Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 14.03.2026 PDF
#466
Das vom Klimaschutzministerium aufgestellte Programm „KommunalerKlima schutz.
#467
NRW“ wollen wir fortführen und weiterentwickeln.
#468
Die Landesverwaltung als Vorbild Wir wollen das gesetzlich verankerte Ziel einer klimaneutralen Landesverwaltung zu einem Vorbild machen und die dazu erforderlichen Investitionsmittel bereitstellen.
#469
Besonders an den Hochschulen spielt die klimafreundliche und ressourcenschonende Ausrichtung eine wichtige Rolle.
#470
Wir wollen in und an Landesliegenschaften, inklusi ve der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen, den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben, Neubauten klimafreundlich gestalten und die Aktivitäten des Bau und Liegenschaftsbetriebs des Landes NRW am Klima und Ressourcenschutz orientieren.
#471
Klimaanpassung: Wir machen NRW und seine Kommunen extremwetterfest Selbst durch eine ehrgeizige Klimapolitik – wie mit dem festgelegten Unter-2-Grad Ziel im Klimaschutz – ist der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten, sondern bestenfalls einzudämmen.
#472
Eine der größten Herausforderungen besteht deshalb darin, einen Kul turwandel im Denken, Planen und Handeln herbeizuführen.
#473
Es muss insgesamt gelin gen, insbesondere unsere Infrastrukturen und Lebensgrundlagen widerstandsfähiger zu machen.
#474
Sich auf die Folgen des Klimawandels einzustellen und Präventionsmaßnah men zur Schadensvermeidung vorzunehmen muss daher schon heute als essentielle Zukunftsaufgabe von Land und Kommunen verstanden werden.
#475
Der Klimawandel ist auch in NRW längst angekommen.
#476
Er verändert unser Land: Starkregenereignisse nehmen zu, Hitzephasen in den Sommermonaten beeinträchtigen vor allem die Menschen in den urbanen Regionen.
#477
Die Zahl der heißen Tage steigt, die Winter werden feuchter.
#478
Trockenstress belastet die Landwirtschaft.
#479
Bestimmte Insekten und Krankheitserreger und das mit ihnen einhergehende Gefährdungspotenzial breiten sich aus.
#480
Klimaschutz heißt deshalb zunehmend auch Klima(folgen)anpassung.
#481
Wir müs sen NRW (extrem-) wetterfest machen – zum Schutz der Bevölkerung, zur Bewahrung von Natur und Umwelt und zum Nutzen von Wirtschaft und Industrie.
#482
Dabei geht es um Wasserwirtschaft und Hochwasserschutz, Katastrophenschutz, Stadtentwicklung, Wald- und Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Industrie und Gewerbe, menschliche Gesundheit und Tourismus.
#483
Und es geht auch um Versicherungen und Entschädigungen für Men schen, die von Extremwetterereignissen betroffen wurden.
#484
Mit dem Klimaschutzgesetz wurde die Anpassung an den Klimawandel als eines von drei Klimaschutzzielen in NRW gesetzlich verankert und im Klimaschutzplan Strategien zur Bewältigung dieser Herausforderung festgelegt.
#485
Wir werden fortfahren, Kommunen bei der Erstellung kommunaler Risikomanage mentkonzepte zu unterstützen, Siedlungs und Infrastrukturen widerstandsfähiger zu machen und die Stabilität und Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts und der Ökosys teme zu erhalten.
#486
Auch unsere Forst und die Landwirtschaft müssen sich auf veränderte Klimabedingungen einstellen.
#487
Dabei werden wir sie ebenso begleiten.
#488
Auch Industrie und Wirtschaft werden wir dabei unterstützen, sich auf die Herausforderungen des Kli mawandels vorzubereiten.
#489
ber die Förderung und Unterstützung von Maßnahmen zur Klimaanpassung hinaus benötigen die betroffenen Kommunen – unabhängig von Einzelentscheidungen – Un terstützung bei der Schadensbewältigung.
#490
Entsprechend soll das Land zusammen mit den Kommunen einen „Unwetterfonds“ einführen.
#491
Mit einem solchen Instrument kann eine schnelle und effiziente Hilfestellung für betroffene Kommunen ermöglicht werden, weil die erforderlichen Strukturen und Regelungen sowie die Mittel geschaffen und etabliert sind und im Bedarfsfall darauf zurückgegriffen werden kann.
#492
Strom – Wärme – Mobilität: Energiewende überall Wir erreichen unsere Klimaschutzziele nur, wenn wir unsere gesamte Energieversor gung auf 100 Prozent erneuerbare Energien umstellen und Energieeinsparung sowie Effizienz erreichen.
#493
Kohle, Erdgas, Benzin, Diesel und Öl müssen durch Sonne, Wind, Biomasse, Wasser und Geothermie ersetzt werden.
#494
Dafür müssen wir die erneuerbaren Energien weiter ausbauen und nach und nach die fossilen Energieträger, allen voran die Kohle, im zukünftigen Energiemix ablösen.
#495
Die Energiewende ist nicht nur eine Strom-, sondern gleichzeitig auch eine Mobili täts und Wärmewende.
#496
NRW bietet aufgrund seiner hohen Siedlungs und Industrie dichte optimale Voraussetzungen zur Verbindung von erneuerbaren Energiequellen und innovativen Speichertechniken, zur Versorgung aller drei Sektoren.


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