen und bürgerschaftlichen Belebung ihrer Quartiere beizutragen.
#4023
Wir wollen auch Unterstützung dabei helfen, Prozesse des bürgerschaftlichen Engagements und des Quartiersmanagements einfacher und effektiver zu machen.
#4024
Baugemeinschaf ten wollen wir noch intensiver unterstützen.
#4025
Wir drängen bei allen Planungen auf einen frühzeitigen und breiten Dialog mit den Bürger*innen und Verbänden.
#4026
Wir wollen Planungsverfahren entsprechend offen und transparent gestalten.


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