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vom 31.03.2026 PDF
#4041
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Das Land kann die Gardening-Bewegung und den Gardening-Prozess durch Vernet zungsangebote und ein niederschwelliges Förderprogramm unterstützen.
#4042Bauen mit Holz – Holzbauland NRW Das Thema Bauen mit Holz sollte auch über die Novelle der Landesbauordnung hinaus weiter verfolgt und durch fachliche und wissenschaftliche Begleitung weiterentwickelt werden.
#4043Hierzu kann die Schaffung eines Holzbaupreises des Landes NRW beitragen.
#4044In den nächsten Jahren muss die Landesbauordnung noch einmal entsprechend nachge bessert und angepasst werden.
#4045NRW ist nach Baden-Württemberg und Bayern das drittgrößte Holzbauland, gleichwohl sind in NRW in den Jahren 2010 bis 2012 nur 11,6 Prozent der Baugenehmigungen für Gebäude (Mehr und Einfamilienhäuser) mit Holz als überwiegendem Baustoff erteilt wor den.
#4046In Baden-Württemberg wird aktuell mehr als jeder vierte Bauantrag für einen Holz bau gestellt, der Bundesdurchschnitt lag immerhin bei über 18 Prozent.
#4047Insbesondere im Bereich der Mehrfamilienhäuser gibt es noch erheblichen Verbesserungsbedarf bei den rechtlichen Regelungen.
#4048Wirtschaftlich betrachtet ist die Holzbranche mit rund 180.
#4049Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 38 Milliarden Euro ein bedeutender Sek tor.
#4050Viele dieser Unternehmen sind allerdings im Holzbau außerhalb von NRW tätig.
#4051Städtebau, Stadtökologie und Wohnen – das wollen wir GRÜNE: ■ die Entwicklung einer neuen Wohnungsgemeinnützigkeit ■ eine erneuerte Städtebauförderung in Verbindung mit einer ökologischen und sozialen Quartiersentwicklung ■ eine Neugestaltung der Wohnraumförderung, die bezahlbaren Wohnraum ermöglicht ■ die Landesbauordnung ändern und einen Holzbaupreis für NRW vergeben LÄNDLICHE RÄUME – LAND MACHT ERFINDERISCH Nordrhein-Westfalen ist nicht allein Industrieland, sondern auch ländlicher Raum.
#4052Auf dem Land lebt rund ein Drittel der Bevölkerung unseres Bundeslandes.
#4053Prozent der Landesfläche wird land und forstwirtschaftlich genutzt.
#4054Damit sind wir nach Bayern und Niedersachsen der drittstärkste Agrarstandort in Deutschland.
#4055Unsere ländlichen Räume sind bedeutende Wirtschaftsregionen im Grünen.
#4056Hier erzeugen viele Industrie unternehmen, Handwerker*innen, Dienstleister*innen und Landwirt*innen eine hohe Wertschöpfung, verbunden mit der Schaffung und Sicherung hochwertiger Arbeits plätze.
#4057Die ländlichen Räume sind besonders sensibel für demografische Veränderungen.
#4058Die Menschen werden älter.
#4059Gut ausgebildete junge Leute zieht es in die Stadt – ein Be- völkerungsrückgang, der unmittelbar auf die Wirtschaftsentwicklung, Erwerbsmöglich keiten und die Lebensqualität zurückschlägt und die Infrastruktur auf dem Land – etwa im Bereich von Bildung und Gesundheit – vor ernste Herausforderungen stellt.
#4060Andererseits gibt es wichtige „weiche“ Standortfaktoren, die zugunsten der ländli chen Räume und ihrer Zukunft sprechen: attraktive Produktionsbedingungen und eine stabile wirtschaftliche Struktur, niedrige Arbeitslosenquoten, günstige Grundstücksprei se, ein hohes Bildungsniveau und ein hochwertiges Wohnumfeld.
#4061Menschen auf dem Land leben dort, wo andere Urlaub machen.
#4062Weitere Pluspunkte sind eine ausgeprägte regionale Identität, starker Bürgersinn und Bürgernähe: Man kennt sich.
#4063Ländliche Räume sind Orte der Sehnsucht.
#4064Geschätzt werden die hohe Verbindlich keit des Zusammenlebens, die Betonung lokalen und regionalen Wirtschaftens, eine allgemeine Entschleunigung, Transparenz bei Herkunft und Herstellung von Lebensmit teln und Konsumartikeln sowie die hohe Selbstverantwortung und „Anpackkultur“ auf dem Land.
#4065Die Natur wird als Schatz vor unserer Haustür wahrgenommen.
#4066Wir wollen Lust aufs Land machen.
#4067Dabei lassen wir uns nicht von dem üblichen Verfallsszenario leiten, das überall nur Dorfsterben und Tristesse wittert, sondern wir setzen auf die Zukunft unserer ländlichen Räume.
#4068Dafür haben wir gearbeitet und wer den das auch in Zukunft tun.
#4069Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Wir verbinden ökologische, ökonomische und soziale Aspekte: Ökologisch stehen der Erhalt unserer Natur und Kulturlandschaften, der Natur und Umweltschutz und eine nachhaltige Kommunalentwicklung im Mittelpunkt.
#4070konomisch zielen wir auf die Stär kung der Industrieregionen im Grünen, der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), der Energiewende, der Forst und Landwirtschaft, der Land und Ernährungswirtschaft, des Tourismus und der Informationstechnologie.
#4071Sozial-zivilgesellschaftlich geht es uns um die Sicherung der Nahversorgung, der Gesundheitsinfrastruktur, der Bildung, der In tegration, der Förderung bürgerschaftlichen Engagements und der interkommunalen Zusammenarbeit und Vernetzung.
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