Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 14.03.2026 PDF
#548
Wir wollen dazu beitragen, öffentliche Potenzialflächen zum Ausbau der Windener gie für Projekte mit Bürger*innenbeteiligung vorzuhalten.
#549
NRW ist ein dicht besiedeltes Land.
#550
Deshalb wollen wir gezielt solche Projekte unterstützen, die auf bereits versiegel ten Flächen (Altlasten, Halden, Deponien) entstehen sollen.
#551
Gleiches gilt für Projekte auf Infrastrukturflächen sowie in Gewerbe und Industriegebieten.
#552
Verdopplung der Solardächer in NRW bis 2025 Aufbauend auf der im Klimaschutzplan angelegten Strategie „Ausbau der Photovoltaik auf Dachflächen“ werden wir uns dafür einsetzen, dass dafür auf allen politischen Ebe nen geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden.
#553
Unser Ziel lautet: Verdoppe lung der Solardächer in Nordrhein-Westfalen bis 2025.
#554
Dabei wollen wir zum einen den Ausbau der Photovoltaik auf Dächern von privaten Haushalten voranbringen, aber auch Gewerbetreibende dazu motivieren, ihre Dachflächen zu nutzen.
#555
Wir wollen, dass die Kommunen bei Aktivitäten zugunsten des Ausbaus erneuerbarer Energien noch stärker unterstützt werden, so beispielsweise bei der Erstellung sogenannter Solardachkataster oder auch bei der Reservierung von kommunalen Flächen für die Nutzung der Wind energie durch Bürger*innenbeteiligung.
#556
Wir wollen die Potenziale der Thermovoltaik („Strom aus Wärme“) für die Energie wende nutzen.
#557
Denn Thermovoltaik sollte dort, wo es möglich ist, als umwelt und kli mafreundliche Energieform genutzt werden, um Strom direkt vor Ort aus Wärme und Abwärmequellen zu gewinnen.
#558
Kampf um ein starkes EEG Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das erfolgreichste Markteinführungsge setz in der Geschichte der Bundesrepublik.
#559
Doch die Große Koalition missbraucht die EEG-Novellen zum Ausbremsen der Energiewende.
#560
Insbesondere die Obergrenzen für die erneuerbaren Energien behindern die Energiewende.
#561
Nun geht es darum, das EEG zu einem Marktgestaltungsgesetz weiterzuentwickeln.
#562
Dabei kann es nicht um die Systemintegration der erneuerbaren Energien in das be stehende System gehen, sondern vielmehr um eine Systemtransformation.
#563
Wir wollen die Demokratisierung der Energieversorgung weiter stärken und die durch die Energie wende geschaffene Vielfalt der Akteure erhalten.
#564
Wir GRÜNE treten auf Bundesebene mit allem Nachdruck dafür ein, das EEG und das Energiemarktdesign so zu gestalten, dass verlässliche Investitionsanreize für den Ausbau der erneuerbaren Energien in NRW geboten werden und der Systemwandel einschließlich dezentraler Speicher und Sekto renkopplung vorangebracht wird.
#565
Dazu gehören unter anderem die genaue Auswertung des neuen Ausschreibungsmodells sowie seine quantitative und qualitative Weiterent wicklung und die verbrauchsnahe Installation des Netzzubaus wie auch die Gewähr leistung des räumlich verteilten Ausbaus der Windenergie.
#566
Ferner zählen dazu Anreize zur Nutzung der Flexibilität der Bioenergieanlagen sowie angesichts der zunehmenden Nutzung des Stroms aus erneuerbaren Energien in den Sektoren Wärme und Mobilität die rechtzeitige Anpassung der Bedarfsszenarien.
#567
Wir werden uns auf Bundesebene dafür einsetzen, dass eine Perspektive für Altan lagen geschaffen wird, die aus dem EEG fallen, damit nicht gut funktionierende und bereits über das EEG finanzierte Anlagen abgebaut werden.
#568
Auch werden wir uns dafür einsetzen, dass Grünstrom wieder direkt verkauft werden kann und endlich wieder ein Grünstrommodell geschaffen wird.
#569
Speicherland NRW Die Energiewende ist ohne Speichertechnologien mit unterschiedlichen Speichermög lichkeiten und -zeiträumen nicht vorstellbar.
#570
Denn Strom wird nicht mehr immer dann produziert werden, wenn er benötigt wird.
#571
Daher muss er gespeichert werden, wenn Überkapazität produziert wird, um ihn dann verwenden zu können, wenn zu wenig Strom aus Sonne und Wind gewonnen werden kann.
#572
Mit seiner vielfältigen und innovativen Forschungslandschaft hat NRW die Möglichkeit, Speicherland Nr.
#573
in Deutschland zu werden.
#574
Durch die Erforschung und Entwicklung verschiedenster Speichertechnologien und Systemlösungen in Aachen, Jülich, Münster, Oberhausen, Herten und vielen weiteren Standorten sowie durch die Markterprobung und den Einsatz von Speichertechnologien durch viele Unternehmen in NRW bietet sich hier eine Chance für das Energiesystem der Zukunft, die wir nutzen wollen.
#575
Dazu zählt auch, dort, wo Technologien und Planungen 36 37 schon ausgereift und nutzbar sind – zum Beispiel im Bereich der unter und oberirdischen Pumpspeicherkraftwerke – die erforderlichen Planungsverfahren frühzeitig auf den Weg zu bringen und die Unternehmen bei diesem Prozess zu begleiten.
#576
Hier bieten sich auch große Chancen für Speichertechnologien aus NRW, marktführend bestimmend zu werden und damit wirtschaftliche Erfolge zu generieren.
#577
Dafür wollen wir die Rahmenbedingun gen verbessern, Pilotprojekte ermöglichen und Förderprogramme ausbauen.
#578
Power to Gas Neben der Weiterführung und dem Ausbau der Forschung im Bereich bereits etablierter Technologien wollen wir innovative Technologien und Forschungsansätze unterstützen.


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