Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 31.03.2026 PDF
#4033
So wollen wir auch das subjektive Si cherheitsempfinden stärken und sogenannte Angsträume durch eine entsprechende Stadtplanung aufwerten.
#4034
Dies sind öffentliche Orte wie Tunnel und Bahnhöfe, aber auch Parks, schlecht einsehbare und unausgeleuchtete Bereiche sowie reine Geschäfts und Gewerbegebiete, die abends und nachts menschenleer sind.
#4035
Wir setzen uns ein für einen lebendigen Einzelhandel vor Ort.
#4036
Um die Innenstädte zu stärken, haben wir klare Regeln eingeführt, die großflächige Einzelhandlungskonzepte auf der grünen Wiese vermeiden helfen.
#4037
Zur Sicherung und Weiterentwicklung lokaler Einzelhandelsstandorte und zum Ausbau der Nahversorgung als einem wichtigen Bau stein der Stadt und Quartiersentwicklung unterstützen wir die Erstellung von Einzel handelskonzepten.
#4038
Außerdem werden wir Plattformen unterstützen, mit denen lokale Unternehmen von den Vorteilen des Internethandels profitieren können.
#4039
Urban Gardening – Urban Gardening weiter fördern Eine besondere Bedeutung kommt in den Städten dem Urban Gardening zu, da dadurch nicht nur Brachflächen sinnvoll genutzt werden können, sondern auch die sozialen und ökologischen Folgewirkungen die Quartiere revitalisieren helfen.
#4040
Menschen engagieren sich vor Ort, das Mikroklima verbessert sich und die Stadt wird wahrnehmbar grüner.
#4041
Das Land kann die Gardening-Bewegung und den Gardening-Prozess durch Vernet zungsangebote und ein niederschwelliges Förderprogramm unterstützen.
#4042
Bauen mit Holz – Holzbauland NRW Das Thema Bauen mit Holz sollte auch über die Novelle der Landesbauordnung hinaus weiter verfolgt und durch fachliche und wissenschaftliche Begleitung weiterentwickelt werden.
#4043
Hierzu kann die Schaffung eines Holzbaupreises des Landes NRW beitragen.
#4044
In den nächsten Jahren muss die Landesbauordnung noch einmal entsprechend nachge bessert und angepasst werden.
#4045
NRW ist nach Baden-Württemberg und Bayern das drittgrößte Holzbauland, gleichwohl sind in NRW in den Jahren 2010 bis 2012 nur 11,6 Prozent der Baugenehmigungen für Gebäude (Mehr und Einfamilienhäuser) mit Holz als überwiegendem Baustoff erteilt wor den.
#4046
In Baden-Württemberg wird aktuell mehr als jeder vierte Bauantrag für einen Holz bau gestellt, der Bundesdurchschnitt lag immerhin bei über 18 Prozent.
#4047
Insbesondere im Bereich der Mehrfamilienhäuser gibt es noch erheblichen Verbesserungsbedarf bei den rechtlichen Regelungen.
#4048
Wirtschaftlich betrachtet ist die Holzbranche mit rund 180.
#4049
Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 38 Milliarden Euro ein bedeutender Sek tor.
#4050
Viele dieser Unternehmen sind allerdings im Holzbau außerhalb von NRW tätig.
#4051
Städtebau, Stadtökologie und Wohnen – das wollen wir GRÜNE: ■ die Entwicklung einer neuen Wohnungsgemeinnützigkeit ■ eine erneuerte Städtebauförderung in Verbindung mit einer ökologischen und sozialen Quartiersentwicklung ■ eine Neugestaltung der Wohnraumförderung, die bezahlbaren Wohnraum ermöglicht ■ die Landesbauordnung ändern und einen Holzbaupreis für NRW vergeben LÄNDLICHE RÄUME – LAND MACHT ERFINDERISCH Nordrhein-Westfalen ist nicht allein Industrieland, sondern auch ländlicher Raum.
#4052
Auf dem Land lebt rund ein Drittel der Bevölkerung unseres Bundeslandes.
#4053
Prozent der Landesfläche wird land und forstwirtschaftlich genutzt.
#4054
Damit sind wir nach Bayern und Niedersachsen der drittstärkste Agrarstandort in Deutschland.
#4055
Unsere ländlichen Räume sind bedeutende Wirtschaftsregionen im Grünen.
#4056
Hier erzeugen viele Industrie unternehmen, Handwerker*innen, Dienstleister*innen und Landwirt*innen eine hohe Wertschöpfung, verbunden mit der Schaffung und Sicherung hochwertiger Arbeits plätze.
#4057
Die ländlichen Räume sind besonders sensibel für demografische Veränderungen.
#4058
Die Menschen werden älter.
#4059
Gut ausgebildete junge Leute zieht es in die Stadt – ein Be- völkerungsrückgang, der unmittelbar auf die Wirtschaftsentwicklung, Erwerbsmöglich keiten und die Lebensqualität zurückschlägt und die Infrastruktur auf dem Land – etwa im Bereich von Bildung und Gesundheit – vor ernste Herausforderungen stellt.
#4060
Andererseits gibt es wichtige „weiche“ Standortfaktoren, die zugunsten der ländli chen Räume und ihrer Zukunft sprechen: attraktive Produktionsbedingungen und eine stabile wirtschaftliche Struktur, niedrige Arbeitslosenquoten, günstige Grundstücksprei se, ein hohes Bildungsniveau und ein hochwertiges Wohnumfeld.
#4061
Menschen auf dem Land leben dort, wo andere Urlaub machen.
#4062
Weitere Pluspunkte sind eine ausgeprägte regionale Identität, starker Bürgersinn und Bürgernähe: Man kennt sich.
#4063
Ländliche Räume sind Orte der Sehnsucht.


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