Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.04.2026 PDF
#4332
Mit einem faktischen Ein stellungsstopp ist auch der WDR nicht in der Lage, auf den veränderten Medienkonsum, insbesondere beim jungen Publikum, mit ausreichend qualitativen und ansprechenden Angeboten zu reagieren.
#4333
Wir GRÜNE wollen, dass auch der WDR sein Angebot und sei nen Platz im Internet noch stärker und vielfältiger zukunftsfest gestalten kann.
#4334
Medien – das wollen wir GRÜNE: ■ Identität, Inklusion und Interkultur als Säulen der Medienarbeit stärken ■ Bürger*innenmedienarbeit erhalten und Teilhabe weiterentwickeln ■ das Filmland NRW stark halten und Vorreiter beim digitalen Rundfunk werden KULTUR Kultur und Kunst sind ein zentraler Teil des Lebens: im Land, in den Kommunen, in den Schulen und in freien Angeboten.
#4335
Wir GRÜNE stehen für die Realisierung der UN-Charta „Kulturelle Teilhabe als Menschenrecht“ durch die Aufrechterhaltung und Weiterent wicklung der kulturellen Vielfalt und deren Infrastruktur.
#4336
Dazu braucht es unterstützen de Rahmenbedingungen für Kunst und Kulturschaffende, aber auch Maßnahmen für faire Honorare und Entgelte sowie die Berücksichtigung der speziellen Einkommenssi tuation vieler selbständiger Kunst und Kulturschaffender in den sozialen Sicherungs systemen.
#4337
Alle Menschen müssen die Möglichkeit haben, kulturelle und künstlerische Angebote wahrzunehmen, und kulturelle Vielfalt muss als Gewinn und als Bereicherung anerkannt werden.
#4338
Wir GRÜNE stehen dafür, dass die Freiheit der Kunst nicht durch wirtschaftliche Zwän ge beschränkt wird.
#4339
Künstlerische und kulturelle Freiräume müssen erhalten werden.
#4340
Identität, Inklusion und Interkultur sind zentrale Aufgaben für die politische Kultur arbeit der kommenden Jahre.
#4341
Nur so kann erfolgreiche Integration der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen gelingen.
#4342
Eine wesentliche, gerade im letzten Jahr sehr akut gewordene Aufgabe, liegt in der Einbindung der vor Krieg und Verfolgung geflüchte ten Menschen.
#4343
Aber auch Menschen mit Migrationshintergrund, die teilweise schon seit Jahren und Jahrzehnten in NRW leben, können über gute Kulturarbeit und kulturelle Angebote noch besser am gesellschaftlichen Leben beteiligt werden.
#4344
Viel erreicht – GRÜNE Erfolge seit 2010 Es ist uns gelungen, bestehende Einrichtungen des Landes und Großangebote – vom Festival der freien Szene, dem Impulse Theater Festival bis zur Ruhrtriennale – zu si chern und ihren Erhalt zu gewährleisten.
#4345
Durch das Kulturfördergesetz NRW, dessen Entstehung von einem erfolgreichen und regen Beteiligungsprozess im Gesetzgebungs verfahren begleitet wurde, haben wir wichtige Signale in Richtung Kulturszene gesetzt.
#4346
Auch die Aufstellung des mehrjährig verbindlichen Kulturförderplans für NRW war eine Wegmarke und ein Vorbild für die gesamte Bundesrepublik.
#4347
hnliches gilt für den „Kulturrucksack“, den wir in Kooperation mit 220 NRW-Kom munen geschnürt haben, um die kulturelle Bildung in NRW zu stärken.
#4348
Damit verfolgten wir die gleiche Zielsetzung wie durch die Weiterführung des Programms „Kultur und Schule“ mit landesweit 7847 Projekten und die Weiterentwicklung des Programms „JeKi“ zum Programm „Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen (JeKits)“.
#4349
Im letzten Jahr waren daran 111 Kommunen mit 720 Grundschulen beteiligt.
#4350
Diese Programme gilt es zu prä zisieren und passgenauer auszurichten, damit sie noch mehr Kinder und Jugendliche erreichen können.
#4351
Verlässliche Kulturförderung – Ein neuer Aufschlag für eine verlässliche Kulturpolitik Ab 2017 brauchen wir kulturpolitisch einen neuen Aufschlag: mehr Förderverlässlich keit, Übertragbarkeit der Mittel und Rücklagenbildung und insgesamt mehr Förderung bei weniger Bürokratie.
#4352
So ist es im deutschlandweit wegweisenden NRW-Kulturförder gesetz bereits angelegt.
#4353
Der Verfassungsauftrag des Landes NRW – „Kultur, Kunst und Wissenschaft sind durch Land und Gemeinden zu pflegen und zu fördern“ (Art.
#4354
Satz 1) – verpflichtet Land und Kommunen, die Kulturförderung haushälterisch dauerhaft sicherzustellen.
#4355
Die Kunst und Kulturförderung des Landes soll daher nicht nach Kassenlage, sondern ge sellschaftspolitisch verantwortungsvoll und bedarfsgerecht erfolgen.
#4356
Damit tragen wir auch zu einer besseren finanziellen Absicherung von Kunst und Kulturschaffenden bei.
#4357
Diese „neue Verlässlichkeit“ kommt gerade den Kommunen in NRW zugute, die seit Jahr und Tag mit über 80 Prozent den weitaus größten Teil der Kunst und Kulturange bote in NRW finanzieren und damit unserem Land die besondere Stärke als Kulturland mit einem der dichtesten Kulturangebote weltweit erhalten.
#4358
Kommunale Kulturpolitik – Kultur vor Ort Gerade deshalb gilt es auch, Hürden für die kommunale Kulturpolitik abzubauen.
#4359
Kommunale Bibliotheken sollten, genau wie Theater, Museen, Kulturzentren und wis senschaftliche Bibliotheken – sonntags öffnen.
#4360
Wir setzten uns dafür ein, die entspre chenden Regelungen zu verändern.
#4361
Kooperationsprojekte wie der „Theaterpakt“, aber auch Angebote wie der „Kulturruck sack“ , „JeKits“ oder „Schule und Kultur“ sollen verstärkt werden.
#4362
Kinder und Jugendkul turangebote bilden die Grundlage für ein langfristig vielfältiges und breit akzeptiertes Kulturangebot in NRW.


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