Dokument lesen
-
vom 31.03.2026 PDF
#4147
Fenster schließen und zurück
Dies kann und muss ein zentrales Anliegen sein und entspricht auch dem genuinen Ziel der Förderung.
#4148Wir haben dafür gesorgt, dass die Arbeit im Ausschuss der Regionen gestärkt und konsequent mit allen anderen Landesinteressen verknüpft wurde.
#4149Es ist uns gelungen, die Interessen der regionalen und lokalen Ebene zu stärken und dafür Sorge tragen, dass das „Europa der Regionen“ an Kontur gewinnt.
#4150Ziel des Subsidiaritätsprinzips ist es, dass politische Entscheidungen und Kompeten zen auf derjenigen Ebene angesiedelt werden, wo sie am sinnvollsten bearbeitet und entschieden werden können.
#4151Nicht alles kann und soll in Brüssel festgelegt werden, vie le Entscheidungen sind besser vor Ort zu treffen.
#4152Gleichzeitig gilt es, gemeinsame Stan dards europaweit verbindlich festzulegen, aber so, dass sie lokal jeweils angemessen umgesetzt werden können.
#4153Um die Kommunen vor Einschränkungen bei der Daseins vorsorge zu schützen, haben wir Gespräche mit Bund, Ländern, anderen Regionen in Europa und EU-Vertreter*innen geführt.
#4154So konnten wir dazu beitragen dass die Spiel räume für die öffentliche Daseinsvorsorge (vor allem in puncto Wasserversorgung) bei der Reform des europäischen Vergaberechts erhalten blieben.
#4155Auch bei den Verhandlun gen zu den EU-Handelsabkommen TTIP, CETA und TiSA haben wir uns dafür eingesetzt, dass die kommunale Gestaltungshoheit nicht eingeschränkt wird.
#4156Gleichzeitig haben wir die Europaaktivitäten in den Kommunen gestärkt.
#4157Besonders aktive Kommunen in NRW werden nun für ihre Arbeit ausgezeichnet, um so ihr Handeln als vorbildlich zu charakterisieren.
#4158Im Oktober 2013 wurde die Benelux-Strategie des Landes beschlossen und die Zu sammenarbeit mit Belgien, den Niederlanden und Luxemburg ausgeweitet.
#4159Auch die Zusammenarbeit mit den NRW-Partnerregionen Nord-Pas-de-Calais (Frankreich) und der Woiwodschaft Schlesien (Polen) wurde intensiviert.
#4160Das Schengen-Abkommen muss erhalten bleiben – NRW im Herzen Europas NRW ist ein Einwanderungsland.
#4161Kaum ein deutsches Bundesland liegt so zentral im Herzen Europas – und nicht nur das.
#4162Viele Menschen, die in NRW leben, haben euro päische Wurzeln und leben entweder bereits seit Generationen bei uns oder sind erst seit wenigen Wochen in unserer Mitte.
#4163Für uns ist klar: Egal wie lange er hier lebt, jeder Mensch soll in NRW die gleichen Rechte besitzen.
#4164Dazu zählt für uns insbesondere die Einführung eines Wahlrechtes für EU-Bürger*innen auf der Landesebene.
#4165Reisende freuen sich über offene Grenzen und auch Waren und Güter können dank des Schengen-Abkommens einfacher von A nach B transportiert werden.
#4166Gerade NRW profitiert enorm von den offenen Grenzen.
#4167Diese wollen wir keinesfalls zur Disposition stellen.
#4168Die Kommunen sind das Fundament der Europäischen Union Europa beginnt nicht erst in Brüssel, es entsteht vor Ort: in den Kommunen und in den Regionen.
#4169Hier müssen wir gemeinsam den Funken eines friedlichen und nachhaltigen Europagedankens zünden und dann vor dem Erlöschen bewahren.
#4170Dafür müssen wir das Vertrauen aller Bürger*innen in das Gemeinschaftsprojekt Europa erhalten.
#4171Neben einer europapolitischen Öffentlichkeits und Bildungsarbeit gehört für uns dazu, dass wir in allen wichtigen Belangen alle Akteur*innen aktiv einbinden.
#4172Nicht die Politik muss mit der Politik vernetzt sein, Politik muss vor allem mit ihren Bürger*innen vernetzt sein.
#4173Die Bürger*innen in NRW treffen die Maßnahmen für ihre Daseinsvorsorge (zum Beispiel die Wasserversorgung oder die Abfallentsorgung) vor Ort.
#4174Dafür gibt es viele Fördermöglichkeiten der EU und auch gemeinsame Rechtsnormen.
#4175Wir wollen, dass in der Europäischen Union den Kommunen künftig mehr Beachtung geschenkt und ihre Selbstverwaltung gestärkt wird.
#4176Entscheidungen sollen möglichst bürgernah fallen.
#4177Nicht alles muss von der EU, vie les kann vor Ort besser entschieden werden.
Fenster schließen und zurück
Anzeige: