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vom 14.03.2026 PDF
#735
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Mittelfristig sollen alle öffentlichen Investitionen 100 Prozent fossilfrei investiert werden.
#736Zuvor soll die Landesregierung einen Bericht dazu vorlegen, wo in NRW öffentliche Gelder noch in fossile Energieträger fließen (Lan desbanken, öffentliche Unternehmen, Pensionsfonds, Projekte).
#737Betroffene nicht alleinelassen Neben der Klimaschädlichkeit bei ihrer Verstromung zerstört der Abbau von Rohstoffen auch Landschaften sowie die Umwelt und macht Anwohner*innen oftmals zu Bergbau geschädigten.
#738Wir wollen die Betroffenen nicht alleinelassen, fordern weiterhin, dass die Erweiterung der Beweislastumkehr auch für die Braunkohle endlich ins Bundesbergge setz aufgenommen wird, und werden uns hierfür erneut auf der Bundesebene einsetzen.
#739Zudem setzen wir uns auch weiterhin dafür ein, dass allen vom Rohstoffabbau Betroffe nen die bergschadenrelevanten Informationen zur Geologie, Tektonik, Hydrologie sowie die Höhenfolgedaten transparent dargestellt und ohne großen Verwaltungsaufwand zugänglich gemacht werden, damit sie sich bei einem Verdacht auf einen Bergschaden informieren können.
#740Das soll Betroffenen ermöglichen, auf gleicher Informationsbasis mit Unternehmen und Behörden zu kommunizieren.
#741Die Zusammenführung der Schlich tungs und der Anrufungsstelle wollen wir weiter vorantreiben und nach Möglichkeit mit dem Salzbergbau ergänzen, damit alle Bergbaubetroffenen eine Anlaufstelle haben.
#742Gefahren durch die Altlasten des Bergbaus eindämmen Der jahrhundertelang betriebeneBergbau in NRW hat überall im Land seine Spuren hin terlassen.
#743Schächte und Stollen existieren noch heute, sind aber nur zum Teil erfasst und bergen daher unkalkulierbare Gefahren.
#744Wir wollen sicherstellen, dass auch die Altbergbautreibenden in NRW durch die Bergbehörde überwacht werden, einheitliche Standards für die Sanierung von Schächten und Stollen herrschen und die Unterneh men ausreichend Rückstellungen bereitstellen.
#745In den vergangenen Jahrzehnten sind Abfälle aus Rückständen von Verbrennungs und Filteranlagen in alten Stollen als sogenannter Bergversatz unter Tage gebracht worden.
#746Darüber hinaus sind Bergwerksteile aus den 60er bis 80er Jahren erheblich mit PCB-haltigen Hydraulikölen belastet.
#747Mit dem Einstellen der Grubenwasserhaltung besteht nun die Gefahr, dass die im Untergrund befindlichen Stoffe wieder in unsere Umwelt gelangen.
#748Dies gilt es zu verhindern.
#749Ein neues Bundesberggesetz Wir stellen heute die Weichen für die Zukunft bei Energiewende und Klimaschutz in NRW.
#750Gleichzeitig haben wir ein Bundesberggesetz, das schon lange nicht mehr un seren Ansprüchen an Bürger*innenbeteiligung, Bürger*innenrechte und Umweltschutz gerecht wird.
#751Wir fordern deshalb ein umfassend modernisiertes Bundesberggesetz, das den von Bergschäden betroffenen Menschen erheblich mehr Rechte einräumt als bisher und das den Umweltschutz berücksichtigt.
#752Wir wollen sicherstellen, dass nicht am Ende der Steuerzahler auf den Folgekosten des Braunkohleabbaus sitzen bleibt.
#753Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Möglichkeiten des aktuellen Bergrechts zur 46 47 Erhebung von Sicherheitsleitungen für die Renaturierung, Wasserhaltung und Maß nahmen nach dem Ende des Braunkohleabbaus genutzt und ab sofort Sicherheits leistungen konsequent eingefordert werden.
#754Auch bei der Ausgestaltung eines neuen Bundesberggesetzes werden wir uns für die Einforderung von Sicherheitsleistungen einsetzen.
#755Dauerhaftes Fracking-Verbot nur mit uns GRÜNEN Umwelt und Wasserschutz haben für uns GRÜNE oberste Priorität.
#756Die befürchteten Auswirkungen des Frackings auf unser Wasser, unsere Umwelt und damit uns Menschen sind massiv und aktuell nicht einzuschätzen.
#757Auch deshalb lehnen wir die Hochrisi kotechnologie Fracking ab und haben Fracking im Landesentwicklungsplan von NRW rechtlich ausgeschlossen.
#758Wir wollen uns weiterhin auf Bundesebene dafür einsetzen, dass Fracking im Bundesberggesetz endgültig verboten wird.
#759Der Schutz von Trinkwasser steht für uns über allen wirtschaftlichen Interessen.
#760Wir setzen uns dafür ein, dass im Wasserhaushaltsgesetz dieser Grundsatz so umgesetzt wird, dass insbesondere riskante Bohrungen (zum Beispiel Fracking und Tektomechanik) nicht zugelassen werden.
#761Wir unterstützen keine Gasbohrungen nach unkonventionellem Erdgas in NRW.
#762Auch die sogenannte Tektomechanik sehen wir kritisch und wollen sie in einem neuen Berg recht ablehnen.
#763Denn nicht alle Probleme bei der Erdgasgewinnung werden dadurch gelöst, dass keine Frack-Flüssigkeit eingesetzt wird.
#764Auch bei der sogenannten konven tionellen Gewinnung von Erdgas treten Umweltauswirkungen auf, die es zu verhindern gilt: Neben einer erhöhten Erdbebengefahr sind teils stark belastetes Lagerstättenwas ser, die erhöhte Lärmbelästigung und der Flächenverbrauch sehr kritisch zu sehen, be sonders in einem so dicht besiedelten Land wie NRW.
#765Deshalb werden wir uns für den Ausbau von erneuerbaren Energien und nicht für die Ausbeutung der letzten fossilen Reserven einsetzen.
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