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vom 14.03.2026 PDF
#552
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Verdopplung der Solardächer in NRW bis 2025 Aufbauend auf der im Klimaschutzplan angelegten Strategie „Ausbau der Photovoltaik auf Dachflächen“ werden wir uns dafür einsetzen, dass dafür auf allen politischen Ebe nen geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden.
#553Unser Ziel lautet: Verdoppe lung der Solardächer in Nordrhein-Westfalen bis 2025.
#554Dabei wollen wir zum einen den Ausbau der Photovoltaik auf Dächern von privaten Haushalten voranbringen, aber auch Gewerbetreibende dazu motivieren, ihre Dachflächen zu nutzen.
#555Wir wollen, dass die Kommunen bei Aktivitäten zugunsten des Ausbaus erneuerbarer Energien noch stärker unterstützt werden, so beispielsweise bei der Erstellung sogenannter Solardachkataster oder auch bei der Reservierung von kommunalen Flächen für die Nutzung der Wind energie durch Bürger*innenbeteiligung.
#556Wir wollen die Potenziale der Thermovoltaik („Strom aus Wärme“) für die Energie wende nutzen.
#557Denn Thermovoltaik sollte dort, wo es möglich ist, als umwelt und kli mafreundliche Energieform genutzt werden, um Strom direkt vor Ort aus Wärme und Abwärmequellen zu gewinnen.
#558Kampf um ein starkes EEG Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das erfolgreichste Markteinführungsge setz in der Geschichte der Bundesrepublik.
#559Doch die Große Koalition missbraucht die EEG-Novellen zum Ausbremsen der Energiewende.
#560Insbesondere die Obergrenzen für die erneuerbaren Energien behindern die Energiewende.
#561Nun geht es darum, das EEG zu einem Marktgestaltungsgesetz weiterzuentwickeln.
#562Dabei kann es nicht um die Systemintegration der erneuerbaren Energien in das be stehende System gehen, sondern vielmehr um eine Systemtransformation.
#563Wir wollen die Demokratisierung der Energieversorgung weiter stärken und die durch die Energie wende geschaffene Vielfalt der Akteure erhalten.
#564Wir GRÜNE treten auf Bundesebene mit allem Nachdruck dafür ein, das EEG und das Energiemarktdesign so zu gestalten, dass verlässliche Investitionsanreize für den Ausbau der erneuerbaren Energien in NRW geboten werden und der Systemwandel einschließlich dezentraler Speicher und Sekto renkopplung vorangebracht wird.
#565Dazu gehören unter anderem die genaue Auswertung des neuen Ausschreibungsmodells sowie seine quantitative und qualitative Weiterent wicklung und die verbrauchsnahe Installation des Netzzubaus wie auch die Gewähr leistung des räumlich verteilten Ausbaus der Windenergie.
#566Ferner zählen dazu Anreize zur Nutzung der Flexibilität der Bioenergieanlagen sowie angesichts der zunehmenden Nutzung des Stroms aus erneuerbaren Energien in den Sektoren Wärme und Mobilität die rechtzeitige Anpassung der Bedarfsszenarien.
#567Wir werden uns auf Bundesebene dafür einsetzen, dass eine Perspektive für Altan lagen geschaffen wird, die aus dem EEG fallen, damit nicht gut funktionierende und bereits über das EEG finanzierte Anlagen abgebaut werden.
#568Auch werden wir uns dafür einsetzen, dass Grünstrom wieder direkt verkauft werden kann und endlich wieder ein Grünstrommodell geschaffen wird.
#569Speicherland NRW Die Energiewende ist ohne Speichertechnologien mit unterschiedlichen Speichermög lichkeiten und -zeiträumen nicht vorstellbar.
#570Denn Strom wird nicht mehr immer dann produziert werden, wenn er benötigt wird.
#571Daher muss er gespeichert werden, wenn Überkapazität produziert wird, um ihn dann verwenden zu können, wenn zu wenig Strom aus Sonne und Wind gewonnen werden kann.
#572Mit seiner vielfältigen und innovativen Forschungslandschaft hat NRW die Möglichkeit, Speicherland Nr.
#573in Deutschland zu werden.
#574Durch die Erforschung und Entwicklung verschiedenster Speichertechnologien und Systemlösungen in Aachen, Jülich, Münster, Oberhausen, Herten und vielen weiteren Standorten sowie durch die Markterprobung und den Einsatz von Speichertechnologien durch viele Unternehmen in NRW bietet sich hier eine Chance für das Energiesystem der Zukunft, die wir nutzen wollen.
#575Dazu zählt auch, dort, wo Technologien und Planungen 36 37 schon ausgereift und nutzbar sind – zum Beispiel im Bereich der unter und oberirdischen Pumpspeicherkraftwerke – die erforderlichen Planungsverfahren frühzeitig auf den Weg zu bringen und die Unternehmen bei diesem Prozess zu begleiten.
#576Hier bieten sich auch große Chancen für Speichertechnologien aus NRW, marktführend bestimmend zu werden und damit wirtschaftliche Erfolge zu generieren.
#577Dafür wollen wir die Rahmenbedingun gen verbessern, Pilotprojekte ermöglichen und Förderprogramme ausbauen.
#578Power to Gas Neben der Weiterführung und dem Ausbau der Forschung im Bereich bereits etablierter Technologien wollen wir innovative Technologien und Forschungsansätze unterstützen.
#579Dazu gehören auch die Entwicklung von „Power-to-Gas-Anlagen“ und ihre systemati sche Vernetzung.
#580Wir fordern deshalb die Umlagebefreiung für „Power-to-Gas-Anlagen“ an ihren Standorten sowie die Anerkennung des dort gewonnenen Wasserstoffs bzw.
#581Methans als erneuerbare Energiequelle, wenn der Strom zu deren Produktion aus er neuerbaren Quellen stammte.
#582An zwei Pilotstandorten soll die Verbindung von Erneuerbare-Energien und Power to-Gas-Anlagen weiterentwickelt werden.
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