Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 31.03.2026 PDF
#4048
Wirtschaftlich betrachtet ist die Holzbranche mit rund 180.
#4049
Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 38 Milliarden Euro ein bedeutender Sek tor.
#4050
Viele dieser Unternehmen sind allerdings im Holzbau außerhalb von NRW tätig.
#4051
Städtebau, Stadtökologie und Wohnen – das wollen wir GRÜNE: ■ die Entwicklung einer neuen Wohnungsgemeinnützigkeit ■ eine erneuerte Städtebauförderung in Verbindung mit einer ökologischen und sozialen Quartiersentwicklung ■ eine Neugestaltung der Wohnraumförderung, die bezahlbaren Wohnraum ermöglicht ■ die Landesbauordnung ändern und einen Holzbaupreis für NRW vergeben LÄNDLICHE RÄUME – LAND MACHT ERFINDERISCH Nordrhein-Westfalen ist nicht allein Industrieland, sondern auch ländlicher Raum.
#4052
Auf dem Land lebt rund ein Drittel der Bevölkerung unseres Bundeslandes.
#4053
Prozent der Landesfläche wird land und forstwirtschaftlich genutzt.
#4054
Damit sind wir nach Bayern und Niedersachsen der drittstärkste Agrarstandort in Deutschland.
#4055
Unsere ländlichen Räume sind bedeutende Wirtschaftsregionen im Grünen.
#4056
Hier erzeugen viele Industrie unternehmen, Handwerker*innen, Dienstleister*innen und Landwirt*innen eine hohe Wertschöpfung, verbunden mit der Schaffung und Sicherung hochwertiger Arbeits plätze.
#4057
Die ländlichen Räume sind besonders sensibel für demografische Veränderungen.
#4058
Die Menschen werden älter.
#4059
Gut ausgebildete junge Leute zieht es in die Stadt – ein Be- völkerungsrückgang, der unmittelbar auf die Wirtschaftsentwicklung, Erwerbsmöglich keiten und die Lebensqualität zurückschlägt und die Infrastruktur auf dem Land – etwa im Bereich von Bildung und Gesundheit – vor ernste Herausforderungen stellt.
#4060
Andererseits gibt es wichtige „weiche“ Standortfaktoren, die zugunsten der ländli chen Räume und ihrer Zukunft sprechen: attraktive Produktionsbedingungen und eine stabile wirtschaftliche Struktur, niedrige Arbeitslosenquoten, günstige Grundstücksprei se, ein hohes Bildungsniveau und ein hochwertiges Wohnumfeld.
#4061
Menschen auf dem Land leben dort, wo andere Urlaub machen.
#4062
Weitere Pluspunkte sind eine ausgeprägte regionale Identität, starker Bürgersinn und Bürgernähe: Man kennt sich.
#4063
Ländliche Räume sind Orte der Sehnsucht.
#4064
Geschätzt werden die hohe Verbindlich keit des Zusammenlebens, die Betonung lokalen und regionalen Wirtschaftens, eine allgemeine Entschleunigung, Transparenz bei Herkunft und Herstellung von Lebensmit teln und Konsumartikeln sowie die hohe Selbstverantwortung und „Anpackkultur“ auf dem Land.
#4065
Die Natur wird als Schatz vor unserer Haustür wahrgenommen.
#4066
Wir wollen Lust aufs Land machen.
#4067
Dabei lassen wir uns nicht von dem üblichen Verfallsszenario leiten, das überall nur Dorfsterben und Tristesse wittert, sondern wir setzen auf die Zukunft unserer ländlichen Räume.
#4068
Dafür haben wir gearbeitet und wer den das auch in Zukunft tun.
#4069
Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Wir verbinden ökologische, ökonomische und soziale Aspekte: Ökologisch stehen der Erhalt unserer Natur und Kulturlandschaften, der Natur und Umweltschutz und eine nachhaltige Kommunalentwicklung im Mittelpunkt.
#4070
konomisch zielen wir auf die Stär kung der Industrieregionen im Grünen, der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), der Energiewende, der Forst und Landwirtschaft, der Land und Ernährungswirtschaft, des Tourismus und der Informationstechnologie.
#4071
Sozial-zivilgesellschaftlich geht es uns um die Sicherung der Nahversorgung, der Gesundheitsinfrastruktur, der Bildung, der In tegration, der Förderung bürgerschaftlichen Engagements und der interkommunalen Zusammenarbeit und Vernetzung.
#4072
Wir haben die Benachteiligung NRWs bei der Verteilung von EU-Agrarmitteln gegen über anderen Bundesländern deutlich verringern können und erreicht, dass Mittel in die sogenannte zweite, auf die Entwicklung der ländlichen Räume ausgerichtete Säule umgeschichtet wurden.
#4073
Mit den so gewonnenen zusätzlichen Geldern und zusätzlicher Kofinanzierung des Landes haben wir durch unser NRW-Programm 2014 – 2020 die lokalen Akteur*innen gestärkt und die Zahl der „LEADER“-Regionen zur Unterstützung regionaler Aktionsgruppen von vorher zwölf auf 28 massiv erweitert.
#4074
Zusätzlich fördern wir zehn weitere Regionen aus Landesmitteln mit dem Programm „VITAL.
#4075
NRW“.
#4076
In den vielen lokalen Aktionsgruppen (LAGs) wird unter Beteiligung der Bürger*innen entschie- den, welche Maßnahmen die besten für die jeweilige Region sind.
#4077
Partizipation ist ein Markenzeichen unserer Politik – gerade auch in unseren ländlichen Räumen.
#4078
Wir setzen uns dafür ein, dass spätestens in der nächsten Förderperiode die immer noch vorhan dene Bevorzugung anderer Bundesländer bei der Mittelverteilung weiter abgebaut und noch deutlich mehr Mittel von der ersten in die zweite Säule umgeschichtet werden, damit die Stärkung der Zivilgesellschaft durch regionale und lokale Akteur*innen weiter ausgebaut werden kann.


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