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vom 14.03.2026 PDF
#521
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Denn als einzige Erneuerbare Energie kann Biomasse flexibel auf die fluktuierende Einspeisung der Photovoltaik und Windenergieanlagen reagieren.
#522Auch die überschaubaren Potenziale der Wasserkraft in Nordrhein-Westfalen leisten ihren Beitrag zum Strommix der Zukunft.
#523Wir wollen Wasserkraftstandorte unter ökolo gischen Aspekten weiterentwickeln, so dass die Anforderungen der Wasserrahmenricht linie umgesetzt werden können.
#524Die Geothermie kann besonders bei der Wärmegewinnung eine wichtige Rolle über nehmen und in Verbindung mit Wärmenetzen auch über den direkten Standort hinaus Wärme zur Verfügung stellen.
#525Dabei gilt für uns, dass der Grundwasserschutz oberste Priorität haben muss.
#526Der Ausbau erneuerbarer Energien und der Erhalt der biologischen Vielfalt NRWs ge hören für uns untrennbar zusammen.
#527Denn der Erhalt der Biodiversität, die Ökologie und die Energieversorgung der Zukunft dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.
#528Viel mehr zeigen wir, dass der Grundgedanke von Energiegewinnung im Einklang mit der Na tur keine Utopie, sondern realistisch ist.
#529Mit der Fortführung des „EnergieDialog.
#530NRW“ und der Möglichkeit zu Beratung und Mediation unterstützen wir die Auflösung von Konflik ten zwischen Anwohner*innen, Naturschutz und erneuerbaren Energien.
#531Die bestehenden Leitfäden des Artenschutzes wollen wir als Unterstützung für Kommunen und Antragstel ler*innen kontinuierlich weiterentwickeln und an die neuesten Erkenntnisse anpassen.
#532Regionale Wertschöpfung durch kommunale Energiewende Der Ausbau der erneuerbaren Energien schützt nicht nur unser Klima, sondern unter stützt auch die regionale Wertschöpfung und hat in den letzten Jahren bereits für er hebliche Investitionen in den Kommunen gesorgt, dem Handwerk einen neuen Markt eröffnet und kleinen und mittelständischen Unternehmen im Zulieferbereich neue Ge schäftsfelder erschlossen.
#533Anders als beim bisherigen Stromsystem führt der Ausbau der erneuerbaren Energien dazu, dass alle Kommunen von unserer Stromversorgung profitieren können.
#534Durch Bürger*innengenossenschaften und privates Engagement ha ben auch Bürger*innen die Möglichkeit, Stromproduzent*innen zu werden und aktiv an der Neugestaltung des Stromsystems mitzuwirken.
#535Die Stromversorgung der Zukunft wird nicht mehr nur in der Hand einiger weniger Großunternehmen liegen, sondern aus Millionen kleinen Stromproduzent*innen bestehen.
#536Dadurch verlagert die Energie wende die Gewinne der Energiegroßkonzerne hin zur Energieerzeugung vor Ort: Die Bürger*innenwindparks, Energiegenossenschaften und Kommunen werden die Energie erzeuger*innen der Zukunft und holen die Wertschöpfung in ihre Region.
#537Bürger*innen 34 35 sind nicht mehr nur Konsument*innen sondern werden zu sogenannten Prosumern, die Strom verbrauchen und auch erzeugen.
#538Diese Entwicklung unterstützen wir.
#539Ein Sys tem hingegen, das besonders Großstrukturen unterstützt, lehnen wir ab.
#540Denn ohne das vielfältige Engagement der Bürger*innen wäre die Energiewende heute keine Realität.
#541Klimagenossenschaften für NRW Zur Stärkung des Klimaschutzes und der erneuerbaren Energien in NRW setzen wir auf einen dezentralen Ansatz, der den Gedanken der regionalen Wertschöpfung, Teilhabe und Akzeptanz Rechnung trägt.
#542Wir fördern dazu weiterhin geeignete regionale und loka le Strukturen und Kompetenzzentren zur Unterstützung der Kommunen und regional orientierter, beispielsweise genossenschaftlich aufgestellter Gesellschaften, die bei der Planung, beim Betrieb und bei der finanzwirtschaftlichen Beratung Hilfestellung leis ten können.
#543Häufig sind entsprechende Akteure (unter anderem die EnergieAgentur.
#544NRW, Banken, Sparkassen, Stadtwerke, Genossenschaften, Handwerksorganisationen, die IHK etc.
#545bereits tätig.
#546Impulse und Unterstützung zu ihrer gezielten Vernetzung müssen des halb häufig nur noch gegeben werden.
#547Unser Ziel für die nächste Legislatur: 100 Kli magenossenschaften für NRW.
#548Wir wollen dazu beitragen, öffentliche Potenzialflächen zum Ausbau der Windener gie für Projekte mit Bürger*innenbeteiligung vorzuhalten.
#549NRW ist ein dicht besiedeltes Land.
#550Deshalb wollen wir gezielt solche Projekte unterstützen, die auf bereits versiegel ten Flächen (Altlasten, Halden, Deponien) entstehen sollen.
#551Gleiches gilt für Projekte auf Infrastrukturflächen sowie in Gewerbe und Industriegebieten.
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