Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.04.2026 PDF
#4261
Auf diesem Weg können wir über Fluchtur sachen aufklären und den Menschen in NRW bewusst machen, dass kein Mensch seine Heimat ohne Grund verlässt.
#4262
Auch internationale Austauschprogramme wie den konkreten Friedensdienst wollen wir ausbauen.
#4263
Wir begrüßen, dass mit Programmen wie Erasmus+ ein Schritt in die rich tige Richtung gegangen wurde, um internationale Austauschprogramme auch außer europäisch auszuweiten.
#4264
Gerade mit Blick auf die Eine Welt gilt es, auch Menschen aus ärmeren außereuropäischen Ländern nach NRW zu bringen – seien es Schüler*innen, Auszubildende, Studierende oder Menschen, die im Beruf stehen.
#4265
Ebenso wichtig ist, die in NRW ansässigen Träger, die Freiwilligendienste anbieten, dabei zu unterstützen, auch Freiwillige aus dem nichteuropäischen Ausland einzusetzen.
#4266
Internationales & Frieden – NRW als Friedensakteur Wir leben in NRW nicht nur in der Mitte Europas, sondern sind auch ein Teil und ein Partner der ganzen Welt.
#4267
Wir treten auf vielfältige Weise mit den Ländern und Menschen auf diesem Planeten in Verbindung, etwa über Handel, Politik, Migration oder Tourismus.
#4268
Daher wollen – und müssen – wir auch international Position beziehen und uns unserer Verantwortung stellen.
#4269
Ob Krieg, Hunger oder fehlende Perspektiven – neben dem kurzfristigen Ziel, Men schen in Not zu helfen, müssen wir langfristig auch die Fluchtursachen bekämpfen.
#4270
Dazu gehören Klimakatastrophen, Menschenrechtsunterdrückung, Kriege, Ressourcenknapp heit und Verfolgung.
#4271
NRW braucht daher eine kohärente Wirtschaftspolitik.
#4272
Zudem muss es seine Aktivitäten im Bereich der humanitären Hilfe ausbauen und Hilfsprojekte in Krisen und Konfliktländern stärker vorantreiben.
#4273
Wir setzen uns für eine selbstbestimmte Migration von Menschen ein, die nicht aus der Not heraus geschieht.
#4274
NRW soll sich auch langfristig für Frieden einsetzen.
#4275
Dafür sollen die hier ansässigen wichtigen Forschungseinrichtungen und Thinktanks wie das „Bonn International Center for Conversion“ (BICC), das „Institut für Entwicklung und Frie den“ (INEF) und das „Deutsche Institut für Entwicklungspolitik“ (DIE) stärker gefördert werden.
#4276
Wir wollen so weiterhin dafür Sorge tragen, dass die internationale Expertise in NRW international Geltung hat.
#4277
Wir stehen an der Seite der freiheitsliebenden Demokrat*innen aller Länder.
#4278
Global stehen politische Aktivist*innen immer mehr unter Druck.
#4279
Diese Menschen brauchen eine Plattform und Gehör.
#4280
Dazu müssen sie nach Deutschland einreisen dürfen.
#4281
Viele Menschen, die in Deutschland, aber auch in der Türkei leben, fühlen sich beiden Ländern verbunden und wünschen sich eine demokratisch, menschenrechtssensibel und rechtsstaatlich agierende Türkei.
#4282
Deshalb wollen wir türkeibezogene Initiativen und Netzwerke, die für eben diese Werte stehen, unterstützen.
#4283
Um global antidemokratischen Bewegungen weltweit entgegenzuwirken, werden wir einmal in der Legislaturperiode in Bonn einen Global-Civil-Society-Kongress mit den wichtigsten international agierenden Stiftungen und Organisationen durchführen.
#4284
Ein kritischer Umgang mit der Rolle Nordrhein-Westfalens als einem der wichtigsten Standorte deutscher Rüstungsproduktion gehört für uns zu einer verantwortungsbe wussten Landespolitik.
#4285
Grüne Friedenspolitik setzt auf Abrüstung und auf die Eindämmung der Produktion und Verbreitung von Waffen.
#4286
Dies muss sozialverträglich für die betroffene Belegschaft erfolgen.
#4287
Deshalb setzen wir uns in diesem Zusammenhang auch für eine Konversion der Rüstungsindustrie hin zu ziviler Produktion ein – und zwar auf Landes-, Bundes und europäischer Ebene.
#4288
Unsere Forderungen sind angesichts der Krisenherde in Syrien, wo die kriegerische Gewalt die maßgebliche Fluchtursache ist, oder im Jemen, in dem Sau di-Arabien mit deutschen Waffen Krieg führt, weiterhin von trauriger Aktualität.
#4289
Nordrhein-Westfalen ist stolz auf seine Rolle in der Geschichte der Friedensbe wegungen.
#4290
Zivilgesellschaftliche Akteur*innen verdienen bei ihrem Eintreten für den Frieden unsere Anerkennung.
#4291
Sie wollen wir verstärkt bei ihrer Arbeit unterstützen.


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