Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 16.03.2026 PDF
#975
Nach der Fahrt verschwinden sie aus dem Verkehrsraum.
#976
Fahrerlose Autos – von Verkehrsunternehmen betrieben – benötigen wenig Parkraum.
#977
Sie könnte platzeffizient in den Parkhäusern oder außerhalb der Städte abgestellt werden.
#978
Der Parkplatzbedarf an den Straßen könn te sich entsprechend reduzieren.
#979
Dies schafft mehr Freiraum für die Menschen in den Städten und für Radfahrer*innen.
#980
Straße Der neue Bundesverkehrswegeplan arbeitet beim Thema Straße mit den altbekannten, nicht nachhaltigen Rezepten.
#981
Wir wenden uns gegen eine direkte und gegen die indirek te Privatisierung der Straßen mittels öffentlich-privater Partnerschaften (ÖPP) zum Nut zen von Banken, Versicherungen und Finanzinvestoren und zulasten der Anwohner von Verkehrswegen und der Beschäftigten des Landes.
#982
Eine Bundesfernstraßengesellschaft würde Privatisierung begünstigen und einen „Finanzierungskreislauf Straße“ schaffen, der eine ökologische Verkehrswende erschwert.
#983
Daher sind wir gegen eine Änderung des Grundgesetzes und für Reformen innerhalb des bestehenden Systems der Auftrags verwaltung.
#984
Von Seiten des Landes wollen wir – wie schon 2011 – die Bundesfernstraßenpro jekte in der Planung priorisieren und umsetzen.
#985
Oberste Priorität haben Erhaltungs maßnahmen, Neu und Ausbau von Straßen müssen dahinter klar zurückstehen.
#986
Umweltverträgliche und vor Ort konsensuale Projekte müssen prioritär geplant werden.
#987
Umweltschädliche Vorhaben sollen aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen wer den.
#988
Beim Landesstraßennetz wollen wir die Ausgaben für die Erhaltung weiterhin erhö hen, bis das notwendige Maß zum Substanzverzehr gestoppt ist.
#989
Auch hier geht Erhalt klar vor Neu und Ausbau.
#990
Der Landesstraßenbedarfsplan kann deutlich reduziert, die Ausgaben für den Straßenneubau sollten weiter zurückgefahren werden.
#991
Wir wollen verstärkt kleinere Optimierungslösungen im Bestand, vor allem Umbaumaßnahmen als Alternativen zum Straßenneubau, fördern und die Haushaltsmittel dafür erhöhen.
#992
Das gesamte Straßennetz wollen wir reorganisieren, um Bau und Instandhaltung effizienter zu machen.
#993
Wir drängen bei allen Planungsverfahren auf einen frühzeitigen und breiten Dialog mit den Bürger*innen und Verbänden.
#994
Wir wollen engagierte Betroffene nicht übergehen, son dern zeitig einbinden und die Planungsverfahren im Verkehrsbereich entsprechend offen und transparent gestalten.
#995
Wir wollen ein lärmarmes, städtebaulich und ökologisch ver träglicheres Straßennetz.
#996
Dazu gehören mehr aktive Maßnahmen wie der Bau von Lärm schutzwänden, das Aufbringen von „leisen“ Straßenbelägen, die Berücksichtigung lokaler städtebaulicher Gestaltungskonzepte bei der Projektplanung, die Reduzierung des fossil betriebenen Individualverkehrs und mehr Grün und Wildbrücken.
#997
Straßenlärm, Schadstoffausstoß und Unfallgefahren müssen verringert werden.
#998
Da her setzen wir uns auf Ebene des Bundes dafür ein, dass auf Autobahnen eine allgemeine Höchstgeschwindigkeit eingeführt wird und die Tempobegrenzungen auf Landstraßen abgesenkt werden.
#999
Wir wollen Initiativen unterstützen, um innerorts häufiger Tempo 30 möglich zu machen.
#1000
Videobeobachtung des fließenden Verkehrs kann für uns nur dann statthaft sein, wenn dabei keine personenbezogenen Daten erhoben und verarbeitet werden, also beispielsweise zur Kontrolle des Verkehrsflusses auf Autobahnen, wenn dabei keine Kennzeichen erfasst werden.
#1001
Wir werden im Bund darauf dringen, die Subventionen für Autos zu überprüfen.
#1002
So ist die steuerliche Begünstigung von Firmenfahrzeugen eines der größten Subventionspro gramme einer einzelnen Industrie im Land und verbraucht finanzielle Mittel, die etwa für den Ausbau der Elektromobilität verwendet werden könnten.
#1003
Wir halten elektroge triebene Motorroller bzw.
#1004
Motorräder für eine weitere gute Alternative und setzen uns für eine Förderung und die Beseitigung von Nutzungshemmnissen ein.
#1005
Die von der Bundesregierung beschlossene PKW-Maut lehnen wir als europafeind- lich und bürokratisch ab.


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