Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 31.03.2026 PDF
#4074
Zusätzlich fördern wir zehn weitere Regionen aus Landesmitteln mit dem Programm „VITAL.
#4075
NRW“.
#4076
In den vielen lokalen Aktionsgruppen (LAGs) wird unter Beteiligung der Bürger*innen entschie- den, welche Maßnahmen die besten für die jeweilige Region sind.
#4077
Partizipation ist ein Markenzeichen unserer Politik – gerade auch in unseren ländlichen Räumen.
#4078
Wir setzen uns dafür ein, dass spätestens in der nächsten Förderperiode die immer noch vorhan dene Bevorzugung anderer Bundesländer bei der Mittelverteilung weiter abgebaut und noch deutlich mehr Mittel von der ersten in die zweite Säule umgeschichtet werden, damit die Stärkung der Zivilgesellschaft durch regionale und lokale Akteur*innen weiter ausgebaut werden kann.
#4079
Ehrenamt und Engagement stärken – auf die Menschen kommt es an Zukunftsfähige ländliche Räume leben von aktiven, kreativen und selbstbewussten Bür ger*innen.
#4080
Stärker noch als urbane Zentren steht und fällt die Vitalität der ländlichen Räume mit den Menschen, die es hier schaffen, wirtschaftliche und soziale Belange miteinander zu verknüpfen.
#4081
Es ist eine Tatsache, dass dabei traditionelle Werte wie Fa milie und Bodenständigkeit, Heimat und Ehrenamt, Vereinsleben und Religion als Iden tifikations und Stabilitätsfaktoren eine bedeutende Rolle spielen.
#4082
Wir setzen auf die Menschen.
#4083
Die Politik ländlicher Räume ist „Politik von unten“.
#4084
Deshalb wollen wir das bürgerschaftliche Engagement stärken, die Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen fördern und uns für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein setzen.
#4085
Auch das Vereinsleben und die freiwilligen Feuerwehren sind wichtige Säulen, die wir stärken wollen.
#4086
Bildung in ländlichen Räumen – gute Bildung, starkes Dorf Die Zukunft ländlicher Regionen hängt von starken Bildungsinstitutionen vor Ort ab.
#4087
Des halb setzen wir auf ein wohnortnahes Bildungsangebot in hoher Qualität und allen Be reichen der schulischen, betrieblichen und außerschulischen Bildung und Qualifizierung.
#4088
Vielfalt vor Ort – ländliche Räume sind bunt Ländliche Räume in NRW sind bunt das bejahen und unterstützen wir.
#4089
Seit Jahrzehnten leben und arbeiten Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und kultureller Prägung in ländlichen Regionen.
#4090
Viele Menschen und Familien sind fest in ihren Städten und Ge meinden verwurzelt und wollen die Entwicklung des ländlichen Lebensraums jetzt und für die kommenden Generationen mitgestalten.
#4091
Zu uns fliehende Menschen stellen die Kommunalverwaltungen und -politik auch auf dem Land vor große Herausforderungen, die wir nicht leugnen.
#4092
Aber gerade in den ländlichen Räumen bedeuten Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, auch eine Chance, Schrumpfungsprozesse abzumildern oder umzukehren.
#4093
Wir wollen die Vielfalt auf dem Land erhalten: die Vielfalt an Natur und Kulturland- schaften, die Vielfalt der Lebensformen, die Vielfalt der Dörfer und Gemeinden.
#4094
Dabei wird es zukünftig verstärkt auf die interkommunale Zusammenarbeit ankommen, etwa bei der gemeinsamen Nutzung von kommunalen Dienstleistungen, Ver und Entsor gungsstrukturen sowie kulturellen Einrichtungen und Sportstätten.
#4095
So können Kommu nen entlastet und zugleich umfangreiche Angebote für die Menschen in den ländlichen Räumen gesichert werden.
#4096
Naturerbe erhalten – Die Natur, Schatz vor unserer Haustür Wir schützen unser wertvolles Naturerbe, den Schatz vor unserer Haustür.
#4097
Zurzeit sind in NRW etwa 45 Prozent der beobachteten Tier und Pflanzenarten gefährdet, vom Ausster ben bedroht oder bereits ausgestorben.
#4098
Die intensive Bewirtschaftung landwirtschaft licher Flächen, der weiterhin kritische Zustand der Gewässer und der fortschreitende Flächenverbrauch sind wesentliche, hausgemachte Ursachen für das fortschreitende Artensterben.
#4099
Seit 1996 sind in NRW insgesamt 950 Quadratkilometer Acker und Wei deflächen durch andere Flächennutzung verloren gegangen.
#4100
Der Flächenverbrauch ist eines der größten Probleme in vielen ländlichen Räumen.
#4101
Landwirtschaftliche Nutzflä che verschwindet, Erholungs und Lebensräume werden zerstört und zerschnitten, der Wasserhaushalt gestört und Tieren und Pflanzen der Lebensraum entzogen sowie die Kulturlandschaft verändert.
#4102
Flächenerhalt ist angesichts immer knapper werdender und dadurch steigender Pacht und Kaufpreise für landwirtschaftliche Flächen auch ökono misch ein Muss.
#4103
Natur ist ein Wert an sich, aber zugleich auch ein harter Standortfaktor, den wir nachhaltig schützen und nutzen wollen.
#4104
Impulsregionen – Industrieregionen im Grünen Impulsregion Industrie Die ländlichen Räume sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in NRW.


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