Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 14.03.2026 PDF
#598
Oftmals wird zudem zu wenig betrachtet, welches große Potenzial in der Verbin dung zwischen erneuerbaren Energien, Gewerbe und Industrie liegt.
#599
Deshalb setzen wir uns für die Einrichtung einer Dialogplattform „Erneuerbare Energien und Indust rie“ ein, wie sie der Klimaschutzplan NRW vorsieht.
#600
Außerdem wollen wir 100 Gewer begebiete in Nordrhein-Westfalen vorrangig mit erneuerbaren Energien entwickeln, um zu zeigen, dass sich sichere Energieversorgung und Erneuerbare Energien nicht widersprechen.
#601
Klimaschutz-Know-how für die Energiewende aus NRW Wir wollen die Energiewende in all ihren Facetten weiterführen und dazu den For schungs und Wissenschaftsstandort NRW für erneuerbare Energien, Systemlösungen, Speichertechnologien und für die Energiewirtschaft stärken und ausbauen.
#602
Darüber hin aus brauchen wir einen Thinktank „Systemtransformation“.
#603
Denn um alle Auswirkungen und Wechselwirkungen in einem sich wandelnden Strom-, Wärme und Mobilitätsmarkt im Auge behalten und neu gestalten zu können, bedarf es eines interdisziplinären Austauschs und einer ganzheitlichen Herangehensweise.
#604
Weitere Kompetenz muss im rechts und finanzwirtschaftlichen Bereich geschaffen werden.
#605
Dazu schlagen wir für den Rechtsbereich die Einrichtung eines Institutes für das Recht der Energiewende (zum Beispiel angegliedert an vorhandene universitäre Bereiche) vor und für Finanzfragen der Energiewende die Erweiterung der EnergieAgentur.
#606
NRW um einen entsprechenden Kompetenzbereich.
#607
Die vielfältige Forschungsinstituts und Hochschullandschaft in NRW zu den Themenfeldern Klimaschutz, Energie und Ressourcen wollen wir zu einer virtuellen Klima und Ressourcenuniversität verknüpfen.
#608
Wir setzen uns für eine Klimastiftung in NRW ein, um Klimaschutz und Energiewende als zivilgesellschaftlichen Prozess fest im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.
#609
Wärmestrategie für NRW Wir fordern eine Wärmestrategie zugunsten der klimafreundlichen Wärme und Kältege winnung, die die Nah und Fernwärmenutzung, den Ausbau der erneuerbaren Energien im Wärmebereich und die energetische Sanierung im Quartier vorsieht.
#610
Dabei wollen wir die Industrie und Gewerbegebiete wegen der dort verfügbaren Abwärmequellen und deren Nutzung im Nah und Fernwärmenetzverbund mit einbeziehen.
#611
Durch eine integrierte kommunale Wärmeplanung, die sich an den Besonderhei ten der jeweiligen Kommune bzw.
#612
dem jeweiligen Quartier orientiert, können örtliche Wärmekonzepte entwickelt und umgesetzt werden, an denen sich die zukünftige Wär meversorgung orientiert.
#613
Deshalb setzen wir uns für die Unterstützung und Förderung von Kommunen ein, die derartige Wärmeplanungen auflegen wollen.
#614
Ein Netzwerk von Kommunen, die sich mit innovativen Konzepten und Projekten auf dem Feld erneuer barer Wärme engagieren und die Wärmewende vor Ort voranbringen wollen, wollen wir unterstützen.
#615
Die Versorgung unserer Wohn und der für das Industrieland NRW typischen Gewer be und Industriegebäude mit Wärme und Kälte ist der größte Posten in unserer Ener giebilanz: 40 Prozent werden für Raumheizung und Warmwasserversorgung benötigt.
#616
Daher ist die energetische Sanierung unseres Gebäudebestandes der Schlüssel zur Energiewende.
#617
Deshalb fordern wir die Verabschiedung eines Effizienz und Erneuerbare-Energien Wärmegesetzes für NRW, bei dem die Erfahrungen aus Baden-Württemberg berücksich tigt werden.
#618
Darüber hinaus fordern wir auf Bundesebene, dass im Baurecht deutlich verschärfte Vorgaben zur Licht und Wärmeeffizienz insbesondere mit dem primären Fokus auf der Verminderung klimaschädlicher Treibhausgase, verankert werden.
#619
Außer durch die Wärmeversorgung können dabei auch durch die Nutzung von Strom, der im Quartier erzeugt wird, Immobilieneigentümer*innen und Mieter*innen gleichermaßen profitieren.
#620
Wir fordern den Abbau bestehender technischer, rechtlicher und steuerlicher Hürden, um die weitere Verbreitung derartiger Mieter*innen bzw.
#621
Quartiersmodelle zu forcieren.
#622
Die oberflächennahe Geothermie wollen wir stärker nutzen und die Potenziale der erneuerbaren Tiefengeothermie besser erforschen, erkunden und unter Wahrung des Grundwasserschutzes nutzen.
#623
Das große Ziel, die Nah und Fernwärmeversorgung an Rhein und Ruhr erneuerbar zu gestalten, könnte damit verwirklicht werden.
#624
Die Wär meversorgung muss sozialverträglich modernisiert werden – mit leistungsfähigen Nahwärmenetzen und der dezentralen Nutzung von erneuerbaren Energien und Abwär me.
#625
Ganze Stadtviertel sollen gemeinsam ihre Wärmezukunft gestalten.
#626
Kraft-Wärme-Kopplung ausbauen und erneuerbar gestalten Wir wollen die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit Nachdruck weiter aus bauen.
#627
Bis 2020 muss die dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) 33 Prozent unseres Stromes erzeugen.
#628
Neben eigenen Maßnahmen werden wir uns auf Bundesebene wei terhin für den notwendigen gesetzlichen Rahmen für die KWK-Förderung einsetzen und darauf drängen, dass die Neuanlagen-Förderung auf industrielle und klimafreundliche KWK ausgerichtet wird.


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