Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.04.2026 PDF
#4446
Auch in die frühkindliche Bildung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in vestieren wir: Seit der Übernahme der Regierungsverantwortung im Jahr 2010 haben wir den U3-Bereich kontinuierlich ausgebaut.
#4447
Betreuungsplätzen, die im Kindergartenjahr 2016/2017 landesweit zur Verfügung stehen werden, versorgen wir 37,1 Prozent aller unter dreijährigen Kinder, bezogen auf die sogenannten Rechtsan spruchskinder (Ein und Zweijährige) inzwischen sogar 55,5 Prozent.
#4448
Das ist ein Plus von rund 90 Prozent seit dem Jahr 2010.
#4449
Auch bei der Krankenhausfinanzierung handeln wir im Interesse der Kommunen.
#4450
Die Landesregierung hat seit Regierungsantritt die Inves titionsmittel von 490 Millionen auf 515 Millionen Euro jährlich erhöht.
#4451
Wir erhöhen die innere Sicherheit durch mehr Polizist*innen auf den Straßen.
#4452
Wir haben kontinuierlich mehr Stellen bei der Polizei geschaffen.
#4453
Anwärter*in nen im Jahr – das ist die höchste Zahl in der Geschichte dieses Bundeslandes.
#4454
Auch die Ausrüstung unserer Polizei haben wir verbessert.
#4455
Kein anderes Bundesland hat in den vergangenen Jahren so viel in das Polizeiwesen investiert wie Nordrhein-Westfalen.
#4456
Die Schuldenbremse verantwortlich realisieren und in die Zukunft investieren Nachhaltigkeit bedeutet, mit begrenzten Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen.
#4457
Dies gilt auch für die Finanzen: Wir wollen mit unseren finanziellen Ressourcen so sorg sam umgehen, dass auch nachfolgende Generationen noch politische Gestaltungsspiel räume haben.
#4458
Die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse ist eine Selbstverpflichtung der poli tischen Entscheider*innen, die Neuverschuldung im Sinne kommender Generationen zu beschränken.
#4459
Aber auch unterlassene Investitionen in die soziale, ökologische und öko nomische Infrastruktur führen zu einer Verschuldung zulasten künftiger Generationen.
#4460
Wenn die Schuldenbremse notwendige Ausgaben verzögert oder zu einem Ausverkauf öffentlichen Eigentums führt, dann reduziert sie Zukunftschancen.
#4461
Die Haushaltskon solidierung darf deshalb nicht auf Kosten sozialer und ökologischer Programme gehen.
#4462
Wir wollen daher dafür Sorge tragen, dass heute die notwendigen Investitionen in die soziale, ökologische und ökonomische Infrastruktur getätigt werden können, damit die Transformation unserer Wirtschaftsstrukturen und unserer Konsummuster gelingt.
#4463
Da für braucht es auch wieder mehr Mittel des Bundes.
#4464
Unser Motiv ist klar: Wir werden in zuverlässigen und machbaren Schritten weitergehen, bis wir die Einhaltung der Schul denbremse realisiert haben, und gleichzeitig wichtige Zukunftsinvestitionen umsetzen.
#4465
Dafür werden wir neue Kooperations und Finanzierungsmodelle wie zum Beispiel „grüne Anleihen“ erproben, die gegebenenfalls auch vom Land zusammen mit interes sierten Kommunen zur Realisierung von Projekten zum Klimaschutz aufgelegt werden können.
#4466
Darüber hinaus werden wir ausreichend vorsorgen, um absehbare Haushalts risiken wie eine schwächelnde Konjunktur oder anwachsende Versorgungskosten zu schmälern.
#4467
Subventionen und Förderungen des Landes werden wir durch einen Landes förderbericht für die Bürger*innen transparent machen.
#4468
Die Nachhaltigkeitsstrategie in den Haushalt integrieren Wir werden die Ziele der keitsstrategie Schritt für Schritt weiter in den Handlungs haushalt integrieren, um so die politische Steuerung mit der finanziellen Steuerung zu verbinden.
#4469
Um die ökologische Transformation und eine Stärkung des sozialen Zusam- menhalts zu unterstützen, werden wir uns für eine verstärkte Besteuerung des Ressour cenverbrauchs (zum Beispiel in Form einer Stickstoffabgabe) und von Umweltschäden einsetzen.
#4470
Wir treten deshalb für eine ökologische Finanzreform (ÖFR) ein, die zu einer Aufnahme von bislang weitgehend ausgeblendeten Belastungen der Umwelt und Nut zungen natürlicher Ressourcen in den Marktpreisen führt.
#4471
Umweltbewusstes Leben darf kein Luxusgut werden.
#4472
Wir setzen uns auch für einen Abbau umweltschädlicher Subventionen ein.
#4473
So sol len zum Beispiel in Zukunft die besonders günstigen Steuerregeln für Dienstwagen nur noch für E-Autos und Hybrid-Fahrzeuge gelten.
#4474
Wir GRÜNE wollen faire Chancen, Selbstbestimmung und soziale wie kulturelle Teilhabe durchsetzen.
#4475
Es kann nicht sein, dass dafür der Faktor Arbeit weiterhin überproportional oder gar einseitig belastet wird.
#4476
Wir wollen stattdessen kleinere und mittlere Einkommen entlasten und setzen uns da für ein, dass diese Aufgaben stärker als bisher durch höhere Steuern auf große Vermö gen, Erbschaften und Kapitalerträge von Superreichen finanziert werden.


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