Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 14.03.2026 PDF
#672
Handwerkerhäuser als regionale Energieinformationszentren In den eigenen vier Wänden lässt sich im Durchschnitt rund ein Drittel Energie ein sparen.
#673
Mit verschiedenen Projekten wurden private Haushalte in NRW bisher mittels Beratungsangeboten und Motivationskampagnen für das Energiesparen gewonnen.
#674
Es besteht weiterhin großer Informationsbedarf über Wärmedämmung, Eigenversorgung, Energieeinsparung, Effizienz und Haustechnik.
#675
Zusammen mit Handwerkerinitiativen und den Handwerkskammern wollen wir flächendeckend Handwerkerhäuser als Mo dell-, Ausstellungs und Anschauungsorte zum Erwerb von Energiekompetenz sowie als Anlauf und Treffpunkt für alle, vom Handwerk bis zum Endverbraucher, entwickeln.
#676
Sie sollen zugleich als regionale Energieinformationszentren fungieren.
#677
Auch die Initiati ven von lokalen Energiegruppen hin zu regionalen Energieinformationszentren sollen unterstützt werden.
#678
Stadtwerke: Rückgrat der Energiewende Die Stadtwerke bilden als bürger*innennahe Unternehmen der regionalen und kommu nalen Daseinsvorsorge das Rückgrat der Energiewende.
#679
Sie stärken durch ihre Nähe zu den Menschen die Teilhabe und damit die Akzeptanz des Klimaschutzes vor Ort.
#680
Ein wesentlicher Beitrag wird von den Stadtwerken zukünftig durch den notwendi- gen Netz und Speicherausbau geleistet werden müssen.
#681
Dabei kommt insbesondere 42 43 der Verteilnetzebene vor dem Hintergrund einer zunehmenden Dezentralisierung der Stromversorgung eine besondere und wachsende Bedeutung zu.
#682
Wir fordern deshalb: Für die Kommunen müssen die rechtlichen Grundlagen und die wirtschaftlichen Mög lichkeiten zur Rekommunalisierung der Netze optimiert werden.
#683
Zur Erhöhung der Akzeptanz sollen darüber hinaus statt neuer Freilandleitungen im Netzausbau Erdver kabelungen und andere innovative Lösungen zum Einsatz kommen.
#684
Auch wollen wir die Stadtwerke stärken und ihre Handlungsmöglichkeiten mit jenen anderer Energieversor gungsunternehmen gleichstellen, um einen fairen Wettbewerb zu erreichen.
#685
Dazu gehö ren für uns insbesondere auch Dienstleistungen im Bereich intelligente Zähler (Smart Metering), Elektromobilität und Energiemanagement.
#686
Der Klimaschutz braucht den Kohleausstieg: Kohlekonsens und Kohleausstiegsgesetz Eine erfolgreiche Energiewende kann es nur geben, wenn wir die Weichen für einen Kohleausstieg stellen.
#687
Die Beschlüsse von Paris erfordern für die Klimaschutzpolitik von Bund und Land deutlich größere Anstrengungen.
#688
Ein ambitionierterer und schnellerer Kohleausstieg spielt dabei eine zentrale Rolle.
#689
Mit der ersten Verkleinerung eines genehmigten Tagebaus in Deutschland im Fall von Garzweiler II haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung Abschied von der Koh le gemacht.
#690
Nun folgen die nächsten konsequenten Schritte.
#691
Schon heute müssen die Weichen für eine Zukunft mit 100 Prozent erneuerbaren Energien gestellt werden, in der nach Atomenergie auch die Kohle als Energieträger keine Rolle mehr spielen wird.
#692
Hierfür benötigen alle Beteiligten Planungssicherheit: Unternehmen, Mitarbeiter*in nen, Investor*innen, Energieversorger und die gesamte Zivilgesellschaft.
#693
Deshalb tre ten wir für einen Kohlekonsens ein, der am Ende in einem Kohleausstiegsgesetz alle Kohlekraftwerke in Deutschland umfasst.
#694
Darin müssen die Rahmenbedingungen un ter Maßgabe der gesetzlich definierten Klimaschutzziele und einer sozialverträglichen Ausgestaltung verlässlich definiert werden.
#695
Wir suchen den Dialog mit allen Menschen und Organisationen, die von einem Kohleausstieg betroffen sind, insbesondere mit den Beschäftigten und Gewerkschaften in der Energiewirtschaft, in Kraftwerken und in der Zulieferindustrie.
#696
Entscheidend ist: Der Kohleausstieg beginnt jetzt.
#697
Der Zielkorridor für die gesetzlich festgelegten Restlaufzeiten der jeweiligen Kohlekraftwerke soll bundesweit für die nächs ten zwei Jahrzehnte abschließend definiert werden.
#698
Dazu wollen wir in der kommenden Legislatur die erforderlichen Entscheidungen treffen.
#699
Deshalb ist es wichtig, dass die äl testen und damit klimaschädlichsten Kohlemeiler schnellstmöglich vom Netz gehen.
#700
So wird unserer Verantwortung beim Klimaschutz Rechnung getragen und gleichzeitig wer den die im deutschen Strommarkt vorhandenen Überkapazitäten reduziert.
#701
Denn diese verstopfen das Stromnetz und behindern so den Ausbau der erneuerbaren Energien.
#702
Wir werden die Geschwindigkeit des Abschaltens von Kohlekraftwerken beschleuni gen.


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