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vom 31.03.2026 PDF
#4129
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Sie hat geholfen, jahrhundertealte Gegensätze und Konflikte zu überwinden und einen geschichtlich einmaligen Frieden zu schaffen.
#4130Nordrhein-Westfalen profitiert besonders von den Vorteilen der europäischen Ver einigung, in wirtschaftlicher, politischer und kultureller Hinsicht.
#4131Hier begann mit der Montanunion, mit der gemeinschaftlichen Kontrolle und Verwaltung von Kohle und Stahl, die Einigung Europas.
#4132Durch unsere geographische Lage, durch unsere Nähe zu vielen europäischen Staaten, sind wir sozusagen im Herzen Europas.
#4133Wir brauchen die Europäische Union, denn Nordrhein-Westfalen kann in einer globalisierten Welt seine Interessen nur wirksam wahrnehmen, wenn Europa geeint ist und nicht zerfällt.
#4134Un ser Leitbild ist eine starke Region NRW in einem demokratischen, transparenten, hand lungsfähigen, stabilen und – ökonomisch, ökologisch und sozial – nachhaltigen Europa.
#4135Geschlechtergerechtigkeit und die Anerkennung der Vielfalt in der Bevölkerung sind für uns dabei gesellschaftliche Grundbedingung.
#4136In diesem Sinne pflegt NRW schon seit Jahren gute Beziehungen zu seinen Nachbarn, insbesondere zu den Schwerpunktländern der Zusammenarbeit, Belgien, den Nieder landen, Luxemburg sowie mit Frankreich und Polen.
#4137Diese Zusammenarbeit über Lan desgrenzen hinweg wollen wir weiter intensiv pflegen.
#4138Wir setzen uns auch dafür ein, dass die Zusammenarbeit der Kommunalparlamente in der Grenzregion mit unseren Nachbarn in Belgien und den Niederlanden verbessert wird.
#4139Dabei wollen wir die Arbeit der Euregios weiterhin stark unterstützen, gerade, um immer noch bestehende bürokra tische Hürden weiter abzubauen.
#4140Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Seitdem DIE GRÜNEN in NRW regieren, hat das Thema Europa an Bedeutung gewonnen.
#4141Wir haben die NRW-Landesvertretung in Brüssel zu einer starken und kompetenten In teressenvertretung weiterentwickelt, den Landtag hinsichtlich seiner Informations und Beteiligungsrechte gestärkt und die europapolitische Öffentlichkeits und Bildungsar beit ausgebaut.
#4142Mit Blick auf die Arbeitsprogramme der EU-Kommission wurden jährliche euro papolitische Prioritäten des Landes erstellt.
#4143So konnten wir die Europaarbeit auf die für NRW besonders wichtigen Themen fokussieren.
#4144Vor allem den Prozess der Neu aufstellung der EU-Strukturpolitik haben wir aktiv begleitet.
#4145In der Förderperiode 2014 – 2020 stehen nun insgesamt 2,58 Milliarden Euro aus Mitteln der EU-Strukturfonds zur Verfügung, die jeweils vom Land, den Kommunen oder anderen an den Programmen beteiligten Akteur*innen mit zusätzlichen Mitteln aufgestockt werden.
#4146Dazu möchten wir zukünftig besonders die strukturschwachen Regionen, die bisher wenig von den Strukturfonds profitieren konnten, stützen.
#4147Dies kann und muss ein zentrales Anliegen sein und entspricht auch dem genuinen Ziel der Förderung.
#4148Wir haben dafür gesorgt, dass die Arbeit im Ausschuss der Regionen gestärkt und konsequent mit allen anderen Landesinteressen verknüpft wurde.
#4149Es ist uns gelungen, die Interessen der regionalen und lokalen Ebene zu stärken und dafür Sorge tragen, dass das „Europa der Regionen“ an Kontur gewinnt.
#4150Ziel des Subsidiaritätsprinzips ist es, dass politische Entscheidungen und Kompeten zen auf derjenigen Ebene angesiedelt werden, wo sie am sinnvollsten bearbeitet und entschieden werden können.
#4151Nicht alles kann und soll in Brüssel festgelegt werden, vie le Entscheidungen sind besser vor Ort zu treffen.
#4152Gleichzeitig gilt es, gemeinsame Stan dards europaweit verbindlich festzulegen, aber so, dass sie lokal jeweils angemessen umgesetzt werden können.
#4153Um die Kommunen vor Einschränkungen bei der Daseins vorsorge zu schützen, haben wir Gespräche mit Bund, Ländern, anderen Regionen in Europa und EU-Vertreter*innen geführt.
#4154So konnten wir dazu beitragen dass die Spiel räume für die öffentliche Daseinsvorsorge (vor allem in puncto Wasserversorgung) bei der Reform des europäischen Vergaberechts erhalten blieben.
#4155Auch bei den Verhandlun gen zu den EU-Handelsabkommen TTIP, CETA und TiSA haben wir uns dafür eingesetzt, dass die kommunale Gestaltungshoheit nicht eingeschränkt wird.
#4156Gleichzeitig haben wir die Europaaktivitäten in den Kommunen gestärkt.
#4157Besonders aktive Kommunen in NRW werden nun für ihre Arbeit ausgezeichnet, um so ihr Handeln als vorbildlich zu charakterisieren.
#4158Im Oktober 2013 wurde die Benelux-Strategie des Landes beschlossen und die Zu sammenarbeit mit Belgien, den Niederlanden und Luxemburg ausgeweitet.
#4159Auch die Zusammenarbeit mit den NRW-Partnerregionen Nord-Pas-de-Calais (Frankreich) und der Woiwodschaft Schlesien (Polen) wurde intensiviert.
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