Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 14.03.2026 PDF
#511
Wir wollen durch Informationen, Beratung und Dialogangebote die Akzeptanz, insbesondere von Windenergieanlagen, vor Ort unterstützen.
#512
Dabei bieten besonders Bürger*innenwind parks eine Möglichkeit, die lokale Akzeptanz zu stärken.
#513
Dort, wo es sinnvoll ist, wollen wir Windenergie im wirtschaftlich genutzten Wald unter Berücksichtigung der ökologi schen Funktionen des Waldes weiter vorantreiben.
#514
Wir wollen den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen sowohl auf Eigenheimen als auch auf Mietshäusern und gewerblich genutzten Gebäuden weiter forcieren.
#515
Ohne weitere Flächenversieglung ist es so möglich, die erneuerbaren Energien weiter auszubauen.
#516
Freiflächen-Solaranlagen sollen auf Altdeponien, Altlastenflächen, Konversions oder Brachflächen sowie entlang von Infrastrukturachsen konzentriert werden.
#517
Hier haben wir im Landesentwicklungsplan NRW sinnvolle Kriterien vorgegeben, die wir anwenden wollen.
#518
Neben Sonne und Wind als den tragenden Säulen der Energiewende in Deutschland sind auch alle anderen erneuerbaren Energien wichtig, um das Ziel einer 100-prozenti gen Energieversorgung aus erneuerbaren Energien zu erreichen.
#519
Darum wollen wir den Biomasseanbau in Einklang mit einer nachhaltigen, biologi- schen Landwirtschaft bringen und unterstützen die Nutzung von Grünschnitt und Le bensmittelabfällen in Biomasseanlagen.
#520
Außer für die Nutzung der Abwärme müssen die Biomasseanlagen technisch so ausgestattet werden, dass sie flexibel Strom in das Netz einspeisen.
#521
Denn als einzige Erneuerbare Energie kann Biomasse flexibel auf die fluktuierende Einspeisung der Photovoltaik und Windenergieanlagen reagieren.
#522
Auch die überschaubaren Potenziale der Wasserkraft in Nordrhein-Westfalen leisten ihren Beitrag zum Strommix der Zukunft.
#523
Wir wollen Wasserkraftstandorte unter ökolo gischen Aspekten weiterentwickeln, so dass die Anforderungen der Wasserrahmenricht linie umgesetzt werden können.
#524
Die Geothermie kann besonders bei der Wärmegewinnung eine wichtige Rolle über nehmen und in Verbindung mit Wärmenetzen auch über den direkten Standort hinaus Wärme zur Verfügung stellen.
#525
Dabei gilt für uns, dass der Grundwasserschutz oberste Priorität haben muss.
#526
Der Ausbau erneuerbarer Energien und der Erhalt der biologischen Vielfalt NRWs ge hören für uns untrennbar zusammen.
#527
Denn der Erhalt der Biodiversität, die Ökologie und die Energieversorgung der Zukunft dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.
#528
Viel mehr zeigen wir, dass der Grundgedanke von Energiegewinnung im Einklang mit der Na tur keine Utopie, sondern realistisch ist.
#529
Mit der Fortführung des „EnergieDialog.
#530
NRW“ und der Möglichkeit zu Beratung und Mediation unterstützen wir die Auflösung von Konflik ten zwischen Anwohner*innen, Naturschutz und erneuerbaren Energien.
#531
Die bestehenden Leitfäden des Artenschutzes wollen wir als Unterstützung für Kommunen und Antragstel ler*innen kontinuierlich weiterentwickeln und an die neuesten Erkenntnisse anpassen.
#532
Regionale Wertschöpfung durch kommunale Energiewende Der Ausbau der erneuerbaren Energien schützt nicht nur unser Klima, sondern unter stützt auch die regionale Wertschöpfung und hat in den letzten Jahren bereits für er hebliche Investitionen in den Kommunen gesorgt, dem Handwerk einen neuen Markt eröffnet und kleinen und mittelständischen Unternehmen im Zulieferbereich neue Ge schäftsfelder erschlossen.
#533
Anders als beim bisherigen Stromsystem führt der Ausbau der erneuerbaren Energien dazu, dass alle Kommunen von unserer Stromversorgung profitieren können.
#534
Durch Bürger*innengenossenschaften und privates Engagement ha ben auch Bürger*innen die Möglichkeit, Stromproduzent*innen zu werden und aktiv an der Neugestaltung des Stromsystems mitzuwirken.
#535
Die Stromversorgung der Zukunft wird nicht mehr nur in der Hand einiger weniger Großunternehmen liegen, sondern aus Millionen kleinen Stromproduzent*innen bestehen.
#536
Dadurch verlagert die Energie wende die Gewinne der Energiegroßkonzerne hin zur Energieerzeugung vor Ort: Die Bürger*innenwindparks, Energiegenossenschaften und Kommunen werden die Energie erzeuger*innen der Zukunft und holen die Wertschöpfung in ihre Region.
#537
Bürger*innen 34 35 sind nicht mehr nur Konsument*innen sondern werden zu sogenannten Prosumern, die Strom verbrauchen und auch erzeugen.
#538
Diese Entwicklung unterstützen wir.
#539
Ein Sys tem hingegen, das besonders Großstrukturen unterstützt, lehnen wir ab.
#540
Denn ohne das vielfältige Engagement der Bürger*innen wäre die Energiewende heute keine Realität.
#541
Klimagenossenschaften für NRW Zur Stärkung des Klimaschutzes und der erneuerbaren Energien in NRW setzen wir auf einen dezentralen Ansatz, der den Gedanken der regionalen Wertschöpfung, Teilhabe und Akzeptanz Rechnung trägt.


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