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vom 14.03.2026 PDF
#530
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NRW“ und der Möglichkeit zu Beratung und Mediation unterstützen wir die Auflösung von Konflik ten zwischen Anwohner*innen, Naturschutz und erneuerbaren Energien.
#531Die bestehenden Leitfäden des Artenschutzes wollen wir als Unterstützung für Kommunen und Antragstel ler*innen kontinuierlich weiterentwickeln und an die neuesten Erkenntnisse anpassen.
#532Regionale Wertschöpfung durch kommunale Energiewende Der Ausbau der erneuerbaren Energien schützt nicht nur unser Klima, sondern unter stützt auch die regionale Wertschöpfung und hat in den letzten Jahren bereits für er hebliche Investitionen in den Kommunen gesorgt, dem Handwerk einen neuen Markt eröffnet und kleinen und mittelständischen Unternehmen im Zulieferbereich neue Ge schäftsfelder erschlossen.
#533Anders als beim bisherigen Stromsystem führt der Ausbau der erneuerbaren Energien dazu, dass alle Kommunen von unserer Stromversorgung profitieren können.
#534Durch Bürger*innengenossenschaften und privates Engagement ha ben auch Bürger*innen die Möglichkeit, Stromproduzent*innen zu werden und aktiv an der Neugestaltung des Stromsystems mitzuwirken.
#535Die Stromversorgung der Zukunft wird nicht mehr nur in der Hand einiger weniger Großunternehmen liegen, sondern aus Millionen kleinen Stromproduzent*innen bestehen.
#536Dadurch verlagert die Energie wende die Gewinne der Energiegroßkonzerne hin zur Energieerzeugung vor Ort: Die Bürger*innenwindparks, Energiegenossenschaften und Kommunen werden die Energie erzeuger*innen der Zukunft und holen die Wertschöpfung in ihre Region.
#537Bürger*innen 34 35 sind nicht mehr nur Konsument*innen sondern werden zu sogenannten Prosumern, die Strom verbrauchen und auch erzeugen.
#538Diese Entwicklung unterstützen wir.
#539Ein Sys tem hingegen, das besonders Großstrukturen unterstützt, lehnen wir ab.
#540Denn ohne das vielfältige Engagement der Bürger*innen wäre die Energiewende heute keine Realität.
#541Klimagenossenschaften für NRW Zur Stärkung des Klimaschutzes und der erneuerbaren Energien in NRW setzen wir auf einen dezentralen Ansatz, der den Gedanken der regionalen Wertschöpfung, Teilhabe und Akzeptanz Rechnung trägt.
#542Wir fördern dazu weiterhin geeignete regionale und loka le Strukturen und Kompetenzzentren zur Unterstützung der Kommunen und regional orientierter, beispielsweise genossenschaftlich aufgestellter Gesellschaften, die bei der Planung, beim Betrieb und bei der finanzwirtschaftlichen Beratung Hilfestellung leis ten können.
#543Häufig sind entsprechende Akteure (unter anderem die EnergieAgentur.
#544NRW, Banken, Sparkassen, Stadtwerke, Genossenschaften, Handwerksorganisationen, die IHK etc.
#545bereits tätig.
#546Impulse und Unterstützung zu ihrer gezielten Vernetzung müssen des halb häufig nur noch gegeben werden.
#547Unser Ziel für die nächste Legislatur: 100 Kli magenossenschaften für NRW.
#548Wir wollen dazu beitragen, öffentliche Potenzialflächen zum Ausbau der Windener gie für Projekte mit Bürger*innenbeteiligung vorzuhalten.
#549NRW ist ein dicht besiedeltes Land.
#550Deshalb wollen wir gezielt solche Projekte unterstützen, die auf bereits versiegel ten Flächen (Altlasten, Halden, Deponien) entstehen sollen.
#551Gleiches gilt für Projekte auf Infrastrukturflächen sowie in Gewerbe und Industriegebieten.
#552Verdopplung der Solardächer in NRW bis 2025 Aufbauend auf der im Klimaschutzplan angelegten Strategie „Ausbau der Photovoltaik auf Dachflächen“ werden wir uns dafür einsetzen, dass dafür auf allen politischen Ebe nen geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden.
#553Unser Ziel lautet: Verdoppe lung der Solardächer in Nordrhein-Westfalen bis 2025.
#554Dabei wollen wir zum einen den Ausbau der Photovoltaik auf Dächern von privaten Haushalten voranbringen, aber auch Gewerbetreibende dazu motivieren, ihre Dachflächen zu nutzen.
#555Wir wollen, dass die Kommunen bei Aktivitäten zugunsten des Ausbaus erneuerbarer Energien noch stärker unterstützt werden, so beispielsweise bei der Erstellung sogenannter Solardachkataster oder auch bei der Reservierung von kommunalen Flächen für die Nutzung der Wind energie durch Bürger*innenbeteiligung.
#556Wir wollen die Potenziale der Thermovoltaik („Strom aus Wärme“) für die Energie wende nutzen.
#557Denn Thermovoltaik sollte dort, wo es möglich ist, als umwelt und kli mafreundliche Energieform genutzt werden, um Strom direkt vor Ort aus Wärme und Abwärmequellen zu gewinnen.
#558Kampf um ein starkes EEG Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das erfolgreichste Markteinführungsge setz in der Geschichte der Bundesrepublik.
#559Doch die Große Koalition missbraucht die EEG-Novellen zum Ausbremsen der Energiewende.
#560Insbesondere die Obergrenzen für die erneuerbaren Energien behindern die Energiewende.
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