Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 14.03.2026 PDF
#524
Die Geothermie kann besonders bei der Wärmegewinnung eine wichtige Rolle über nehmen und in Verbindung mit Wärmenetzen auch über den direkten Standort hinaus Wärme zur Verfügung stellen.
#525
Dabei gilt für uns, dass der Grundwasserschutz oberste Priorität haben muss.
#526
Der Ausbau erneuerbarer Energien und der Erhalt der biologischen Vielfalt NRWs ge hören für uns untrennbar zusammen.
#527
Denn der Erhalt der Biodiversität, die Ökologie und die Energieversorgung der Zukunft dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.
#528
Viel mehr zeigen wir, dass der Grundgedanke von Energiegewinnung im Einklang mit der Na tur keine Utopie, sondern realistisch ist.
#529
Mit der Fortführung des „EnergieDialog.
#530
NRW“ und der Möglichkeit zu Beratung und Mediation unterstützen wir die Auflösung von Konflik ten zwischen Anwohner*innen, Naturschutz und erneuerbaren Energien.
#531
Die bestehenden Leitfäden des Artenschutzes wollen wir als Unterstützung für Kommunen und Antragstel ler*innen kontinuierlich weiterentwickeln und an die neuesten Erkenntnisse anpassen.
#532
Regionale Wertschöpfung durch kommunale Energiewende Der Ausbau der erneuerbaren Energien schützt nicht nur unser Klima, sondern unter stützt auch die regionale Wertschöpfung und hat in den letzten Jahren bereits für er hebliche Investitionen in den Kommunen gesorgt, dem Handwerk einen neuen Markt eröffnet und kleinen und mittelständischen Unternehmen im Zulieferbereich neue Ge schäftsfelder erschlossen.
#533
Anders als beim bisherigen Stromsystem führt der Ausbau der erneuerbaren Energien dazu, dass alle Kommunen von unserer Stromversorgung profitieren können.
#534
Durch Bürger*innengenossenschaften und privates Engagement ha ben auch Bürger*innen die Möglichkeit, Stromproduzent*innen zu werden und aktiv an der Neugestaltung des Stromsystems mitzuwirken.
#535
Die Stromversorgung der Zukunft wird nicht mehr nur in der Hand einiger weniger Großunternehmen liegen, sondern aus Millionen kleinen Stromproduzent*innen bestehen.
#536
Dadurch verlagert die Energie wende die Gewinne der Energiegroßkonzerne hin zur Energieerzeugung vor Ort: Die Bürger*innenwindparks, Energiegenossenschaften und Kommunen werden die Energie erzeuger*innen der Zukunft und holen die Wertschöpfung in ihre Region.
#537
Bürger*innen 34 35 sind nicht mehr nur Konsument*innen sondern werden zu sogenannten Prosumern, die Strom verbrauchen und auch erzeugen.
#538
Diese Entwicklung unterstützen wir.
#539
Ein Sys tem hingegen, das besonders Großstrukturen unterstützt, lehnen wir ab.
#540
Denn ohne das vielfältige Engagement der Bürger*innen wäre die Energiewende heute keine Realität.
#541
Klimagenossenschaften für NRW Zur Stärkung des Klimaschutzes und der erneuerbaren Energien in NRW setzen wir auf einen dezentralen Ansatz, der den Gedanken der regionalen Wertschöpfung, Teilhabe und Akzeptanz Rechnung trägt.
#542
Wir fördern dazu weiterhin geeignete regionale und loka le Strukturen und Kompetenzzentren zur Unterstützung der Kommunen und regional orientierter, beispielsweise genossenschaftlich aufgestellter Gesellschaften, die bei der Planung, beim Betrieb und bei der finanzwirtschaftlichen Beratung Hilfestellung leis ten können.
#543
Häufig sind entsprechende Akteure (unter anderem die EnergieAgentur.
#544
NRW, Banken, Sparkassen, Stadtwerke, Genossenschaften, Handwerksorganisationen, die IHK etc.
#545
bereits tätig.
#546
Impulse und Unterstützung zu ihrer gezielten Vernetzung müssen des halb häufig nur noch gegeben werden.
#547
Unser Ziel für die nächste Legislatur: 100 Kli magenossenschaften für NRW.
#548
Wir wollen dazu beitragen, öffentliche Potenzialflächen zum Ausbau der Windener gie für Projekte mit Bürger*innenbeteiligung vorzuhalten.
#549
NRW ist ein dicht besiedeltes Land.
#550
Deshalb wollen wir gezielt solche Projekte unterstützen, die auf bereits versiegel ten Flächen (Altlasten, Halden, Deponien) entstehen sollen.
#551
Gleiches gilt für Projekte auf Infrastrukturflächen sowie in Gewerbe und Industriegebieten.
#552
Verdopplung der Solardächer in NRW bis 2025 Aufbauend auf der im Klimaschutzplan angelegten Strategie „Ausbau der Photovoltaik auf Dachflächen“ werden wir uns dafür einsetzen, dass dafür auf allen politischen Ebe nen geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden.
#553
Unser Ziel lautet: Verdoppe lung der Solardächer in Nordrhein-Westfalen bis 2025.
#554
Dabei wollen wir zum einen den Ausbau der Photovoltaik auf Dächern von privaten Haushalten voranbringen, aber auch Gewerbetreibende dazu motivieren, ihre Dachflächen zu nutzen.


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