Dokument lesen
-
vom 15.03.2026 PDF
#937
Fenster schließen und zurück
Weitere Bahnstrecken sind zu reaktivieren.
#938Dort, wo eingleisige Bahnstrecken weitere Kapazi tätsausweisungen verhindern, sind diese zweigleisig auszubauen.
#939Wo dies nicht möglich ist, sind Mittelzentren untereinander und mit Bahnstationen über Schnellbusse zu ver- binden.
#940Wir setzen uns nachdrücklich für die Sicherung und den Ausbau des ÖPNV-An- gebotes besonders im ländlichen Raum ein, wo die Menschen in besonderem Maße auf Mobilitätsangebote angewiesen sind.
#941Den Zusammenschluss einzelner kommunaler Verkehrsunternehmen wollen wir un terstützen.
#942Aufgrund der bestehenden Verbesserungsnotwendigkeiten wollen wir den schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr schneller barrierefrei und um weltfreundlicher machen.
#943Ausreichend dimensioniert und WLAN-ausgestattet, soll er benutzer*innenfreundlich werden.
#944Taktbrüche, tarifliche Benachteiligungen und andere für die Nutzer*innen nachteilige Aspekte wie unterschiedlich hohe Bahnsteigniveaus wollen wir beseitigen.
#945Des weiteren sollen mehr Fahrradstellplätze die Angebote ab runden und unter anderem die Intermodalität voranbringen.
#946Zukünftig muss es endlich auch in NRW einfach, verständlich und ohne eine Vielzahl von unterschiedlichen Fahrkarten möglich sein, den Nahverkehr zu nutzen.
#947Die Klas sengesellschaft im regionalen ÖPNV wollen wir abschaffen, um kostengünstig mehr Platzkapazitäten für die Hauptverkehrszeiten zu schaffen.
#948Beschilderungen und Aushänge im Bereich öffentlicher Transportsysteme sollen mög lichst mehrsprachig sein, sofern keine leicht verständlichen Logos bzw.
#949Symbole zur Ver deutlichung der Inhalte verwendet werden können.
#950Der ausufernden Videoüberwachung im ÖPNV und dem Schienenpersonennahverkehr (SPNV) stellen wir uns entgegen.
#951Insbesondere den schienengebundenen öffentlichen Nahverkehr wollen wir unter Berücksichtigung lokaler Interessen und Besonderheiten und unter breiter Beteiligung und Einbindung auch kommunaler Akteur*innen weiterentwickeln.
#952Hierbei kann eine Landesverkehrsgesellschaft die landesbedeutsamen und überregionalen Interessen mit einer Stimme vertreten.
#953Regionale Unterschiede sind zu beachten, um keine einseitige Ausrichtung zuzulassen.
#954Unser Credo lautet: Die Organisationsstrukturen haben sich an den Interessen der Fahrgäste auszurichten – sie sind kein Selbstzweck.
#955Nicht nur zur umfassenden Elektrifizierung des ÖPNV sind verbesserte Finanz grundlagen erforderlich.
#956Eine Nahverkehrsabgabe nach französischem Beispiel, mit der Unternehmen die geldwerten Vorteile, die sie durch ein gutes ÖPNV-Angebot quasi mit finanzieren, kann hier von Vorteil sein.
#957Wir werden uns beim Bund dafür einsetzen, dass entsprechende rechtliche Grundlagen geschaffen werden, die auch flexible Lösungen in kommunaler und regionaler Verantwortung ermöglichen.
#958Auf Bundesebene sollen die Voraussetzungen für den ticketlosen Nahverkehr rechtlich erwirkt werden.
#959Viele Betriebe sind wegen ihrer Größe nicht in der Lage, ihren Auszubildenden Nah verkehrstickets zu bieten und zu bezahlen.
#960Deswegen müssen gerade in ländlichen Re gionen, viele Auszubildende einen Großteil ihres geringen Gehalts in Tickets oder einen PKW stecken.
#961Dem wollen wir entgegenwirken und streben mit allen Beteiligten an, dass es ein landesweit gültiges und günstiges Ausbildungsticket gibt.
#962Wir wollen auch eine umfassende Elektrifizierung des ÖPNV erreichen.
#963Heute fahren noch zu oft dieselbetriebene Züge.
#964Sie sind laut und gesundheitsschädlich, insbeson dere wenn sie in den Innenstädten eingesetzt sind.
#965Ein attraktiver ÖPNV sollte auch an neue Bedürfnisse der Nutzer*innen angepasst werden.
#966Wir wollen daher, dass die Anbieter und Verkehrsgesellschaften bis zum Jahr 2025 WLAN und Steckdosen im ge samten ÖPNV-Angebot zur Verfügung stellen.
#967Zusätzlich muss die Netzabdeckung bis dahin auch in ländlichen Regionen und an Nebenstrecken ausgebaut werden – auch mit Klein und Taxibussen.
Fenster schließen und zurück
Anzeige: