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vom 20.06.2026 PDF
#16
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#17Mittlerweile handeln einige Staaten der Europäischen Union
#18immer unverhohlener im eklatanten Widerspruch zu den freiI.
#19EINLEITUNG I. Einleitung
#20heitlichen und demokratischen Grundprinzipien, die in den europäischen Verträgen verankert sind.
#21Populisten, Rechte und neue Nationalisten stellen sich frontal gegen den europäischen Einigungsgedanken, wollen Europa schwächen und damit das Rad der Geschichte zurückdrehen.
#22Das versuchen auch Feinde des europäischen Zusammenhalts außerhalb Europas für sich zu nutzen.
#23Wichtiger als je zuvor sind darum heute Klarheit in der Überzeugung, Mut im politischen Handeln und die Bereitschaft, Europas Zusammenhalt und Einheit zu verteidigen und zu stärken.
#24Sprachlosigkeit angesichts der Herausforderungen und die Visionslosigkeit einer reinen Sparpolitik sind keine Antworten auf die Zukunftsfragen Europas.
#25Wir brauchen Europa, um die großen Zukunftsaufgaben erfolgreich zu bewältigen: Durch gemeinsame europäische Zukunftsinvestitionen in unsere gemeinsamen öffentlichen Güter.
#26Durch Schaffung echter sozialer Grundrechte mit fairen Regeln und starken Rechten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Verbraucherschutzrechten, gerade auch in Zeiten der Digitalisierung und des ökologischen Wandels. Durch eine dem Frieden und der
#27Abrüstung verpflichteten europäischen Außenpolitik. Durch eine
#28Nachbarschaftspolitik, die den Staaten und Regionen südlich und
#29östlich der EU faire Angebote zur Zusammenarbeit macht. Durch
#30eine gemeinsame Flüchtlingspolitik, die Europas Werten der Freiheit und Humanität entspricht.
#31Durch eine Politik, die es schafft, immer noch entfesselte Finanzmärkte zu bändigen. Durch eine
#32Politik, die Steuerflucht bekämpft und alle in die Verantwortung
#33für die Zukunft unserer Gesellschaft nimmt. Und durch eine Politik,
#34die aus Verantwortung für die nachfolgenden Generationen den
#35Klima- und Umweltschutz konsequent verstärkt. Wir verstehen die
#3617 Nachhaltigkeitsziele 2030 der Vereinten Nationen (SDG) als Leitbild unseres euroapolitischen Handelns, weil nur so die aktuellen ökonomischen, ökologischen, sozialen und internationalen Politikbereiche gemeinsam angegangen und gelöst werden können.
#37I. Einleitung
#38Wir wollen Impulse für mehr europäische Solidarität geben und
#39die politische und soziale Integration Europas weiter vorantreiben.
#40Ein starkes Europa liegt im ureigenen Interesse Deutschlands: Um
#41wirtschaftliche Ungleichgewichte und soziale Ungleichheiten in
#42Europa abzubauen. Um mehr Möglichkeiten für gesellschaftlichen
#43Austausch zu schaffen, gerade für junge Menschen.
#44Um die Demokratie und den europäischen Parlamentarismus zu stärken.
#45Wir sind bereit, in den Zusammenhalt Europas zu investieren, weil Investitionen in ein starkes Europa die beste Grundlage für eine gute Zukunft auch in Deutschland sind.
#46Dafür brauchen wir jetzt Tempomacher, die bei immer mehr Projekten mutig voranschreiten und die anderen Partnerinnen und Partner durch Erfolge überzeugen. In diesem Sinne wollen wir das
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