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vom 14.03.2026 PDF
#656
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Wir setzen uns dafür ein, dass das Handwerk bereits in der Planungsphase energetischer Sanierungen eingebunden wird, um so Synergieeffekte zu erzielen.
#657Die Abschreibungsmodelle sollen so gestaltet sein, dass besondere Anreize für die Verwendung von ökologischen Dämmmaterialien gesetzt werden.
#658Insgesamt streben wir dabei eine Sanierungsrate über alle Gebäudetypen von jährlich 3 Prozent an.
#659Energiegerechtigkeit für alle Der Zugang zur Deckung eines angemessenen Energiebedarfs ist für uns ein Grund recht.
#660Deshalb fordern wir auf Bundesebene Maßnahmen, die es auch Menschen mit sehr geringem Einkommen ermöglichen, Energie sinnvoll einzusparen, zum Beispiel über Fi nanzierungsmodelle für energieeffiziente Geräte und die Verzahnung von energetischer Modernisierung mit der sozialen Wohnraumförderung.
#661Darüber hinaus wollen wir Gas und Stromsperren für einkommensschwache Haushalte, etwa durch Prepaid-Zähler oder die Möglichkeit, ohne Aufpreis monatliche Abrechnungen zu erhalten.
#662Wir fordern die regelmäßige Anpassung der ALG-II-Sätze an die steigenden Energiekosten und setzen uns für eine aufsuchende Energieberatung ein.
#663Die aktuelle Tarifgestaltung belohnt oftmals einen hohen Energieverbrauch.
#664Deshalb setzen wir uns für eine Tarifgestaltung ein, die den geringen Energieverbrauch begüns tigt, zum Beispiel durch die kostenneutrale Einführung linearer Stromtarife oder durch die Abschaffung von Grundgebühren beziehungsweise -preisen.
#665Gleichzeitig wollen wir die Möglichkeiten von Menschen mit geringem Einkommen stärken, Energie einzusparen.
#666Unterstützen können hierbei die aufsuchende Energieberatung sowie Finanzie rungsmodelle für energiesparende Geräte, die besonders Menschen mit geringem Ein kommen berücksichtigen.
#667Modellprojekte für Mieter*innenstrom Wir wollen ein Förderprogramm „100 Modellprojekte für Mieter*innenstrom“.
#668Bisher profitieren Mieter*innen nicht von Solaranlagen auf dem Dach ihrer Häuser.
#669Dabei könn te der Strom aus den Anlagen über Mieter*innenstrommodelle auch Mieter*innen die Teilhabe an den Vorteilen der Energiewende ermöglichen.
#670Wir wollen uns dafür einset zen, dass Mieter*innenstrommodelle möglich werden, und uns auf Bundesebene für die notwendigen gesetzlichen Änderungen einsetzen, um Mieter*innenstrommodelle einfa cher zu gestalten.
#671Um aufzuzeigen, welchen Vorteil Mieter*innenstrommodelle mit sich bringen, wollen wir 100 Modellprojekte unterstützen.
#672Handwerkerhäuser als regionale Energieinformationszentren In den eigenen vier Wänden lässt sich im Durchschnitt rund ein Drittel Energie ein sparen.
#673Mit verschiedenen Projekten wurden private Haushalte in NRW bisher mittels Beratungsangeboten und Motivationskampagnen für das Energiesparen gewonnen.
#674Es besteht weiterhin großer Informationsbedarf über Wärmedämmung, Eigenversorgung, Energieeinsparung, Effizienz und Haustechnik.
#675Zusammen mit Handwerkerinitiativen und den Handwerkskammern wollen wir flächendeckend Handwerkerhäuser als Mo dell-, Ausstellungs und Anschauungsorte zum Erwerb von Energiekompetenz sowie als Anlauf und Treffpunkt für alle, vom Handwerk bis zum Endverbraucher, entwickeln.
#676Sie sollen zugleich als regionale Energieinformationszentren fungieren.
#677Auch die Initiati ven von lokalen Energiegruppen hin zu regionalen Energieinformationszentren sollen unterstützt werden.
#678Stadtwerke: Rückgrat der Energiewende Die Stadtwerke bilden als bürger*innennahe Unternehmen der regionalen und kommu nalen Daseinsvorsorge das Rückgrat der Energiewende.
#679Sie stärken durch ihre Nähe zu den Menschen die Teilhabe und damit die Akzeptanz des Klimaschutzes vor Ort.
#680Ein wesentlicher Beitrag wird von den Stadtwerken zukünftig durch den notwendi- gen Netz und Speicherausbau geleistet werden müssen.
#681Dabei kommt insbesondere 42 43 der Verteilnetzebene vor dem Hintergrund einer zunehmenden Dezentralisierung der Stromversorgung eine besondere und wachsende Bedeutung zu.
#682Wir fordern deshalb: Für die Kommunen müssen die rechtlichen Grundlagen und die wirtschaftlichen Mög lichkeiten zur Rekommunalisierung der Netze optimiert werden.
#683Zur Erhöhung der Akzeptanz sollen darüber hinaus statt neuer Freilandleitungen im Netzausbau Erdver kabelungen und andere innovative Lösungen zum Einsatz kommen.
#684Auch wollen wir die Stadtwerke stärken und ihre Handlungsmöglichkeiten mit jenen anderer Energieversor gungsunternehmen gleichstellen, um einen fairen Wettbewerb zu erreichen.
#685Dazu gehö ren für uns insbesondere auch Dienstleistungen im Bereich intelligente Zähler (Smart Metering), Elektromobilität und Energiemanagement.
#686Der Klimaschutz braucht den Kohleausstieg: Kohlekonsens und Kohleausstiegsgesetz Eine erfolgreiche Energiewende kann es nur geben, wenn wir die Weichen für einen Kohleausstieg stellen.
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