Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 16.03.2026 PDF
#413
Tierversuche überflüssig machen Der Ersatz von Tierversuchen durch tierversuchsfreie Alternativen, also die Vermeidung von Tierversuchen, insbesondere an Wirbeltieren, ist uns ein wichtiges Anliegen.
#414
Da bis her wissenschaftlich anerkannte Ersatzmethoden zu Tierversuchen weitgehend fehlen, wurde in dieser Legislaturperiode durch unsere Initiative das „Centrum für Ersatzmetho den zum Tierversuch“ (CERST) am Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung gegründet.
#415
Wir wollen diese erfolgreiche Arbeit in ein eigenständiges Institut überfüh ren.
#416
So können Drittmittelprojekte und -forschung gemeinsam mit dem Tierschutz, aber auch mit der Industrie, effektiver und unbürokratischer umgesetzt werden und so tau sende Tierversuche überflüssig gemacht werden.
#417
Wir wollen die Forschungsgelder für die Erforschung von Ersatzmethoden zu Tierversuchen erhöhen.
#418
Bestehende Ansätze im Wissenschaftsetat sollen zugunsten der Erforschung neuerer Methoden umgeschichtet werden.
#419
Wir streben die Stärkung des Tierschutzbeirats der Landesregierung an und werden einen Tierschutz-Forschungspreis einrichten.
#420
Damit werden wir Personen und In stitutionen anerkennen und stärken, die die tierversuchsfreie Forschung in unserem Land nach vorn bringen und dazu beitragen, zukünftig Tierleid zu vermeiden und das Anliegen tierversuchsfreier Forschung im öffentlichen Bewusstsein noch stärker zu verankern.
#421
hnlich wie in anderen Ländern soll auch in NRW ein*e Tierschutzbeauftragte*r beru- fen werden, um eine zentrale Anlaufstelle für Fragen zum Tierschutz zu haben.
#422
Tierschutz – das wollen wir GRÜNE: ■ die Haltungsbedingungen an die Tiere anpassen – statt umkehrt ■ einen Nachhaltigkeitskodex für die Landwirtschaft entwickeln ■ Tierversuche überflüssig machen ■ einen Tierschutz-Forschungspreis einrichten ■ eine*n Tierschutzbeauftragte*n berufen KLIMASCHUTZ UND ENERGIE Der globale Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen des 21.
#423
Jahrhun derts.
#424
Sie zu meistern, ist der zentrale Anspruch an diejenigen, die heute für morgen Verantwortung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft tragen.
#425
Dezember 2015 hat sich die Weltgemeinschaft in Paris endlich zu ihrer Verantwortung bekannt und ein neues Klimaabkommen beschlossen.
#426
Die unterzeichnenden Staaten verpflichten sich völkerrechtlich verbindlich dazu, den globalen Temperaturanstieg (gegenüber dem vor industriellen Niveau) auf maximal zwei, wenn möglich sogar auf unter 1,5 Grad zu be grenzen.
#427
Bei der Erreichung dieses Ziels kommt NRW eine besondere Rolle zu, denn als Industrieland Nr.
#428
in Deutschland sind wir zugleich Energieland Nr.
#429
und als solches für rund 30 Prozent des bundesweiten Ausstoßes klimaschädlicher Emissionen verant wortlich.
#430
Deshalb kann Klimaschutz in Deutschland und für die Welt nur dann gelingen, wenn unser Bundesland vorn mit dabei ist.
#431
Genau hier liegen Verantwortung und Chancen sehr eng beieinander.
#432
Als Industri eland Nr.
#433
in Deutschland wollen wir zugleich auch Klimaschutzland Nr.
#434
werden, damit unsere Verantwortung in Deutschland, Europa und der Welt übernehmen und gleichzeitig industriepolitische Lösungen für morgen antreiben.
#435
Denn Nordrhein-West falen ist Teil der globalisierten Welt und ein industrielles Kernland in Europa.
#436
Wir GRÜ NE zeigen, dass eine Industrieregion vom Format unseres Bundeslandes die ökologische Modernisierung erfolgreich gestalten und dabei zum Wegbereiter für ein globales, post fossiles Zeitalter der erneuerbaren Energien werden kann.
#437
Klimaschutz „Made in NRW“ ist pure ökonomische Vernunft.
#438
Dafür haben wir GRÜNE in den vergangenen Jahren ein Fundament geschaffen, auf dem wir in Zukunft aufbauen können.
#439
Erst das Engagement der Bürger*innen hat die Energiewende in den vergangenen zwei Jahrzehnten ermög licht.
#440
Nun bietet der Ausbau der erneuerbaren Energien zusammen mit der Digitalisie rung den Bürger*innen immer neue Chancen der Teilhabe und der Vernetzung.
#441
Diese wollen wir, unter anderem mit Mieter*innenstromprojekten, Contracting-Modellen, Bür ger*innengenossenschaften, aber auch der aufsuchenden Energieberatung, unterstüt- zen, damit alle Bürger*innen von den Chancen profitieren können.
#442
Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Wir haben nach dem Klimaschutz-Start-Programm und dem ehrgeizigen Kraft-Wär me-Kopplung (KWK)-Impulsprogramm als erstes Bundesland ein Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Reduktionszielen beschlossen.
#443
Für den Ausbau der erneuerbaren Ener gien haben wir uns ehrgeizige, aber realistische Ziele gesetzt.


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