Dokument lesen
-
vom 14.03.2026 PDF
#487
Fenster schließen und zurück
Dabei werden wir sie ebenso begleiten.
#488Auch Industrie und Wirtschaft werden wir dabei unterstützen, sich auf die Herausforderungen des Kli mawandels vorzubereiten.
#489ber die Förderung und Unterstützung von Maßnahmen zur Klimaanpassung hinaus benötigen die betroffenen Kommunen – unabhängig von Einzelentscheidungen – Un terstützung bei der Schadensbewältigung.
#490Entsprechend soll das Land zusammen mit den Kommunen einen „Unwetterfonds“ einführen.
#491Mit einem solchen Instrument kann eine schnelle und effiziente Hilfestellung für betroffene Kommunen ermöglicht werden, weil die erforderlichen Strukturen und Regelungen sowie die Mittel geschaffen und etabliert sind und im Bedarfsfall darauf zurückgegriffen werden kann.
#492Strom – Wärme – Mobilität: Energiewende überall Wir erreichen unsere Klimaschutzziele nur, wenn wir unsere gesamte Energieversor gung auf 100 Prozent erneuerbare Energien umstellen und Energieeinsparung sowie Effizienz erreichen.
#493Kohle, Erdgas, Benzin, Diesel und Öl müssen durch Sonne, Wind, Biomasse, Wasser und Geothermie ersetzt werden.
#494Dafür müssen wir die erneuerbaren Energien weiter ausbauen und nach und nach die fossilen Energieträger, allen voran die Kohle, im zukünftigen Energiemix ablösen.
#495Die Energiewende ist nicht nur eine Strom-, sondern gleichzeitig auch eine Mobili täts und Wärmewende.
#496NRW bietet aufgrund seiner hohen Siedlungs und Industrie dichte optimale Voraussetzungen zur Verbindung von erneuerbaren Energiequellen und innovativen Speichertechniken, zur Versorgung aller drei Sektoren.
#497Besonders die Erprobung und Einführung innovativer Mobilitätskonzepte, die Kopplung von Wärme und Stromproduktion sowie die Auskopplung und auch Nutzung von Wärme aus und für Produktionsprozesse in der Industrie können hier gut begonnen werden.
#498Wir treten dafür ein, dass Wärme, Mobilität und Strom Schritt für Schritt auf erneuerbare Energien umgestellt, die Sektoren vernetzt und aufeinander abgestimmt werden.
#499Die Stromversorgung der Zukunft Sonnen und Windenergie sind die zentralen Säulen der Energiewende in NRW.
#500Auch wenn der Weg zu einer Stromversorgung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien noch weit erscheint, ist dieses Ziel auch und gerade im Industrieland NRW technisch möglich und wird an einigen Stellen in innovativen Projekten bereits umgesetzt.
#501Damit es jedoch gelingt, müssen wir unser Stromsystem mit den erneuerbaren Ener gien als Basis neu aufstellen.
#502Mit Sonne und Wind als Grundpfeiler brauchen wir Er gänzungen, die fluktuierende Stromproduktion und schwankenden Stromverbrauch miteinander in Einklang bringen.
#503Dafür ist der Dreiklang von flexiblen Lasten, inno vativem Netzausbau und Speicherung die entscheidende Grundlage.
#504Wir wollen NRW deshalb zur Nr.
#505in der Forschung, technischen Entwicklung, Demonstration und Markt einführung von neuen zukunftsfähigen und nachhaltigen Technologien machen.
#506Die Bundesregierung bremst den Ausbau der erneuerbaren Energien massiv, daher können die gesetzten NRW-Ziele voraussichtlich erst später als beabsichtigt erreicht werden.
#507Gleichwohl halten wir Kurs: Bis zum Jahr 2030 sollen 50 Prozent des Stromver brauchs in NRW aus den erneuerbaren Energien stammen.
#508Dazu soll die Windstromproduktion bis zum Jahr 2020 15 Prozent und bis 2030 30 Prozent zum Stromverbrauch beitragen.
#509Die Windenergie hat in Nordrhein-Westfalen das größte Potenzial aller erneuerba ren Energien.
#510Wir wollen den Ausbau und das Repowering von Windenergieanlagen weiterhin durch einen aktuellen Windenergieerlass, aktuelle Leitfäden für bestimmte Teilbereiche und ein gutes Beratungs und Mediationsangebot unterstützen.
#511Wir wollen durch Informationen, Beratung und Dialogangebote die Akzeptanz, insbesondere von Windenergieanlagen, vor Ort unterstützen.
#512Dabei bieten besonders Bürger*innenwind parks eine Möglichkeit, die lokale Akzeptanz zu stärken.
#513Dort, wo es sinnvoll ist, wollen wir Windenergie im wirtschaftlich genutzten Wald unter Berücksichtigung der ökologi schen Funktionen des Waldes weiter vorantreiben.
#514Wir wollen den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen sowohl auf Eigenheimen als auch auf Mietshäusern und gewerblich genutzten Gebäuden weiter forcieren.
#515Ohne weitere Flächenversieglung ist es so möglich, die erneuerbaren Energien weiter auszubauen.
#516Freiflächen-Solaranlagen sollen auf Altdeponien, Altlastenflächen, Konversions oder Brachflächen sowie entlang von Infrastrukturachsen konzentriert werden.
#517Hier haben wir im Landesentwicklungsplan NRW sinnvolle Kriterien vorgegeben, die wir anwenden wollen.
Fenster schließen und zurück
Anzeige: