Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 14.03.2026 PDF
#579
Dazu gehören auch die Entwicklung von „Power-to-Gas-Anlagen“ und ihre systemati sche Vernetzung.
#580
Wir fordern deshalb die Umlagebefreiung für „Power-to-Gas-Anlagen“ an ihren Standorten sowie die Anerkennung des dort gewonnenen Wasserstoffs bzw.
#581
Methans als erneuerbare Energiequelle, wenn der Strom zu deren Produktion aus er neuerbaren Quellen stammte.
#582
An zwei Pilotstandorten soll die Verbindung von Erneuerbare-Energien und Power to-Gas-Anlagen weiterentwickelt werden.
#583
An einem Standort soll die Möglichkeit der industriellen Nutzung, an einem zweiten die Verknüpfung von Power-to-Gas mit einem Blockheizkraftwerk sowie die Versorgung einer Gastankstelle für klimafreundliche Fahr zeuge erprobt werden.
#584
Die Forschung zum Energieträger Wasserstoff, zur Methanisie rung, industriellen Nutzung und dezentralen Anwendung sowie der dafür benötigten Infrastruktur soll weitergeführt werden.
#585
Intelligente Netze (Smart Grids), virtuelles Kraftwerk und Lastmanagement Durch eine intelligente Steuerung kann das Stromnetz optimiert und der produzierte Strom optimal genutzt werden.
#586
Wir wollen Pilotprojekte und Forschung an Techniken zur intelligenten Steuerung der Netze weiterhin unterstützen und dabei den Fokus be sonders auf den steigenden Anteil an erneuerbaren Energien im Stromnetz legen.
#587
Auch virtuelle Kraftwerke werden in der Zukunft immer wichtiger werden.
#588
Der Zu sammenschluss verschiedener Energieerzeugungsanlagen, Lasten und Speichertechno logien soll dazu führen, dass ein Konstrukt aus verschiedenen Anlagen entsteht, das ähnlich einem Großkraftwerk sicher ausreichend Strom bereitstellt.
#589
Dabei unterstüt zen wir regionale Konzepte, die lokale Akteure zusammenbinden, und fördern einen regionalen Zusammenschluss von Erneuerbare-Energie-Betreibern.
#590
Deshalb wollen wir Pilotvorhaben für regionale virtuelle Kraftwerke, in denen dezentrale Windenergie und Solaranlagen mit regionalen Biomasse-Blockheizkraftwerken, KWK-Anlagen, dem Last management und Speichern zur Sicherung der Versorgung mit erneuerbaren Energien intelligent verknüpft werden, ausbauen und vertiefen.
#591
Ein weiterer wichtiger Aspekt zur Stabilisierung unserer Stromversorgung ist das Lastmanagement.
#592
Hier besteht besonders in unserem industriell geprägten Bundesland noch ein großes Potenzial.
#593
Wir wollen Unternehmen bei der Umstellung von Prozessen, die Lastmanagement ermöglichen, unterstützen und werden uns auf Bundesebene da für einsetzen, dass die bestehenden diesbezüglichen Hürden abgebaut werden.
#594
Den Einsatz von erneuerbaren Energien anders organisieren Die Verzahnung der drei Sektoren Strom, Wärme und Verkehr bietet für die Energie wende viele Vorteile.
#595
So kann zum Beispiel die Sektorenkopplung bei Netzengpäs sen helfen: Statt Anlagen zwischenzeitlich abschalten zu müssen, kann deren Strom beispielsweise zur Gewinnung von Wärme oder Wasserstoff für ein Wasserstoffauto verwendet oder Elektroautos können zwischenzeitlich als Speicher genutzt werden.
#596
Bisher finden diese Möglichkeiten noch zu wenig Beachtung.
#597
Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass die bestehenden Hürden abgebaut und Forschung und innovative Projekte im Bereich der Sektorenkopplung unterstützt werden.
#598
Oftmals wird zudem zu wenig betrachtet, welches große Potenzial in der Verbin dung zwischen erneuerbaren Energien, Gewerbe und Industrie liegt.
#599
Deshalb setzen wir uns für die Einrichtung einer Dialogplattform „Erneuerbare Energien und Indust rie“ ein, wie sie der Klimaschutzplan NRW vorsieht.
#600
Außerdem wollen wir 100 Gewer begebiete in Nordrhein-Westfalen vorrangig mit erneuerbaren Energien entwickeln, um zu zeigen, dass sich sichere Energieversorgung und Erneuerbare Energien nicht widersprechen.
#601
Klimaschutz-Know-how für die Energiewende aus NRW Wir wollen die Energiewende in all ihren Facetten weiterführen und dazu den For schungs und Wissenschaftsstandort NRW für erneuerbare Energien, Systemlösungen, Speichertechnologien und für die Energiewirtschaft stärken und ausbauen.
#602
Darüber hin aus brauchen wir einen Thinktank „Systemtransformation“.
#603
Denn um alle Auswirkungen und Wechselwirkungen in einem sich wandelnden Strom-, Wärme und Mobilitätsmarkt im Auge behalten und neu gestalten zu können, bedarf es eines interdisziplinären Austauschs und einer ganzheitlichen Herangehensweise.
#604
Weitere Kompetenz muss im rechts und finanzwirtschaftlichen Bereich geschaffen werden.
#605
Dazu schlagen wir für den Rechtsbereich die Einrichtung eines Institutes für das Recht der Energiewende (zum Beispiel angegliedert an vorhandene universitäre Bereiche) vor und für Finanzfragen der Energiewende die Erweiterung der EnergieAgentur.
#606
NRW um einen entsprechenden Kompetenzbereich.
#607
Die vielfältige Forschungsinstituts und Hochschullandschaft in NRW zu den Themenfeldern Klimaschutz, Energie und Ressourcen wollen wir zu einer virtuellen Klima und Ressourcenuniversität verknüpfen.
#608
Wir setzen uns für eine Klimastiftung in NRW ein, um Klimaschutz und Energiewende als zivilgesellschaftlichen Prozess fest im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.
#609
Wärmestrategie für NRW Wir fordern eine Wärmestrategie zugunsten der klimafreundlichen Wärme und Kältege winnung, die die Nah und Fernwärmenutzung, den Ausbau der erneuerbaren Energien im Wärmebereich und die energetische Sanierung im Quartier vorsieht.


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