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vom 14.03.2026 PDF
#649
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Auch die erfolgreiche Arbeit der Verbraucherzentrale im Bereich Energieeffizienz, Gebäudesanierung und Energieberatung wollen wir fortsetzen.
#650Und nicht zuletzt geht es auch darum, einen Kulturwandel im Denken, Planen und Handeln hin zu einem nachhaltigen Konsum und einem klimafreundlichen Lebensstil mit hoher Lebensqualität zu unterstützen und sich diesem Thema mit der gebotenen Sensibilität zuzuwenden.
#651Energetische Sanierung – Aufgabe für das Handwerk Um mehr Energieeffizienz und die gemeinsamen Klimaschutzziele zu erreichen, überneh men Handwerker*innen eine wichtige Rolle.
#652Denn in der energetischen Sanierung von Gebäuden liegen große Potenziale – für Energieeinsparungen und als Aufträge für Hand werksbetriebe.
#653Wir treten daher weiterhin dafür ein, endlich die steuerliche Abschreibung für solche Sanierungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen, was bislang von der Bundes regierung blockiert wird.
#654Die Abschreibungsmodelle könnten einen wesentlichen Schub bei der Gebäudeinstandsetzung bringen.
#655Dabei spielt das Handwerk mit seinem Sach verstand eine wichtige Rolle.
#656Wir setzen uns dafür ein, dass das Handwerk bereits in der Planungsphase energetischer Sanierungen eingebunden wird, um so Synergieeffekte zu erzielen.
#657Die Abschreibungsmodelle sollen so gestaltet sein, dass besondere Anreize für die Verwendung von ökologischen Dämmmaterialien gesetzt werden.
#658Insgesamt streben wir dabei eine Sanierungsrate über alle Gebäudetypen von jährlich 3 Prozent an.
#659Energiegerechtigkeit für alle Der Zugang zur Deckung eines angemessenen Energiebedarfs ist für uns ein Grund recht.
#660Deshalb fordern wir auf Bundesebene Maßnahmen, die es auch Menschen mit sehr geringem Einkommen ermöglichen, Energie sinnvoll einzusparen, zum Beispiel über Fi nanzierungsmodelle für energieeffiziente Geräte und die Verzahnung von energetischer Modernisierung mit der sozialen Wohnraumförderung.
#661Darüber hinaus wollen wir Gas und Stromsperren für einkommensschwache Haushalte, etwa durch Prepaid-Zähler oder die Möglichkeit, ohne Aufpreis monatliche Abrechnungen zu erhalten.
#662Wir fordern die regelmäßige Anpassung der ALG-II-Sätze an die steigenden Energiekosten und setzen uns für eine aufsuchende Energieberatung ein.
#663Die aktuelle Tarifgestaltung belohnt oftmals einen hohen Energieverbrauch.
#664Deshalb setzen wir uns für eine Tarifgestaltung ein, die den geringen Energieverbrauch begüns tigt, zum Beispiel durch die kostenneutrale Einführung linearer Stromtarife oder durch die Abschaffung von Grundgebühren beziehungsweise -preisen.
#665Gleichzeitig wollen wir die Möglichkeiten von Menschen mit geringem Einkommen stärken, Energie einzusparen.
#666Unterstützen können hierbei die aufsuchende Energieberatung sowie Finanzie rungsmodelle für energiesparende Geräte, die besonders Menschen mit geringem Ein kommen berücksichtigen.
#667Modellprojekte für Mieter*innenstrom Wir wollen ein Förderprogramm „100 Modellprojekte für Mieter*innenstrom“.
#668Bisher profitieren Mieter*innen nicht von Solaranlagen auf dem Dach ihrer Häuser.
#669Dabei könn te der Strom aus den Anlagen über Mieter*innenstrommodelle auch Mieter*innen die Teilhabe an den Vorteilen der Energiewende ermöglichen.
#670Wir wollen uns dafür einset zen, dass Mieter*innenstrommodelle möglich werden, und uns auf Bundesebene für die notwendigen gesetzlichen Änderungen einsetzen, um Mieter*innenstrommodelle einfa cher zu gestalten.
#671Um aufzuzeigen, welchen Vorteil Mieter*innenstrommodelle mit sich bringen, wollen wir 100 Modellprojekte unterstützen.
#672Handwerkerhäuser als regionale Energieinformationszentren In den eigenen vier Wänden lässt sich im Durchschnitt rund ein Drittel Energie ein sparen.
#673Mit verschiedenen Projekten wurden private Haushalte in NRW bisher mittels Beratungsangeboten und Motivationskampagnen für das Energiesparen gewonnen.
#674Es besteht weiterhin großer Informationsbedarf über Wärmedämmung, Eigenversorgung, Energieeinsparung, Effizienz und Haustechnik.
#675Zusammen mit Handwerkerinitiativen und den Handwerkskammern wollen wir flächendeckend Handwerkerhäuser als Mo dell-, Ausstellungs und Anschauungsorte zum Erwerb von Energiekompetenz sowie als Anlauf und Treffpunkt für alle, vom Handwerk bis zum Endverbraucher, entwickeln.
#676Sie sollen zugleich als regionale Energieinformationszentren fungieren.
#677Auch die Initiati ven von lokalen Energiegruppen hin zu regionalen Energieinformationszentren sollen unterstützt werden.
#678Stadtwerke: Rückgrat der Energiewende Die Stadtwerke bilden als bürger*innennahe Unternehmen der regionalen und kommu nalen Daseinsvorsorge das Rückgrat der Energiewende.
#679Sie stärken durch ihre Nähe zu den Menschen die Teilhabe und damit die Akzeptanz des Klimaschutzes vor Ort.
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