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vom 20.06.2026 PDF
#51
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eines starken Europas ist ehrgeizig, wir müssen Widerstände überwinden.
#52Es gibt politische Kräfte, für die Europa nicht die Antwort ist, sondern die ihr Heil in der Rückkehr zu Egoismus und Nationalismus suchen.
#53Wir laden alle ein, sich diesen Kräften entgegenzustellen und mit
#54uns für ein Europa des Friedens, der Freiheit, der Gerechtigkeit, der Solidarität und der Demokratie zu streiten.
#55Kommt zusammen!
#56Es geht um viel.
#57Gemeinsam machen wir Europa besser -sozial, demokratisch und frei.
#58Unser Europa ist in Gefahr.
#59Wir sehen alle die Fliehkräfte und Bedrohungen, denen es ausgesetzt ist: Den Angriffen Russlands auf das Völkerrecht und die Staatensouveränität benachbarter Staaten.
#60Dem Egoismus von „America First“ und dem nicht nur wirtschaftlichen Chauvinismus des US-amerikanischen Präsidenten.
#61Einem China, das uns weismachen will, dass auch ohne Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit der geldwerte Wohlstand erstrebenswert
#62ist.
#63Auch im Inneren zerren der Rechtspopulismus und der Nationalismus an der Einheit der Europäer und Europäerinnen, die sich gemeinsam geschworen haben, nie wieder gegeneinander ins Feld
#64zu ziehen. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wissen:
#65„Nationalismus bedeutet Krieg!
#661 “.
#67Und nur wir können dafür sorgen, dass Europa auch in Zukunft diesen Bedrohungen standhält.
#68Aber wir gemeinsam können dafür sorgen, dass Europa auch in Zukunft zusammenhält.
#69Gemeinsam können wir den Nationalismus besiegen. Der Zusammenhalt ist der Schlüssel um Zukunftsängste,
#70Unruhen und krisenhafte Entwicklungen in einzelnen Mitgliedsstaaten zu begegnen.
#71Er kommt nicht von selbst.
#72Zusammenhalt in Europa setzt Verständigung voraus.
#73Wir dürfen uns nicht ausschließlich von unseren kurzfristigen vermeintlichen nationalen Interessen leiten lassen. Gerade Deutschland muss immer auch
#74den Ausgleich zwischen den Mitgliedsstaaten und den Zusammenhalt des Ganzen im Auge haben.
#75Es gilt das alte soziale Versprechen Europas einzulösen, auf das
#761 „Le nationalisme, c’est la guerre“, François Mitterand in seiner letzten Rede vor dem Europäischen Parlament am 17. Januar 1995 in Straßburg.
#77II. Für ein Europa, das zusammenhält
#78II. Für ein Europa, das zusammenhält
#79die Bürgerinnen und Bürger schon so lange warten.
#80In den letzten Jahren haben sie häufig das Gegenteil eines sozialen Europas erlebt. Statt eines kalten und neoliberalen Europas, bei dem die
#81Schwachen unter die Räder kommen, wollen wir ein modernes
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