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vom 20.06.2026 PDF
#33
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für die Zukunft unserer Gesellschaft nimmt. Und durch eine Politik,
#34die aus Verantwortung für die nachfolgenden Generationen den
#35Klima- und Umweltschutz konsequent verstärkt. Wir verstehen die
#3617 Nachhaltigkeitsziele 2030 der Vereinten Nationen (SDG) als Leitbild unseres euroapolitischen Handelns, weil nur so die aktuellen ökonomischen, ökologischen, sozialen und internationalen Politikbereiche gemeinsam angegangen und gelöst werden können.
#37I. Einleitung
#38Wir wollen Impulse für mehr europäische Solidarität geben und
#39die politische und soziale Integration Europas weiter vorantreiben.
#40Ein starkes Europa liegt im ureigenen Interesse Deutschlands: Um
#41wirtschaftliche Ungleichgewichte und soziale Ungleichheiten in
#42Europa abzubauen. Um mehr Möglichkeiten für gesellschaftlichen
#43Austausch zu schaffen, gerade für junge Menschen.
#44Um die Demokratie und den europäischen Parlamentarismus zu stärken.
#45Wir sind bereit, in den Zusammenhalt Europas zu investieren, weil Investitionen in ein starkes Europa die beste Grundlage für eine gute Zukunft auch in Deutschland sind.
#46Dafür brauchen wir jetzt Tempomacher, die bei immer mehr Projekten mutig voranschreiten und die anderen Partnerinnen und Partner durch Erfolge überzeugen. In diesem Sinne wollen wir das
#47in den Verträgen angelegte Prinzip der verstärkten Zusammenarbeit konsequenter nutzen und weiterentwickeln.
#48Es geht dabei nicht um die Verfestigung eines Kerneuropas.
#49Denn die Tempomacher sind keine geschlossene Gesellschaft, je nach Projekt können ganz unterschiedliche Gruppen zusammenfinden.
#50Vor allem die Eurozone muss jetzt Tempo machen. Wir wissen, unsere Vision
#51eines starken Europas ist ehrgeizig, wir müssen Widerstände überwinden.
#52Es gibt politische Kräfte, für die Europa nicht die Antwort ist, sondern die ihr Heil in der Rückkehr zu Egoismus und Nationalismus suchen.
#53Wir laden alle ein, sich diesen Kräften entgegenzustellen und mit
#54uns für ein Europa des Friedens, der Freiheit, der Gerechtigkeit, der Solidarität und der Demokratie zu streiten.
#55Kommt zusammen!
#56Es geht um viel.
#57Gemeinsam machen wir Europa besser -sozial, demokratisch und frei.
#58Unser Europa ist in Gefahr.
#59Wir sehen alle die Fliehkräfte und Bedrohungen, denen es ausgesetzt ist: Den Angriffen Russlands auf das Völkerrecht und die Staatensouveränität benachbarter Staaten.
#60Dem Egoismus von „America First“ und dem nicht nur wirtschaftlichen Chauvinismus des US-amerikanischen Präsidenten.
#61Einem China, das uns weismachen will, dass auch ohne Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit der geldwerte Wohlstand erstrebenswert
#62ist.
#63Auch im Inneren zerren der Rechtspopulismus und der Nationalismus an der Einheit der Europäer und Europäerinnen, die sich gemeinsam geschworen haben, nie wieder gegeneinander ins Feld
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