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vom 31.03.2026 PDF
#4018
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Wir wollen die Aufenthaltsqualität der Straßen und Plätze durch Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung und -beruhigung deutlich verbessern.
#4019In der Folge könnten dort vielfältige Nutzungen möglich und die Teilhabemöglichkeiten aller am öffentlichen Leben verbessert werden.
#4020Für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist die Qualität des öffentlichen Raums ein wesentlicher Faktor.
#4021Wir werden uns für starke und lebendige Quartiere einsetzen.
#4022In diesem Sinne wollen wir die Kommunen dabei unterstützen, durch eine gezielte Planungs und Bodenpolitik zur ökonomischen und bürgerschaftlichen Belebung ihrer Quartiere beizutragen.
#4023Wir wollen auch Unterstützung dabei helfen, Prozesse des bürgerschaftlichen Engagements und des Quartiersmanagements einfacher und effektiver zu machen.
#4024Baugemeinschaf ten wollen wir noch intensiver unterstützen.
#4025Wir drängen bei allen Planungen auf einen frühzeitigen und breiten Dialog mit den Bürger*innen und Verbänden.
#4026Wir wollen Planungsverfahren entsprechend offen und transparent gestalten.
#4027Die Baukultur trägt wesentlich zur Lebensqualität unserer gebauten Umwelt bei, sie macht sie unverwechselbar und ist identitätsstiftend.
#4028Wenn wir in die Lebensräume der Zukunft investieren, gilt es auch, qualitative Ziele zu ihrer Gestaltung zugrunde zu legen, unser baukulturelles Erbe zu erhalten und stadtbildverträglich weiterzuentwickeln.
#4029Mit Wettbewerben, der Stärkung lokaler Initiativen und einer Fortführung der Landesinitia tive „StadtBauKultur NRW“ werden wir die Bau und Stadtbaukultur lokal und regional etablieren und unterstützen.
#4030Den Bau und Liegenschaftsbetrieb wollen wir als Vorbild einer ökologischen Städ tebaukultur fortentwickeln.
#4031ffentliche Räume sind für alle da.
#4032Deswegen müssen sie von den Bedürfnissen der Menschen her gedacht und entworfen werden.
#4033So wollen wir auch das subjektive Si cherheitsempfinden stärken und sogenannte Angsträume durch eine entsprechende Stadtplanung aufwerten.
#4034Dies sind öffentliche Orte wie Tunnel und Bahnhöfe, aber auch Parks, schlecht einsehbare und unausgeleuchtete Bereiche sowie reine Geschäfts und Gewerbegebiete, die abends und nachts menschenleer sind.
#4035Wir setzen uns ein für einen lebendigen Einzelhandel vor Ort.
#4036Um die Innenstädte zu stärken, haben wir klare Regeln eingeführt, die großflächige Einzelhandlungskonzepte auf der grünen Wiese vermeiden helfen.
#4037Zur Sicherung und Weiterentwicklung lokaler Einzelhandelsstandorte und zum Ausbau der Nahversorgung als einem wichtigen Bau stein der Stadt und Quartiersentwicklung unterstützen wir die Erstellung von Einzel handelskonzepten.
#4038Außerdem werden wir Plattformen unterstützen, mit denen lokale Unternehmen von den Vorteilen des Internethandels profitieren können.
#4039Urban Gardening – Urban Gardening weiter fördern Eine besondere Bedeutung kommt in den Städten dem Urban Gardening zu, da dadurch nicht nur Brachflächen sinnvoll genutzt werden können, sondern auch die sozialen und ökologischen Folgewirkungen die Quartiere revitalisieren helfen.
#4040Menschen engagieren sich vor Ort, das Mikroklima verbessert sich und die Stadt wird wahrnehmbar grüner.
#4041Das Land kann die Gardening-Bewegung und den Gardening-Prozess durch Vernet zungsangebote und ein niederschwelliges Förderprogramm unterstützen.
#4042Bauen mit Holz – Holzbauland NRW Das Thema Bauen mit Holz sollte auch über die Novelle der Landesbauordnung hinaus weiter verfolgt und durch fachliche und wissenschaftliche Begleitung weiterentwickelt werden.
#4043Hierzu kann die Schaffung eines Holzbaupreises des Landes NRW beitragen.
#4044In den nächsten Jahren muss die Landesbauordnung noch einmal entsprechend nachge bessert und angepasst werden.
#4045NRW ist nach Baden-Württemberg und Bayern das drittgrößte Holzbauland, gleichwohl sind in NRW in den Jahren 2010 bis 2012 nur 11,6 Prozent der Baugenehmigungen für Gebäude (Mehr und Einfamilienhäuser) mit Holz als überwiegendem Baustoff erteilt wor den.
#4046In Baden-Württemberg wird aktuell mehr als jeder vierte Bauantrag für einen Holz bau gestellt, der Bundesdurchschnitt lag immerhin bei über 18 Prozent.
#4047Insbesondere im Bereich der Mehrfamilienhäuser gibt es noch erheblichen Verbesserungsbedarf bei den rechtlichen Regelungen.
#4048Wirtschaftlich betrachtet ist die Holzbranche mit rund 180.
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