Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 16.03.2026 PDF
#402
Auf Bundesebene setzen wir uns für ein Heimtier- schutzgesetz ein, nicht nur, um den tierschutzgerechten Umgang mit den Millionen Heimtieren zu regeln, sondern auch, um den Vollzugsbehörden Rechtssicherheit zu ge- ben.
#403
Weiterhin sollen die Kastrationsprogramme finanziell unterstützt werden.
#404
Der undurchsichtige internationale Welpenhandel verlangt Kontrollen.
#405
Für den bes seren Tierschutzvollzug fordern wir daher eine Stärkung der mit den Aufgaben betrau ten Veterinärämter.
#406
Diese Maßnahmen entlasten auch die Tierheime.
#407
Einfuhr und Haltung von Wildtieren begrenzen Die Einfuhr und Haltung von wildlebenden, insbesondere gefährlichen Tieren wollen wir streng reglementieren.
#408
Dazu gehört auch ein bundesrechtliches Verbot entsprechen der Tierbörsen wie etwa der „Terraristika“ in Hamm sowie die Untersagung der Haltung besonders gefährlicher Tiere wie Giftschlangen, Skorpione etc.
#409
deren Bisse lebensge fährlich sind und die sich für eine Haltung in privater Hand auch aus Tierschutzgründen nicht eignen.
#410
Wir wollen die Haltung dieser besonders gefährlichen Tiere in Privathaus halten verbieten.
#411
Darüber hinaus setzen wir uns für eine Positivliste ein, damit nur noch solche Tiere in Privathand gehalten werden, die auch dafür geeignet sind.
#412
Nachdem der Bundesrat das Ende der Haltung von Wildtieren im Zirkus beschlossen hat, die Bundes regierung sich diesem Vorstoß jedoch verweigert, werden wir auf Bundesebene weiter hin auf eine Umsetzung des Bundesratsbeschlusses drängen.
#413
Tierversuche überflüssig machen Der Ersatz von Tierversuchen durch tierversuchsfreie Alternativen, also die Vermeidung von Tierversuchen, insbesondere an Wirbeltieren, ist uns ein wichtiges Anliegen.
#414
Da bis her wissenschaftlich anerkannte Ersatzmethoden zu Tierversuchen weitgehend fehlen, wurde in dieser Legislaturperiode durch unsere Initiative das „Centrum für Ersatzmetho den zum Tierversuch“ (CERST) am Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung gegründet.
#415
Wir wollen diese erfolgreiche Arbeit in ein eigenständiges Institut überfüh ren.
#416
So können Drittmittelprojekte und -forschung gemeinsam mit dem Tierschutz, aber auch mit der Industrie, effektiver und unbürokratischer umgesetzt werden und so tau sende Tierversuche überflüssig gemacht werden.
#417
Wir wollen die Forschungsgelder für die Erforschung von Ersatzmethoden zu Tierversuchen erhöhen.
#418
Bestehende Ansätze im Wissenschaftsetat sollen zugunsten der Erforschung neuerer Methoden umgeschichtet werden.
#419
Wir streben die Stärkung des Tierschutzbeirats der Landesregierung an und werden einen Tierschutz-Forschungspreis einrichten.
#420
Damit werden wir Personen und In stitutionen anerkennen und stärken, die die tierversuchsfreie Forschung in unserem Land nach vorn bringen und dazu beitragen, zukünftig Tierleid zu vermeiden und das Anliegen tierversuchsfreier Forschung im öffentlichen Bewusstsein noch stärker zu verankern.
#421
hnlich wie in anderen Ländern soll auch in NRW ein*e Tierschutzbeauftragte*r beru- fen werden, um eine zentrale Anlaufstelle für Fragen zum Tierschutz zu haben.
#422
Tierschutz – das wollen wir GRÜNE: ■ die Haltungsbedingungen an die Tiere anpassen – statt umkehrt ■ einen Nachhaltigkeitskodex für die Landwirtschaft entwickeln ■ Tierversuche überflüssig machen ■ einen Tierschutz-Forschungspreis einrichten ■ eine*n Tierschutzbeauftragte*n berufen KLIMASCHUTZ UND ENERGIE Der globale Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen des 21.
#423
Jahrhun derts.
#424
Sie zu meistern, ist der zentrale Anspruch an diejenigen, die heute für morgen Verantwortung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft tragen.
#425
Dezember 2015 hat sich die Weltgemeinschaft in Paris endlich zu ihrer Verantwortung bekannt und ein neues Klimaabkommen beschlossen.
#426
Die unterzeichnenden Staaten verpflichten sich völkerrechtlich verbindlich dazu, den globalen Temperaturanstieg (gegenüber dem vor industriellen Niveau) auf maximal zwei, wenn möglich sogar auf unter 1,5 Grad zu be grenzen.
#427
Bei der Erreichung dieses Ziels kommt NRW eine besondere Rolle zu, denn als Industrieland Nr.
#428
in Deutschland sind wir zugleich Energieland Nr.
#429
und als solches für rund 30 Prozent des bundesweiten Ausstoßes klimaschädlicher Emissionen verant wortlich.
#430
Deshalb kann Klimaschutz in Deutschland und für die Welt nur dann gelingen, wenn unser Bundesland vorn mit dabei ist.
#431
Genau hier liegen Verantwortung und Chancen sehr eng beieinander.
#432
Als Industri eland Nr.


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