Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 31.03.2026 PDF
#4137
Diese Zusammenarbeit über Lan desgrenzen hinweg wollen wir weiter intensiv pflegen.
#4138
Wir setzen uns auch dafür ein, dass die Zusammenarbeit der Kommunalparlamente in der Grenzregion mit unseren Nachbarn in Belgien und den Niederlanden verbessert wird.
#4139
Dabei wollen wir die Arbeit der Euregios weiterhin stark unterstützen, gerade, um immer noch bestehende bürokra tische Hürden weiter abzubauen.
#4140
Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Seitdem DIE GRÜNEN in NRW regieren, hat das Thema Europa an Bedeutung gewonnen.
#4141
Wir haben die NRW-Landesvertretung in Brüssel zu einer starken und kompetenten In teressenvertretung weiterentwickelt, den Landtag hinsichtlich seiner Informations und Beteiligungsrechte gestärkt und die europapolitische Öffentlichkeits und Bildungsar beit ausgebaut.
#4142
Mit Blick auf die Arbeitsprogramme der EU-Kommission wurden jährliche euro papolitische Prioritäten des Landes erstellt.
#4143
So konnten wir die Europaarbeit auf die für NRW besonders wichtigen Themen fokussieren.
#4144
Vor allem den Prozess der Neu aufstellung der EU-Strukturpolitik haben wir aktiv begleitet.
#4145
In der Förderperiode 2014 – 2020 stehen nun insgesamt 2,58 Milliarden Euro aus Mitteln der EU-Strukturfonds zur Verfügung, die jeweils vom Land, den Kommunen oder anderen an den Programmen beteiligten Akteur*innen mit zusätzlichen Mitteln aufgestockt werden.
#4146
Dazu möchten wir zukünftig besonders die strukturschwachen Regionen, die bisher wenig von den Strukturfonds profitieren konnten, stützen.
#4147
Dies kann und muss ein zentrales Anliegen sein und entspricht auch dem genuinen Ziel der Förderung.
#4148
Wir haben dafür gesorgt, dass die Arbeit im Ausschuss der Regionen gestärkt und konsequent mit allen anderen Landesinteressen verknüpft wurde.
#4149
Es ist uns gelungen, die Interessen der regionalen und lokalen Ebene zu stärken und dafür Sorge tragen, dass das „Europa der Regionen“ an Kontur gewinnt.
#4150
Ziel des Subsidiaritätsprinzips ist es, dass politische Entscheidungen und Kompeten zen auf derjenigen Ebene angesiedelt werden, wo sie am sinnvollsten bearbeitet und entschieden werden können.
#4151
Nicht alles kann und soll in Brüssel festgelegt werden, vie le Entscheidungen sind besser vor Ort zu treffen.
#4152
Gleichzeitig gilt es, gemeinsame Stan dards europaweit verbindlich festzulegen, aber so, dass sie lokal jeweils angemessen umgesetzt werden können.
#4153
Um die Kommunen vor Einschränkungen bei der Daseins vorsorge zu schützen, haben wir Gespräche mit Bund, Ländern, anderen Regionen in Europa und EU-Vertreter*innen geführt.
#4154
So konnten wir dazu beitragen dass die Spiel räume für die öffentliche Daseinsvorsorge (vor allem in puncto Wasserversorgung) bei der Reform des europäischen Vergaberechts erhalten blieben.
#4155
Auch bei den Verhandlun gen zu den EU-Handelsabkommen TTIP, CETA und TiSA haben wir uns dafür eingesetzt, dass die kommunale Gestaltungshoheit nicht eingeschränkt wird.
#4156
Gleichzeitig haben wir die Europaaktivitäten in den Kommunen gestärkt.
#4157
Besonders aktive Kommunen in NRW werden nun für ihre Arbeit ausgezeichnet, um so ihr Handeln als vorbildlich zu charakterisieren.
#4158
Im Oktober 2013 wurde die Benelux-Strategie des Landes beschlossen und die Zu sammenarbeit mit Belgien, den Niederlanden und Luxemburg ausgeweitet.
#4159
Auch die Zusammenarbeit mit den NRW-Partnerregionen Nord-Pas-de-Calais (Frankreich) und der Woiwodschaft Schlesien (Polen) wurde intensiviert.
#4160
Das Schengen-Abkommen muss erhalten bleiben – NRW im Herzen Europas NRW ist ein Einwanderungsland.
#4161
Kaum ein deutsches Bundesland liegt so zentral im Herzen Europas – und nicht nur das.
#4162
Viele Menschen, die in NRW leben, haben euro päische Wurzeln und leben entweder bereits seit Generationen bei uns oder sind erst seit wenigen Wochen in unserer Mitte.
#4163
Für uns ist klar: Egal wie lange er hier lebt, jeder Mensch soll in NRW die gleichen Rechte besitzen.
#4164
Dazu zählt für uns insbesondere die Einführung eines Wahlrechtes für EU-Bürger*innen auf der Landesebene.
#4165
Reisende freuen sich über offene Grenzen und auch Waren und Güter können dank des Schengen-Abkommens einfacher von A nach B transportiert werden.
#4166
Gerade NRW profitiert enorm von den offenen Grenzen.
#4167
Diese wollen wir keinesfalls zur Disposition stellen.


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